Amöbentext


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DeathBull:

Amöbentext

 
05.11.01 20:07
Wie schon berichtet sind Amöben fast ausschließlich zu Haustieren "verkommen". Es gibt nur noch sehr wenige in der wirklichen Natur. Und diese sind dermaßen verwildert, daß von "Amöbe" schon fast nicht mehr gesprochen werden kann. Außerdem stellen Straßen, die grauenhafterweiße immer öfter durch die noch unberührten Wälder und Fäl..., ääh, Felder getrieben werden, eine zunehmende Gefahr für diese sensiblen Tiere da. Immer häufiger wird von Autofahrern berichtet, die wieder eines der so liebgewonnen Mitbewohner von ihrer Kühlerhaube kratzen mußten. Es wird auch zunehmend von schweren Auffahrunfällen mit mehreren schwer Verklebten berichtet!
Aber zurück zum Thema:
Amöben leben als Haustiere in zunehmend mehr Häusern. Das liegt vor allem an der extremen Kinderliebe, die man ihnen zuschreibt(wen? den Häusern?). Außerdem sind sie pflegeleicht. Jeden Monat einmal baden, nur jede 20 Minuten füttern, eine Impfung reicht für´s ganze Leben, jeder heruntergefallene Brotkrümel wird sofort aufgespürt und verspeist und es entstehen keine Zusatzkosten wie z.B. durch die Hundesteuer. Allerdings müssen Amöben rechtzeitig sterilisiert bzw. kastriert werden, da sonst sehr schnell unerwartet großer Nachwuchs(etwa 300-500 Tierchen) vor der Tür steht. Das dürfte aber auch das einzige Argument gegen sie sein. Ansonsten kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen wie einfach es, auch für Berufstätige mit Kindern ist, sich einen solchen Mitbewohner zuzulegen.

Fortbewegen tun sich Amöben übrigens durch winzig kleine Füßchen mit - schon bei der Geburt verhandenen - Schuhen, durch die sie auch in unerwartete Höhen springen können (siehe TV-Werbung). Also, falls sie durch ein Feuer irgendwo im zehnten Stock eines Hochhauses eingeschlossen sein sollten, ihre Amöbe wird sofort zur Stelle sein. Übrigens wurden schon sehr viele Amöben mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Was nur für die Kompetenz in Sachen Feuer spricht.

Wenn sie ihrem (zukünftigem) Haustier eine besondere Freude machen wollen, sollten sie ihm den liebsten Freund der Amöbe, das Pantoffeltierchen, kaufen. Auch bei diesem gilt übrigens das oben gesagte. Nicht dem Aberglaube verfallen, Pantoffeltierchen seien Einzeller!
Pantoffeltierchen haben etwa die gleichen Vorlieben wie die Amöbe. Also auch dunkel und feucht. Nur ziehen diese, wie der Name vermuten läßt, vor allem die feuchten und dunklen Plätze der Pantoffeln vor. Also Vorsicht nach dem Aufstehen!
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blöde Kuh:

Pflegetips

 
05.11.01 20:15
davon brauch ich noch ein paar.

1.  Was fressen die Tierchen?
2.  Welche Wohntemperatur mögen sie (ich habs nicht gern zu warm)?
3.  Wie ist die Lebenserwartung?
4.  Mit wieviel Nachwuchs ist in welcher Zeit zu rechnen?
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blöde Kuh:

Hilfe...

 
05.11.01 20:21
brauch ich da wirklich,ich kenn mich nicht so aus und bin schon lange auf der Suche nach netten Haustieren.
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DeathBull:

urzeitkrebse o.T.

 
05.11.01 20:27
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DarkKnight:

Bärtierchen:der Terminator ist eine Lusche dagegen

 
05.11.01 20:30
Sie haben lange geheimnisvolle Namen wie "Echiniscoides sigismundi" oder "Macrobiotus hufelandi". Sie leben in der Umgebung des Menschen, in Dachrinnen oder auf Pflanzen und sind auf der ganzen Welt zu Hause. Dennoch kennt sie kaum jemand, denn sie sind nur Bruchteile von Millimetern groß: die Bärtierchen oder Tardigraden, so ihr wissenschaftlicher Name.

Die kleinen Wesen stehen kaum im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses. Es gibt nur etwa 40 Zoologen weltweit, die sich mit ihnen beschäftigen, schätzt Professor Hartmut Greven vom Institut für Zoomorphologie, Zellbiologie und Parasitologie der Universität Düsseldorf. 28 von ihnen waren kürzlich seiner Einladung zum 7. Internationalen Tardigraden-Symposium gefolgt. Sie diskutierten neueste molekularbiologische Erkenntnisse über die Stellung der Tardigraden und verglichen sie mit älteren morphologischen Ergebnissen.

Zu welcher Gruppe sie gehören, ist noch nicht eindeutig geklärt. Seit den sechziger Jahren favorisieren die Forscher zwei Möglichkeiten. Die einen ordnen die achtbeinigen Winzlinge den Fadenwürmern zu, die anderen den Gliedertieren. Durch Analysen des Erbgutes und Vergleiche mit den Genen anderer Tiere ist nun die Zugehörigkeit zu den Gliedertieren, zu denen auch Insekten, Regenwürmer und Krebse gehören, bestätigt worden. Die Tiere tragen ihren Namen, weil sie unter dem Mikroskop an kleine Bären erinnern, die durchs Moos krabbeln. Sie sind zwischen 0,1 und 0,9 Millimeter groß. Ein Floh ist mit zwei bis drei Millimeter dreimal größer als die größten Tardigradenarten. Es gibt einen fossilen Vertreter: Die in kanadischen Bernstein eingeschlossene Art "Beorn leggi" hat immerhin 60 Millionen Jahre auf dem Buckel. Ihre heute lebenden Verwandten sind durchsichtig, farblos, auch gelb, braun, ziegelrot oder grün. Die kleinen Kerlchen lassen sich von extremen Umweltbedingungen nicht unterkriegen. Sie entwickelten Strategien, mit denen sie Trockenheit und Kälte überstehen. Sie leben meist in feuchten Kleinstbiotopen, auf altem Laub, an Pflanzenstengeln oder in Moospolstern. Trocknet ihre Umgebung kurzfristig aus, ziehen sich manche zusammen und bilden ein Tönnchen. In diesem Zustand, den Tardigradologen Anhydrobiose nennen, ertragen sie eine Temperatur von 96 Grad und überstehen sogar 21 Monate flüssiger Luft bei minus 200 Grad. Auch extrem hohe Röntgendosen können ihnen dann nichts anhaben. Der Körper enthält unter diesen Bedingungen nur noch etwa zwei Prozent Wasser, der Stoffwechsel kommt völlig zum Erliegen. Damit sie die Anhydrobiose unbeschadet überstehen, muß das Austrocknen jedoch langsam vonstatten gehen.

Andere Arten überdauern Trockenheit oder Kälte, indem sie Cysten bilden. Sie verlassen dann nicht, wie sonst bei der Häutung, ihre abgelegte Hülle, sondern verharren darin und bilden eine weitere Außenhaut, die besonders widerstandsfähig ist. In Cysten können sie aber längst nicht so extreme Bedingungen überstehen wie ihre tönnchenbildenden Verwandten. Manche, die keine Tönnchen oder Cysten bilden, überleben dennoch, wenn ihr Körper einfriert. Diesen Zustand nennen Experten Krypbiose. Zwei verschiedene Wege in die Eiszeit kennen die Bärtierchen: Die einen verhindern das Gefrieren ihrer Körperflüssigkeit durch eine höhere Konzentration an Zucker, die anderen ertragen eine Eisbildung in den Zellzwischenräumen.

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blöde Kuh:

Tips zu anderen Haustieren ähnlicher Art...

 
05.11.01 20:45
 
Flöhe (aphaniptera)

Menschenfloh  (pulex irritans)
Hundefloh (ctenocephalides canis)
Katzenfloh (ctenocephalides felis)
Rattenfloh  (xenopsylla oheopsis)

Hungerkünstler ohne natürliche Feinde


Der Mensch verkehrt in seiner "Stammkneipe"- ist dieses Wirtshaus nicht in Sicht, nimmt er, was kommt. Ähnlich verhalten sich auch die Flöhe. "So ist der Menschenfloh in Deutschland so gut wie ausgestorben. 70 Prozent aller Flöhe sind Katzenflöhe, 26 Prozent Vögelflöhe, und der Rest verteilt sich auf Nagetiere", erklärt Prof. Heinz Mehlhorn vom Institut für Parasitologie an der Heinrich- Heine-Universität Düsseldorf, das sich mit dem Thema in einem Symposium beschäftigt.


Von den insgesamt 1500 verschiedenen Arten der eins bis sieben Millimeter großen Flöhe leben 80 in Mitteleuropa, aber nur wenige sind ständig am Wirtstier festgesogen. Ist das entsprechende Tier nicht in Sichtweite, vergreift der Floh sich auch am Menschen. Die Möglichkeit, in diesem Jahr einen Flohstich zu erleiden, erhöht sich durch die überdurchschnittliche Zahl der Flöhe. Ursache dafür sind die ganzjährig milden Temperaturen.

Juckende Schmarotzer


Biologisch gesehen leben Flöhe schmarotzend auf warmblütigen Tieren, die als Wirt bezeichnet werden. Sie nähren sich von deren Blut, ihre Larven dagegen ausschließlich von faulenden Stoffen. Dabei hinterläßt der Floh in seinem Speichel ein Drei- Komponenten-Gemisch. "Die erste Komponente dient der Betäubung, um sich ungesehen davonzustehlen. Die zweite wirkt gewebeauflösend, und die dritte verflüssigt das Blut", skizziert Mehlhorn das chemische Rüstzeug der Tiere.


Würde der Schmarotzer während seiner Mahlzeit gestört, dann würde er nervös und hinterließe gleich mehrere Stiche. Diese erzeugen dann die typischen Formationen, anhand derer man das Vorhandensein der Flöhe, ohne sie selbst zu sehen, erkennt. Der Speichel und eventuell vorhandene Bakterien verursachen den Juckreiz.


"Kratzt der Betroffene an einem Stich, so jucken alle anderen mit", beschreibt Mehlhorn das Malheur. Repetieren nennt sich dieser Effekt, der auch aus Schußkünsten stahlharter Western-Revolverhelden bekannt ist. Auslöser dafür sei eine Reizung der Hautnerven. "Um den Juckreiz zu lindern, sollte man alles verwenden, was betäubt. Aspirin könne man auf den Stellen verreiben, oder mit Eiswürfen kühlen.










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josua1123:

Dachte auch schon daran

 
05.11.01 21:04
Bartierchen zu halten,das Problem ist nur man sieht sie nicht
deshalb steig ich jetzt auf Schaben um
die sind plegeleicht,einfach zu halten benötigen wenig Platz
und man muß nicht gassi gehen.
Na gut sie vermehren sich halt extrem,dem kann ich aber dagegenhalten
indem ich meinen Alltagsfrust abbaue und einige
Hundert am Tag meuchle,hehe
Und wenn ich sie nicht mehr will,dann...
äh,ja was dann..?

jo.
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