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Meldung des Tages: Biotech-Chance im Januar: Steht diese NASDAQ-Biotech-Aktie jetzt vor einer seltenen Kaufgelegenheit?

Amitelo-Schweizer Ganovenfirma an der Börse-


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Sanitas:

News

 
19.04.07 14:21
Amitelo: Schweizer Tochter will aussteigen
Der Wirbel um die in der Schweiz domizilierte Telecomgruppe Amitelo hat Folgen: Die Tochter Mediacard in Sarnen will den Deal rückgängig machen.

Von Andreas Flütsch

Im Herbst letzten Jahres waren die Aktionäre der Obwaldner Telefonkartenfirma Mediacard überglücklich, als sie ihren vor vier Jahren gegründeten 5-Mann-Betrieb für rund 4,5 Millionen Euro an die in Zürich domizilierte Telecomfirma Amitelo verkaufen konnten. Ein halbes Jahr später ist die Euphorie wie weggeblasen. Der Kurs der an der Frankfurter Börse gehandelten Amitelo-Aktie verlor nach einem Bericht der ZDF-Sendung «Frontal21» über angeblich frei erfundene Erfolgsmeldungen letzte Woche zeitweise bis zu 75 Prozent ihres Wertes.



Entsprechend gross ist nach dem Kurssturz die Verärgerung unter den ehemaligen Besitzern der Mediacard, die ihren Verkaufserlös dahinschmelzen sehen wie Schnee an der Sonne. Sie haben verkauft, weil Amitelo «einen sensationellen Preis angeboten hat», wie Mediacard-Verwaltungsrat Karl Gasser sagt. Der Haken dabei war natürlich, dass Amitelo die früheren Besitzer von Mediacard vor allem mit Papier abgespeist hat: Amitelo beglich rund zwei Drittel des Kaufpreises mit eigenen Aktien. Und zwar zum Preis von 1.50 Euro pro Aktie, wie Amitelo-Manager Jan Malkus anerkennt.

Am letzten Mittwoch war die Aktie der zusammengewürfelten Firmengruppe jedoch zeitweise unter die Marke von 40 Cents abgestürzt. Inzwischen hat sich der Titel etwas erholt. Aber dann kam aus, dass die deutsche Börsenaufsicht wegen Verdachts auf Kursmanipulation ermittelt.

Aktionäre prüfen «Rückabwicklung»

Die früheren Mediacard-Aktionäre - laut Verwaltungsrat Gasser sind es Deutsche und Schweizer - sitzen wie auf Kohlen. Denn ein Grossteil der Amitelo-Papiere, welche die Aktionäre von Mediacard beim Verkauf erhielten, ist noch längere Zeit gesperrt. Das heisst, sie können nicht mal mit Verlust aussteigen, sondern müssen hoffen, die in den letzten zwei Jahren über Firmenkäufe zusammengeschusterte Gruppe stürze nicht vollends ab.

Mediacard, die als Grossistin vorausbezahlte Telefonkarten aus eigener Produktion und solche anderer Telecomfirmen vertreibt, hat laut Amitelo-Manager Malkus 2006 rund 22 Millionen Euro umgesetzt. Die Tochter aus Obwalden bringt also rund 30 Prozent des Amitelo-Umsatzes. Und sie macht «gute und von Jahr zu Jahr steigende Gewinne», wie Verwaltungsrat Gasser sagt.

Manchem früheren Mediacard-Eigner ist klar, dass er sich von einer Wachstumsstory und steigenden Börsenkursen hat blenden lassen. Eine Aktionärsgruppe will offenbar nicht zulassen, dass weiter Gewinne an Amitelo überwiesen werden. «Wir prüfen mit Anwälten, wie wir den Verkauf rückabwickeln können», sagt dazu Mediacard-Verwaltungsrat Gasser.

www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/741700.html
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BeMi:

Der Vorstandsvorsitzende der

3
19.04.07 14:23
Amitelo AG ist:

 El Akid, Khaled,
deutscher Staatsangehöriger,
in Kahl am Main (DE),

Direktor, mit Einzelunterschrift;
aus:
www.moneyhouse.ch/shab/2005_249/publikationen_a.htm

Er soll laut Frontal 21 schon einmal einen
Konkurs in der Telekommunikationsbranche
hingelegt haben.
Antworten
Sanitas:

News II

 
19.04.07 14:25
Amitelo: Ungemach aus Kanada

17.04.2007 - Eigentlich ist Amitelo ein Meister der Kommunikation. Jede Erfolgsmeldung wird herausgebracht. Doch jetzt könnte den Schweizern eventuell Ärger drohen.

In Kanada wird derzeit ein Gerichtsverfahren gegen das Telekommunikationsunternehmen angestrebt. Die Unterlagen liegen bei Gericht vor, wie uns eine Sprecherin des Court of Queen's Bench in Calgary bestätigte. Noch gebe es jedoch kein konkretes Datum für eine Verhandlung. Alle bisher notwendigen Gebühren seien bezahlt worden. Dabei handelt es sich um 200 Kanadische Dollar. Sollte sich das Gericht mit dem Fall beschäftigen, wären vorab weitere 600 Dollar fällig.

Der Fall ist von der Firma Billing System Solutions Corporation (BSSC) ins Rollen gebracht worden. Diese Firma aus Calgary steht seit längerem in geschäftlichen Beziehungen zu Amitelo. Auf der Homepage von Amitelo steht mit Datum 16. Februar 2006, dass eine kanadische Tochter BSSC erworben habe.

BSSC hat für die Schweizer an einer Abrechnungssoftware gearbeitet. Je nach Fortschritt der Entwicklungsarbeiten sollte diese Schritt für Schritt bezahlt werden. Doch genau diese Zahlungen scheinen zum Großteil ausgeblieben zu sein. BSSC hat, so deren Chef Michael Angebrandt uns gegenüber, mehrfach versucht, Amitelo zur Zahlung der Raten zu bewegen, offenbar ohne großen Erfolg. Amitelo-Vorstand Jan Malkus bestätigt uns gegenüber, dass man nur einen geringen Beitrag an BSSC überwiesen habe. Deren Software habe nicht funktioniert.

Weitere Verhandlungen zwischen den beteiligten Unternehmen brachten im Sommer 2006 neue Ergebnisse und Vertragsentwürfe, doch letztlich verpuffte alles. Bis auf einen geringen fünfstelligen Eurobetrag hat Amitelo nichts bezahlt. Daraufhin legten die Kanadier im Oktober 2006 Klage ein. Damit will man von Amitelo bis zu 69 Millionen Kanadische Dollar erhalten. Seit dieser Zeit hat man von Seiten BSSC nach eigenen Angaben auch die geschäftlichen Beziehungen zu Amitelo beendet.

Die Angelegenheit ist bei Amitelo inzwischen bekannt. Man hat das Klageschreiben aus Kanada allerdings nach Angaben von Malkus nicht erhalten.

Ein FedEx Kurier hat die Klageschrift in Zürich Ende Dezember 2006 abgeliefert. Dieser Brief wurde dort angenommen und quittiert. Eine Kopie der Quittung liegt unserer Redaktion vor. Nach Amitelo-Angaben habe jedoch kein Amitelo-Mitarbeiter den Umschlag entgegen genommen. Vielmehr habe eine andere Person aus dem Haus, in dem auch Amitelo ein Büro unterhält, den Erhalt quittiert, den Brief aber nicht an Amitelo weitergeleitet. Inzwischen gilt das Schriftstück als verschollen.

Über die Rechtmäßigkeit einer solchen Überbringung der Klageschrift gibt es zwischen den Parteien ebenfalls Streit. Für das kanadische Gericht erscheint die Zustellung via FedEx ausreichend. In den Gerichtsakten ist vermerkt, dass der Beklagte über den Sachverhalt vom Kläger entsprechend informiert worden sei, wie uns eine Gerichtssprecherin bestätigte. Die dafür nötigen Unterlagen liegen bei Gericht vor.

Amitelo beruft sich dagegen auf das Übereinkommen über die Zustellung gerichtlicher und außergerichtlicher Schriftstücke im Ausland, dem sowohl die Schweiz als auch Kanada zugestimmt haben. Eine Übermittlung via Kurier ist für sie damit nicht ausreichend. Hier gibt es also sehr unterschiedliche Auffassungen, wie eine Klage zugestellt werden muss.

Auch ein Kompromissvorschlag von BSSC mit einer Frist bis Ende März ergab scheinbar nichts, von Amitelo kam offenbar keine Reaktion. Der Vorschlag sah laut Angebrandt vor, dass sich Amitelo mit 3,5 bzw. 4,5 Millionen Kanadischer Dollar hätte „loskaufen“ können. Die Software wäre dann in den Besitz der Schweizer gegangen.

Bei Amitelo zweifelt man an, dass BSSC überhaupt der wahre Besitzer der Software ist. Ein von Amitelo in Kanada beauftragtes Rechtsanwaltsbüro, Burnet, Duckworth & Palmer, hat die Angelegenheit überprüft. Der ausführende kanadische Anwalt wollte uns gegenüber dazu jedoch keine Stellungnahme abgeben, mit Hinweis auf das kanadische Recht. Von Amitelo wurde unserer Redaktion dagegen das Gutachten zur Verfügung gestellt – ebenso wie von BSSC.

Beide Seiten deuten das Gutachten vollkommen unterschiedlich. BSSC liest aus der Schlussfolgerung des Gutachtens, dass die Software ihnen gehöre. Spätere, erläuternde Gespräche mit dem Anwalt hätten dies noch untermauert. Amitelo liest den Inhalt des Gutachtens völlig anders. Die vielen Eigentumsübertragungen der entsprechenden Software auf BSSC innerhalb sehr kurzer Zeit begründeten demnach bereits erhebliche Zweifel an dem Eigentum. Es bestehen laut Amitelo erhebliche rechtliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Übertragungen. Außerdem hätte es noch eine Forderung eines früheren Geschäftspartners als Mitentwickler der Software gegeben. Burnet, Duckworth & Palmer hätten verschiedene Schritte vorgeschlagen, um die Risiken zu minimieren, diese seien jedoch von BSSC nicht vollumfänglich erfüllt worden.

In Kanada glaubt man, dass Amitelo aufgrund finanzieller Probleme auf nichts eingehe. Michael Angebrandt, der BSSC-Chef, betont uns gegenüber, dass Jan Malkus bei einem Telefonat im Spätsommer vergangenen Jahres gesagt habe, dass Amitelo praktisch pleite sei. Eine ähnlich lautende Aussage bestätigt Malkus uns gegenüber. Ein Satz, dass Amitelo seine Sachen sowieso nicht bezahlen könne, ist demnach in dem Telefonat gefallen. Allerdings habe er dies nicht ernst gemeint. Malkus wollte Angebrandt nur am Telefon loswerden und ihm die Eigenmotivation nehmen. Daher habe er eine solche Äußerung gemacht. Diese hätte jedoch nicht den Tatsachen entsprochen.

Für die Kanadier ist das Fass inzwischen übervoll. Wie ein mit der Sache vertrauter kanadischer Anwalt uns gegenüber bestätigte, wird es zu einem Gerichtsverfahren gegen Amitelo kommen. Eine Zeitspanne von sechs bis acht Wochen hält er bis zur Verfahrenseröffnung für realistisch.

Interessante Note am Rande: Über www.amitelo.ca kann man das Unternehmen nicht mehr erreichen, obwohl dieser Link noch auf der firmeneigenen Homepage steht. Er führt jedoch ins Leere.

Im Dezember 2006 hat BSSC nach eigenen Angaben das BaFin in die Angelegenheit eingeschaltet. Es gab von dort eine Bestätigung, dass man Untersuchungen einleiten werde. Seitdem ist man auf Behördenseite, auch auf Nachfrage aus Kanada, allerdings still. Wie weit die Untersuchungen fortgeschritten sind, ist demnach unklar.

Ob es damit für Amitelo in Kanada eng wird, müssen möglicherweise die Gerichte entscheiden. Argumentation steht gegen Argumentation, juristische Auslegung gegen juristische Auslegung. Jan Malkus ist optimistisch für Amitelo, er spricht in Bezug auf die Kanadier von Sensationshascherei und Erpressung. Es gebe zudem keine rechtsanhängige Klage. BSSC-Chef Michael Angebrandt glaubt dagegen fest daran, dass Amitelo bald viele Millionen nach Kanada transferieren muss. Sein Anwalt spricht in diesem Zusammenhang auch von einer ausgezeichneten Dokumentation der Ereignisse.

www.4investors.de/php_fe/index.php?sektion=topstory&ID=2635
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Thomastrada.:

Jungens, statt das Talkboard mit

 
19.04.07 15:04
solchem Kram vollzumüllen - tummelt Euch doch einfach hier.

Gruß,
T.
Antworten
Chartsurfer:

MEDIACard AG dementiert Ausstieg

 
19.04.07 18:28
ots: MEDIACard AG dementiert Ausstieg aus AMITELO Gruppe  

16:21 19.04.07  


MEDIACard AG dementiert Ausstieg aus AMITELO Gruppe

Der Telekommunikationsanbieter AMITELO weist die Aussagen eines
Beitrags der Schweizer Tageszeitung Tagesanzeiger über ihre Tochter
MEDIACard AG entschieden zurück. Sowohl das Management als auch der
Verwaltungsrat stehen nach wie vor vollumfänglich hinter der
Zusammenarbeit mit AMITELO.

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ots.CorporateNews übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt der Mitteilung ist das Unternehmen
verantwortlich.
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Telekommunikation/MediaCard AG

Zürich, 19. April 2007 (euro adhoc) - Am 17. April 2007 ist in der
Schweizer Tageszeitung «Tagesanzeiger» ein Beitrag mit dem Titel
«Amitelo: Schweizer Tochter will aussteigen» erschienen. Darin wird
berichtet, dass die AMITELO Tochter MEDIACard aus Sarnen in der
Schweiz, bzw. deren ehemalige Eigentümer den Verkauf an die AMITELO
AG rückgängig machen wollen. Der Tagesanzeiger beruft sich dabei auf
Aussagen von MEDIACard-Verwaltungsrat Karl Gasser.

Inzwischen liegt eine notariell beglaubige Erklärung vom heutigen
Tage vor, in der Herr Gasser bestreitet, diese Aussagen gemacht zu
haben: «Die in diesem Bericht des Tages-Anzeigers vom 17. April 2007
angeblich von mir als Verwaltungsrat der MEDIACard AG gemachten
Äusserungen sind völlig aus der Luft gegriffen, wurden in dieser Art
nie gemacht und entsprechen nicht der Wahrheit. Die ehemaligen
Gesellschafter der MediaCard AG prüfen weder die Rückabwicklung des

Kaufvertrages, noch beabsichtigt die MEDIACard AG aus der Amitelo
Gruppe auszusteigen.»

Ferner wurde in dem Artikel behauptet, die Akquisition der MEDIACard
wurde zu rund zwei Dritteln in Aktien der Amitelo AG zum Preis von
1,50 Euro je Aktie bezahlt. Als Quelle für diese Aussage wird
Vorstandmitglied Jan Malkus genannt. Auch dies entspricht nicht der
Wahrheit; vielmehr hat Herr Malkus auf die Pressemitteilung der
Amitelo AG vom 31.10.2006 verwiesen, ohne den exakten Kaufpreis zu
beziffern.

Der Geschäftsführer der MEDIACard AG, Robert Brandt, fügt dem hinzu:
«Unsere Zusammenarbeit mit AMITELO war, ist und bleibt für uns ein
sehr wichtiger strategischer Schritt. Durch AMITELO erhalten wir
Zugang in interessante und für uns vitale Wachstumsmärkte».

Über AMITELO AG: Die AMITELO AG (www.amitelo.ag) mit Sitz in Zürich
ist ein international tätiges, innovatives Technologie-Unternehmen,
das in den wachstumsstärksten Bereichen der Telekommunikation wie
VoIP, Internet via Satellit, ADSL, Billing und Call-Center tätig ist.
Der Schwerpunkt der unternehmerischen Tätigkeit liegt auf der
Internet-Telefonie (VoIP) und anderen Telekommunikationstechnologien
für den Einsatz in verschiedensten Regionen Europas, Afrikas und
Südamerikas, wobei in der näheren Zukunft auch neue globale Märkte
erschlossen werden sollen. Hierzu verfolgt die AMITELO AG eine
offensive Wachstumsstrategie, in der organisches und anorganisches
Wachstum eng miteinander verbunden sind und zur Erreichung der
gesetzten Umsatz- und Ertragsziele beitragen.

Ende der Mitteilung euro adhoc 19.04.2007 15:47:24
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Originaltext: Amitelo AG
ISIN: CH0003307706

Pressekontakt:
Capital Communication AG
Herr Andreas Duffé
Herr Kian Ramezani
Poststrasse 3
CH-8001 Zürich
Tel. +41 43 888 70 00
Fax +41 43 888 70 09
E-Mail investors@capital-communication.ag

Branche: Telekommunikation
ISIN: CH0003307706
WKN: A0F5YA
Börsen: Frankfurter Wertpapierbörse / Freiverkehr/Entry Standard

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