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Meldung des Tages: Fundamental stark, Kurs zu niedrig – Chance beim Krebs-Impfstoff-Pionier!

Amitelo-Schweizer Ganovenfirma an der Börse-


Beiträge: 30
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satyr:

Amitelo-Schweizer Ganovenfirma an der Börse-

2
11.04.07 13:02

Vielleicht kann uns ja Herr Bilanz mitteilen was für Ganoven aus
Zürich da gelistet sind.

Amitelo-Schweizer Ganovenfirma an der Börse- 3210712


Moderation
Zeitpunkt: 20.04.07 11:06
Aktion: Forumswechsel
Kommentar: Regelverstoß

Link: Nutzungsbedingungen  

Antworten
satyr:

Echte Spassvögel Comroad lässt grüssen

3
11.04.07 13:08
Skandal um Amitelo?Mit Internet-Telefonie macht die im Entry Standard gelistete Amitelo Gewinne – angeblich. Das ZDF hat genauer recherchiert und Ungereimtheiten festgestellt. Die BaFin ermittelt wegen Verdachts auf Marktmanipulation. Die Aktie bricht um 70 Prozent ein.Amitelo-Schweizer Ganovenfirma an der Börse- 3210719boerse.ard.de/servlet/...PTEwMDAwMDAwJnF1YWw9MCZpZD0yMjI5MDI_" style="max-width:560px" >

Im Entry Standard droht ein neuer Skandal: Wie die ZDF-Sendung "Frontal 21" aufdeckte, soll der schweizerische Telekommunikations-Dienstleister fragwürdige Erfolgsmeldungen verbreitet haben. So gab am 9. Oktober 2006 Amitelo mehrere Aufträge aus Kolumbien bekannt. Auf Nachfrage von Frontal 21 erklärte eine ehemalige Amitelo-Managerin, dass "keine Verträge geschlossen worden" seien. Bei Amitelo hieß es lediglich, "dass man das Angebot an Telekommunikationsdienstleistungen in Kolumbien weiter ausbauen werde".

Kanadische Firma klagt
Auch die am 16. Februar 2006 vermeldete Übernahme der kanadischen Billing System Solutions soll angeblich fingiert sein. Frontal 21 liegen Dokumente vor, wonach die kanadische Firma Amitelo wegen falscher Pressemeldung und Täuschung der Aktionäre 45 Millionen Euro Schadenersatz verlangt. Amitelo bestätigte zwar den Rechtsstreit mit der kanadischen Firma, eine Klage wollen die Schweizer jedoch nie erhalten haben.

Wo sind die Mitarbeiter?
Ein Reporterteam von Frontal 21 besuchte die Konzernzentrale von Amitelo in Zürich, fand aber ein seit sechs Monaten unbesetztes Büro. Auch in der spanischen Enklave Ceuta an der Grenze zu Marokko endete die Suche nach Mitarbeitern in der operativen Zentrale und im Technikzentrum ergebnislos. Lediglich im spanischen Malaga trafen die Reporter zwei Amitelo-Mitarbeiter an, die aber keine Telefonanlage verkauften - wegen derzeitiger Probleme mit der Technik.

BaFin ermittelt
Inzwischen ist Amitelo ins Visier der Börsenaufsicht geraten. Die BaFin bestätigte gegenüber Frontal 21, wegen des Verdachts der Marktmanipulation mit Amitelo-Aktien zu ermitteln. Als Grund wurden auffällige Handelsumsätze genannt.

Aktie bricht ein
Die ZDF-Reportage belastete am Mittwoch den Kurs von Amitelo. Die Aktie stürzte um 75 Prozent ab und war nur noch 28 Cent wert. Vor zwei Monaten hatte das Papier noch bei 1,42 Euro gelegen.

Damals hatte noch das Bankhaus Lampe die Aktie zum "Kauf" empfohlen. Inzwischen freilich gibt die Bank keine Anlageempfehlung mehr zu diesem Wert, erfuhr Frontal 21.

Positives Jahresergebnis
Amitelo hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr den Umsatz auf 74,2 Millionen Euro verdreifacht und operativ einen Gewinn (Ebit) von 7,1 Millionen Euro erzielt. Dabei übertrafen die Schweizer ihre eigenen Prognosen

Antworten
ottifant:

Ist das was negatives aus der Schweiz?

4
11.04.07 13:14
Dann kannst du lange auf Antwort warten.
Antworten
satyr:

Jo schweizer Betrüger an der Börse- o. T.

 
11.04.07 13:15
Antworten
Karlchen_II:

Geil - und die Bude kann sich nicht mal jemand

 
11.04.07 13:18
leisten, der so einen läppischen Text produziert.

http://www.ariva.de/...s_ZDF_als_haltlos_zurueck_n2263343?secu=787698
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Sanitas:

Schweizer?

 
11.04.07 13:21
ZH Mutationen Amitelo AG, in Zürich, CH-053.3.008.054-1, Halten und Verwalten von Beteiligungen, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 231 vom 28. 11. 2006, S. 19, Publ. 3654196). Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften: Skilton, Tim, britischer Staatsangehöriger, in Velez Malaga (ES), Direktor, mit Kollektivunterschrift zu zweien; Tavera, Sébastien, französischer Staatsangehöriger, in Malaga (ES), Direktor, mit Kollektivunterschrift zu zweien; Karraz, Khalid, französischer Staatsangehöriger, in Casablanca (MA), Direktor, mit Kollektivunterschrift zu zweien; Diaw, Gora, senegalesischer Staatsangehöriger, in Dakar (SN), Direktor, mit Kollektivunterschrift zu zweien. Eingetragene Personen neu oder mutierend: Malkus, Jan Eric, deutscher Staatsangehöriger, in Celle (DE), Direktor, mit Einzelunterschrift (bisher: mit Kollektivunterschrift zu zweien). Tagebuch Nr. 3812 vom 08.02.2007 03773784
Antworten
Nurmalso:

Naja Sanitas,

 
11.04.07 13:24
so sehen doch typische Eintragungen im schweizer Handelsregister aus. Wirkt allerdings irgendwie seriöser als wäre die Fa. im Senegal registriert.  
Antworten
Nurmalso:

Das muss man mal in Ruhe lesen,

 
11.04.07 13:37

dann wird auch dem Naivsten klar, dass deren Geschäft vielleicht irgendwann in der Zukunft stattfinden soll.


about us

Amitelo-Schweizer Ganovenfirma an der Börse- 3210785 Die AMITELO AG ist ein schweizerisches Unternehmen, das zum Zweck der Übernahmen und Beteiligungen im Telekommunikationssektor gegründet wurde. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Internettelefonie und Telekommunikations-
technologien für den Einsatz in Nischen- und unterversorgten Märkten im In- und Ausland. Zur Verwirklichung der Ziele der Gruppe plant die AMITELO AG die Erlöse aus dem Cash-Flow und der Kapitalerhöhung zur Finanzierung der bestehenden Geschäftsbereiche zu verwenden und strategische Akquisitionen gemäß dem Geschäftsplan zu tätigen.

Die AMITELO AG hat in Frage kommende Unternehmen und Regionen einer strategischen Prüfung unterzogen, um die Chancen für ein Modell einer integrierten Telekommunikationsgruppe auszuloten. Dabei wurden Expansionsmöglichkeiten für die bestehenden Geschäftsbereiche der AMITELO AG in Form von strategischen Akquisitionen in den Bereichen Voice over Internet Protocol (VoIP), Breitband- und Drahtlostechnologie sowie Global Solutions erkannt

Antworten
satyr:

Nun was sind das für Ganoven? o. T.

 
11.04.07 14:41
Antworten
satyr:

Nun kennt Bilanz die Ganoven aus Zürich?

 
11.04.07 16:48
Er wohnt ja schlisslich da-Oder gibt es in Zürich soviel Ganoven,
dass man sie nicht alle kennen kann.
Antworten
Nurmalso:

Naja satyr,

 
11.04.07 16:52
Schröders Firma sitzt in Zug. Und bei uns sitzen einige Ganoven in Berlin-Mitte. Spreebogen. Regierungsviertel.
Antworten
Kicky:

Amitelo die neue Comroad?

 
19.04.07 11:56
In einem Management-Statement zu den Vorwürfen des ZDF teilt Amitelo-Vorstandschef Khaled Akid mit, „die dort sowohl explizit als auch unterschwellig gegen AMITELO erhobenen Vorwürfe sind haltlos und tendenziös.“ Amitelo sei eine Erfolgsgeschichte.
Bei der leeren Amitelo-Zentrale verweist Akid darauf, dass die Amitelo-Holding zwar ihren Sitz in Zürich habe, das operative Geschäft aber ausschließlich in den verschiedenen Tochtergesellschaften wahrgenommen werde.

Auch zu den Untersuchungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wegen Verdachts der Marktmanipulation in Aktien äußerte er sich: „Was die Untersuchung der BaFin anbelangt, so möchte ich folgendes unmissverständlich klar stellen: Die BaFin ermittelt wegen Verdachts auf Marktmanipulation IN Aktien der AMITELO AG. Das entspricht keiner Ermittlung GEGEN die AMITELO AG. Wir haben ein ebenso grosses Interesse wie die BaFin, die Börse und die Aktionäre an einer lückenlosen Aufklärung.“ BÖRSE ONLINE bleibt bei seiner am 11. April geäußerten Meinung, dass wir von einem Einstieg in das skandalbehaftete Papier abraten. Hier treiben momentan Zocker ihr Spiel – erratische Kursschwankungen können durchaus lukrativ sein, egal wie seriös ein Unternehmen generell ist.

Wenngleich die Reaktion von Khaled Akid verständlich ist, erinnert sie doch ein wenig an die erste Stellungnahme von Bodo Schnabel im Fall ComRoad anno 1999/2000. Die Zukunft wird zeigen, ob sich die Vergangenheit wiederholt.
www.boerse-online.de/aktien/deutschland_europa/488644.html
tztztz...
Antworten
Kicky:

auch der Bäcker rät zum Ausstieg

 
19.04.07 11:57
nur etwas sehr spät...Anleger sollten von der Amitelo-Aktie (ISIN CH0003307706/ WKN A0F5YA) die Finger lassen, solange die Vorwürfe nicht entkräftet sind, raten die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär". Nach einem Bericht des ZDF-Magazins "Frontal 21" bestehe bei Amitelo der Verdacht der Marktmanipulation. So gebe es berechtigte Zweifel an den Geschäftszahlen und Vertragsabschlüssen, die die Gesellschaft bisher publiziert habe. Zwar habe Amitelo-Vorstand Khaled Akid die Vorwürfe dementiert, doch habe er nicht wirklich überzeugen können. Nach Einschätzung der Experten würden die Vorwürfe gegenüber Amitelo stark an den Fall Comroad aus dem Jahr 2000 erinnern. Anleger sollten von der Amitelo-Aktie die Finger lassen, solange die Vorwürfe nicht entkräftet sind, empfehlen die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär". (Ausgabe 17)aktiencheck.de
Antworten
Kicky:

Fabrikation in spanischer Garage

 
19.04.07 12:03
www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_223890
Es war der Aufreger der vergangenen Woche. Im Mittelpunkt stand die Internet-Telefonie-Firma Amitelo, deren Kurs nach einem ZDF-Bericht um über 70 Prozent einbrach. In dem Bericht waren Zweifel am operativen Geschäft geäußert worden."Wir gehen hier nicht mehr auf die Berichterstattung des ZDF ein, wir sind hier nicht um uns zu verteidigen, wir stellen Ihnen heute die Erfolgsgeschichte von Amitelo vor." Mit diesen Worten eröffnete Jan Malkus, Vorstand von Amitelo, die seit Tagen erwartete "Medienkonferenz" des Unternehmens in Frankfurt. Doch wer handfestes Material erwartet hatte, der guckte in die Röhre.

Denn es wurden zwar einige Projekte erwähnt, die künftig zum Geschäftserfolg beitragen sollen, doch Angaben zu erwarteten Erlösen blieben aus. Erst auf Nachfrage erläuterte Malkus, dass man zwar Erwartungen habe, die aber nicht kommunizieren wolle. Noch nicht. Denn das soll der Bilanzpressekonferenz Mitte Mai vorbehalten bleiben. Amitelo war ausschließlich bemüht, zu zeigen, dass man operativ tätig ist. Der ZDF-Bericht hat also deutliche Spuren hinterlassen. Wie es oft bei negativer Berichterstattung üblich ist, vermuten die Betroffenen einen dunklen Unbekannten hinter den Ereignissen.

Wer ist der dunkle Mann?
So auch Amitelo. "Ich wüsste zu gerne, welche Interessen dahinter stehen", sagte der rhetorisch gut aufgelegte Malkus. Anders als sein CEO Khaled Akid sagte er nichts widersprüchliches. Anders der Chef selbst. Der hatte sich in seiner kurzen Begrüßung schwer verhauen. Er hatte einen Exklusiv-Vertrag mit Nokia als neuesten Erfolg verkaufen wollen, sich dann aber bei den Ländern vertan. Mal hießen die Partner Mali und Senegal, dann waren es Burkina Faso und Guinea Bissau. Schließlich erfuhr die versammelte Medienwelt dann auf Nachfrage, dass Mali und Burkina Faso exklusiv seien; in Senegal und Guinea Bissau sei man aber künftig auch für Nokia unterwegs. Nur eben nicht exklusiv.

Cui bono?
Egal, denn Afrika ist doch ein Wachstumsmarkt auf dem Gebiet der Telephonie. Auf die Frage nach geplanten Erlösen passte die Manager-Mannschaft. Das machte den Eindruck, als habe man blauäugig Verträge nur um des Vertragsschlusses willen geschlossen. Das wäre fatal, doch so hatte man es gar nicht gemeint, vielmehr wolle man die intern ausgeloteten Ziele noch nicht kommunizieren. Womit wir wieder beim Zweck der Konferenz wären: Er hat sich nicht erschlossen. Oder doch? Auf mehrmaliges Nachfragen wurde ausdrücklich bestätigt, dass weder Management, Gründer noch Angehörige Aktien des Unternehmens verkauft oder verliehen haben. Auf Anraten der Anwälte habe man aber auch keine Aktien nach dem Kurssturz erworben, schließlich sei man ja Insider und hätte so sein Wissen ausnutzen können.

Am Ende konnten wir dann noch einen semi-professionellen Film sehen. Darin wurde gezeigt, dass in der Garage in Spanien tatsächlich gearbeitet wird. Wie sagte Khaled Akid in einer Einführung: Es sollen ja schon andere Erfolgsgeschichten von Garagen-Unternehmen an der Börse vorgekommen sein. Nun, bis dahin dürfte noch viel Wasser den Senegal hinunterfließen.
ggg
Antworten
satyr:

Ich habe auch eine Garage ,ich denke werde

 
19.04.07 12:09
auch an die Börse gehen-
Antworten
HAL9000:

Und ich kaufe mir dann einen....

 
19.04.07 12:20
Optionsschein auf deine Garage und gehe auch an die Börse. Dann bin ich mindestens so seriös wie Amitelo......
Antworten
satyr:

Du kannst von mir eine Option haben

 
19.04.07 12:29
Antworten
Chartsurfer:

Wenn "Der Aktionär" zur Vorsicht rät, Vorsicht!

 
19.04.07 12:36
denn ... Der Aktionär ... dahinter steckt doch unser "Dausendsassa aus Kulmbach" Bernd Förtsch, der noch vor Jahren behauptete "Comroad, Beste Aktie fürs nächste Jahrtausend"! Und gehören Förtsch nicht auch 90% des Wahsinnsunternehmens 'Nanostart AG'?

Wenn ein dermassen unglaublich seriöses Magazin wie DA zum Ausstieg rät, dann muß es ja tatsächlich arg schlimm bestellt sein um Amitelo ... HAHAHAHAHAHA!!!!!!!!
Antworten
satyr:

Bernd läuft immer noch frei rum? Tztztz-Eigentlich

 
19.04.07 12:37
unglaublich.
Antworten
satyr:

Charti Ich hab neulich einen uralten Aktionär

 
19.04.07 12:42
beim räumen gefunden-Da waren immer so Empfehlungen drin-
Ich hatte ein dickes kreuz hinter Morphosys gemacht mit dem
Vermerk kaufen-Ich hab nicht getan ,leider da war Morphosys
irgendwo bei 5 Euro oder noch wemiger.
Antworten
Chartsurfer:

@satyr

 
19.04.07 13:25
die selben Morphosys wurden aber vom selben Förtsch zu Hochzeiten des NeuenMarktes in der Telebörse regelmässig zum Kauf empfohlen, und selbst bei einem Kurs von 300 prognostizierte der Kulmbacher mehr als eine weitere Verdreifachung des Kurses!

Danach fiel die Aktie bis auf 5 Euro! Also alles ist immer eine Frage der Perspektive!
Fakt ist, wenn jemand seine Finger so in Aktien hat wie Förtschi, und gleichzeitig Aktien über seine Medien bewertet - was soll man da noch sagen!
Antworten
satyr:

Sicher Charti ich hab die Dausend auch noch im

 
19.04.07 13:51
Ohr aber wer damals gekauft hätte das war 3 Monate vor den Dausend,
für wie ich es vorhatte 5000 DM zu 5 Euro und bei um die 300 Euro
verkauft mag ich es gar nicht ausrechnen.
Und um die 300 Euro sanden sie schon ne weile ,bis es auch der
letzte Nasenbär bemerkt hat.
Dass die Dausend verarsche waren wusste damals fast jeder.
Antworten
quantas:

Amitelo-Schweizer Ganovenfirma an der Börse

 
19.04.07 13:53

 

 

und das in Deutschland in Frankfurt!

Die Aktie ist  im regulatorischen Schmalspursegment der Deutschen Börse, dem Entry Standard gelistet.

Warum schreitet die deutsche Börse nicht ein, wenn es sich wie im Eingangsposting um eine Ganovenfirma aus der Schweiz handelt?

Der Titel ist in der Schweiz nicht glistet.

 

Antworten
BeMi:

quantas

 
19.04.07 14:04
"Der Titel ist in der Schweiz nicht gelistet."

Warum wohl?

Weil die Schweizer nichts von Geld verstehen?
*g*

Grüsse
B.
Antworten
quantas:

@BeMi

 
19.04.07 14:09

oder die Ganoven ziehts ins Ausland.

Wies dem auch sei, der satyr hat sich doch hier ein Eigentor geschossen.
In Frankfurt geht fas alles, da können scheinbar sogar Ganoven an der Börse kotiert sein.

*g*

MfG
quantas
Antworten
Sanitas:

News

 
19.04.07 14:21
Amitelo: Schweizer Tochter will aussteigen
Der Wirbel um die in der Schweiz domizilierte Telecomgruppe Amitelo hat Folgen: Die Tochter Mediacard in Sarnen will den Deal rückgängig machen.

Von Andreas Flütsch

Im Herbst letzten Jahres waren die Aktionäre der Obwaldner Telefonkartenfirma Mediacard überglücklich, als sie ihren vor vier Jahren gegründeten 5-Mann-Betrieb für rund 4,5 Millionen Euro an die in Zürich domizilierte Telecomfirma Amitelo verkaufen konnten. Ein halbes Jahr später ist die Euphorie wie weggeblasen. Der Kurs der an der Frankfurter Börse gehandelten Amitelo-Aktie verlor nach einem Bericht der ZDF-Sendung «Frontal21» über angeblich frei erfundene Erfolgsmeldungen letzte Woche zeitweise bis zu 75 Prozent ihres Wertes.



Entsprechend gross ist nach dem Kurssturz die Verärgerung unter den ehemaligen Besitzern der Mediacard, die ihren Verkaufserlös dahinschmelzen sehen wie Schnee an der Sonne. Sie haben verkauft, weil Amitelo «einen sensationellen Preis angeboten hat», wie Mediacard-Verwaltungsrat Karl Gasser sagt. Der Haken dabei war natürlich, dass Amitelo die früheren Besitzer von Mediacard vor allem mit Papier abgespeist hat: Amitelo beglich rund zwei Drittel des Kaufpreises mit eigenen Aktien. Und zwar zum Preis von 1.50 Euro pro Aktie, wie Amitelo-Manager Jan Malkus anerkennt.

Am letzten Mittwoch war die Aktie der zusammengewürfelten Firmengruppe jedoch zeitweise unter die Marke von 40 Cents abgestürzt. Inzwischen hat sich der Titel etwas erholt. Aber dann kam aus, dass die deutsche Börsenaufsicht wegen Verdachts auf Kursmanipulation ermittelt.

Aktionäre prüfen «Rückabwicklung»

Die früheren Mediacard-Aktionäre - laut Verwaltungsrat Gasser sind es Deutsche und Schweizer - sitzen wie auf Kohlen. Denn ein Grossteil der Amitelo-Papiere, welche die Aktionäre von Mediacard beim Verkauf erhielten, ist noch längere Zeit gesperrt. Das heisst, sie können nicht mal mit Verlust aussteigen, sondern müssen hoffen, die in den letzten zwei Jahren über Firmenkäufe zusammengeschusterte Gruppe stürze nicht vollends ab.

Mediacard, die als Grossistin vorausbezahlte Telefonkarten aus eigener Produktion und solche anderer Telecomfirmen vertreibt, hat laut Amitelo-Manager Malkus 2006 rund 22 Millionen Euro umgesetzt. Die Tochter aus Obwalden bringt also rund 30 Prozent des Amitelo-Umsatzes. Und sie macht «gute und von Jahr zu Jahr steigende Gewinne», wie Verwaltungsrat Gasser sagt.

Manchem früheren Mediacard-Eigner ist klar, dass er sich von einer Wachstumsstory und steigenden Börsenkursen hat blenden lassen. Eine Aktionärsgruppe will offenbar nicht zulassen, dass weiter Gewinne an Amitelo überwiesen werden. «Wir prüfen mit Anwälten, wie wir den Verkauf rückabwickeln können», sagt dazu Mediacard-Verwaltungsrat Gasser.

www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/741700.html
Antworten
BeMi:

Der Vorstandsvorsitzende der

3
19.04.07 14:23
Amitelo AG ist:

 El Akid, Khaled,
deutscher Staatsangehöriger,
in Kahl am Main (DE),

Direktor, mit Einzelunterschrift;
aus:
www.moneyhouse.ch/shab/2005_249/publikationen_a.htm

Er soll laut Frontal 21 schon einmal einen
Konkurs in der Telekommunikationsbranche
hingelegt haben.
Antworten
Sanitas:

News II

 
19.04.07 14:25
Amitelo: Ungemach aus Kanada

17.04.2007 - Eigentlich ist Amitelo ein Meister der Kommunikation. Jede Erfolgsmeldung wird herausgebracht. Doch jetzt könnte den Schweizern eventuell Ärger drohen.

In Kanada wird derzeit ein Gerichtsverfahren gegen das Telekommunikationsunternehmen angestrebt. Die Unterlagen liegen bei Gericht vor, wie uns eine Sprecherin des Court of Queen's Bench in Calgary bestätigte. Noch gebe es jedoch kein konkretes Datum für eine Verhandlung. Alle bisher notwendigen Gebühren seien bezahlt worden. Dabei handelt es sich um 200 Kanadische Dollar. Sollte sich das Gericht mit dem Fall beschäftigen, wären vorab weitere 600 Dollar fällig.

Der Fall ist von der Firma Billing System Solutions Corporation (BSSC) ins Rollen gebracht worden. Diese Firma aus Calgary steht seit längerem in geschäftlichen Beziehungen zu Amitelo. Auf der Homepage von Amitelo steht mit Datum 16. Februar 2006, dass eine kanadische Tochter BSSC erworben habe.

BSSC hat für die Schweizer an einer Abrechnungssoftware gearbeitet. Je nach Fortschritt der Entwicklungsarbeiten sollte diese Schritt für Schritt bezahlt werden. Doch genau diese Zahlungen scheinen zum Großteil ausgeblieben zu sein. BSSC hat, so deren Chef Michael Angebrandt uns gegenüber, mehrfach versucht, Amitelo zur Zahlung der Raten zu bewegen, offenbar ohne großen Erfolg. Amitelo-Vorstand Jan Malkus bestätigt uns gegenüber, dass man nur einen geringen Beitrag an BSSC überwiesen habe. Deren Software habe nicht funktioniert.

Weitere Verhandlungen zwischen den beteiligten Unternehmen brachten im Sommer 2006 neue Ergebnisse und Vertragsentwürfe, doch letztlich verpuffte alles. Bis auf einen geringen fünfstelligen Eurobetrag hat Amitelo nichts bezahlt. Daraufhin legten die Kanadier im Oktober 2006 Klage ein. Damit will man von Amitelo bis zu 69 Millionen Kanadische Dollar erhalten. Seit dieser Zeit hat man von Seiten BSSC nach eigenen Angaben auch die geschäftlichen Beziehungen zu Amitelo beendet.

Die Angelegenheit ist bei Amitelo inzwischen bekannt. Man hat das Klageschreiben aus Kanada allerdings nach Angaben von Malkus nicht erhalten.

Ein FedEx Kurier hat die Klageschrift in Zürich Ende Dezember 2006 abgeliefert. Dieser Brief wurde dort angenommen und quittiert. Eine Kopie der Quittung liegt unserer Redaktion vor. Nach Amitelo-Angaben habe jedoch kein Amitelo-Mitarbeiter den Umschlag entgegen genommen. Vielmehr habe eine andere Person aus dem Haus, in dem auch Amitelo ein Büro unterhält, den Erhalt quittiert, den Brief aber nicht an Amitelo weitergeleitet. Inzwischen gilt das Schriftstück als verschollen.

Über die Rechtmäßigkeit einer solchen Überbringung der Klageschrift gibt es zwischen den Parteien ebenfalls Streit. Für das kanadische Gericht erscheint die Zustellung via FedEx ausreichend. In den Gerichtsakten ist vermerkt, dass der Beklagte über den Sachverhalt vom Kläger entsprechend informiert worden sei, wie uns eine Gerichtssprecherin bestätigte. Die dafür nötigen Unterlagen liegen bei Gericht vor.

Amitelo beruft sich dagegen auf das Übereinkommen über die Zustellung gerichtlicher und außergerichtlicher Schriftstücke im Ausland, dem sowohl die Schweiz als auch Kanada zugestimmt haben. Eine Übermittlung via Kurier ist für sie damit nicht ausreichend. Hier gibt es also sehr unterschiedliche Auffassungen, wie eine Klage zugestellt werden muss.

Auch ein Kompromissvorschlag von BSSC mit einer Frist bis Ende März ergab scheinbar nichts, von Amitelo kam offenbar keine Reaktion. Der Vorschlag sah laut Angebrandt vor, dass sich Amitelo mit 3,5 bzw. 4,5 Millionen Kanadischer Dollar hätte „loskaufen“ können. Die Software wäre dann in den Besitz der Schweizer gegangen.

Bei Amitelo zweifelt man an, dass BSSC überhaupt der wahre Besitzer der Software ist. Ein von Amitelo in Kanada beauftragtes Rechtsanwaltsbüro, Burnet, Duckworth & Palmer, hat die Angelegenheit überprüft. Der ausführende kanadische Anwalt wollte uns gegenüber dazu jedoch keine Stellungnahme abgeben, mit Hinweis auf das kanadische Recht. Von Amitelo wurde unserer Redaktion dagegen das Gutachten zur Verfügung gestellt – ebenso wie von BSSC.

Beide Seiten deuten das Gutachten vollkommen unterschiedlich. BSSC liest aus der Schlussfolgerung des Gutachtens, dass die Software ihnen gehöre. Spätere, erläuternde Gespräche mit dem Anwalt hätten dies noch untermauert. Amitelo liest den Inhalt des Gutachtens völlig anders. Die vielen Eigentumsübertragungen der entsprechenden Software auf BSSC innerhalb sehr kurzer Zeit begründeten demnach bereits erhebliche Zweifel an dem Eigentum. Es bestehen laut Amitelo erhebliche rechtliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Übertragungen. Außerdem hätte es noch eine Forderung eines früheren Geschäftspartners als Mitentwickler der Software gegeben. Burnet, Duckworth & Palmer hätten verschiedene Schritte vorgeschlagen, um die Risiken zu minimieren, diese seien jedoch von BSSC nicht vollumfänglich erfüllt worden.

In Kanada glaubt man, dass Amitelo aufgrund finanzieller Probleme auf nichts eingehe. Michael Angebrandt, der BSSC-Chef, betont uns gegenüber, dass Jan Malkus bei einem Telefonat im Spätsommer vergangenen Jahres gesagt habe, dass Amitelo praktisch pleite sei. Eine ähnlich lautende Aussage bestätigt Malkus uns gegenüber. Ein Satz, dass Amitelo seine Sachen sowieso nicht bezahlen könne, ist demnach in dem Telefonat gefallen. Allerdings habe er dies nicht ernst gemeint. Malkus wollte Angebrandt nur am Telefon loswerden und ihm die Eigenmotivation nehmen. Daher habe er eine solche Äußerung gemacht. Diese hätte jedoch nicht den Tatsachen entsprochen.

Für die Kanadier ist das Fass inzwischen übervoll. Wie ein mit der Sache vertrauter kanadischer Anwalt uns gegenüber bestätigte, wird es zu einem Gerichtsverfahren gegen Amitelo kommen. Eine Zeitspanne von sechs bis acht Wochen hält er bis zur Verfahrenseröffnung für realistisch.

Interessante Note am Rande: Über www.amitelo.ca kann man das Unternehmen nicht mehr erreichen, obwohl dieser Link noch auf der firmeneigenen Homepage steht. Er führt jedoch ins Leere.

Im Dezember 2006 hat BSSC nach eigenen Angaben das BaFin in die Angelegenheit eingeschaltet. Es gab von dort eine Bestätigung, dass man Untersuchungen einleiten werde. Seitdem ist man auf Behördenseite, auch auf Nachfrage aus Kanada, allerdings still. Wie weit die Untersuchungen fortgeschritten sind, ist demnach unklar.

Ob es damit für Amitelo in Kanada eng wird, müssen möglicherweise die Gerichte entscheiden. Argumentation steht gegen Argumentation, juristische Auslegung gegen juristische Auslegung. Jan Malkus ist optimistisch für Amitelo, er spricht in Bezug auf die Kanadier von Sensationshascherei und Erpressung. Es gebe zudem keine rechtsanhängige Klage. BSSC-Chef Michael Angebrandt glaubt dagegen fest daran, dass Amitelo bald viele Millionen nach Kanada transferieren muss. Sein Anwalt spricht in diesem Zusammenhang auch von einer ausgezeichneten Dokumentation der Ereignisse.

www.4investors.de/php_fe/index.php?sektion=topstory&ID=2635
Antworten
Thomastrada.:

Jungens, statt das Talkboard mit

 
19.04.07 15:04
solchem Kram vollzumüllen - tummelt Euch doch einfach hier.

Gruß,
T.
Antworten
Chartsurfer:

MEDIACard AG dementiert Ausstieg

 
19.04.07 18:28
ots: MEDIACard AG dementiert Ausstieg aus AMITELO Gruppe  

16:21 19.04.07  


MEDIACard AG dementiert Ausstieg aus AMITELO Gruppe

Der Telekommunikationsanbieter AMITELO weist die Aussagen eines
Beitrags der Schweizer Tageszeitung Tagesanzeiger über ihre Tochter
MEDIACard AG entschieden zurück. Sowohl das Management als auch der
Verwaltungsrat stehen nach wie vor vollumfänglich hinter der
Zusammenarbeit mit AMITELO.

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ots.CorporateNews übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt der Mitteilung ist das Unternehmen
verantwortlich.
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Telekommunikation/MediaCard AG

Zürich, 19. April 2007 (euro adhoc) - Am 17. April 2007 ist in der
Schweizer Tageszeitung «Tagesanzeiger» ein Beitrag mit dem Titel
«Amitelo: Schweizer Tochter will aussteigen» erschienen. Darin wird
berichtet, dass die AMITELO Tochter MEDIACard aus Sarnen in der
Schweiz, bzw. deren ehemalige Eigentümer den Verkauf an die AMITELO
AG rückgängig machen wollen. Der Tagesanzeiger beruft sich dabei auf
Aussagen von MEDIACard-Verwaltungsrat Karl Gasser.

Inzwischen liegt eine notariell beglaubige Erklärung vom heutigen
Tage vor, in der Herr Gasser bestreitet, diese Aussagen gemacht zu
haben: «Die in diesem Bericht des Tages-Anzeigers vom 17. April 2007
angeblich von mir als Verwaltungsrat der MEDIACard AG gemachten
Äusserungen sind völlig aus der Luft gegriffen, wurden in dieser Art
nie gemacht und entsprechen nicht der Wahrheit. Die ehemaligen
Gesellschafter der MediaCard AG prüfen weder die Rückabwicklung des

Kaufvertrages, noch beabsichtigt die MEDIACard AG aus der Amitelo
Gruppe auszusteigen.»

Ferner wurde in dem Artikel behauptet, die Akquisition der MEDIACard
wurde zu rund zwei Dritteln in Aktien der Amitelo AG zum Preis von
1,50 Euro je Aktie bezahlt. Als Quelle für diese Aussage wird
Vorstandmitglied Jan Malkus genannt. Auch dies entspricht nicht der
Wahrheit; vielmehr hat Herr Malkus auf die Pressemitteilung der
Amitelo AG vom 31.10.2006 verwiesen, ohne den exakten Kaufpreis zu
beziffern.

Der Geschäftsführer der MEDIACard AG, Robert Brandt, fügt dem hinzu:
«Unsere Zusammenarbeit mit AMITELO war, ist und bleibt für uns ein
sehr wichtiger strategischer Schritt. Durch AMITELO erhalten wir
Zugang in interessante und für uns vitale Wachstumsmärkte».

Über AMITELO AG: Die AMITELO AG (www.amitelo.ag) mit Sitz in Zürich
ist ein international tätiges, innovatives Technologie-Unternehmen,
das in den wachstumsstärksten Bereichen der Telekommunikation wie
VoIP, Internet via Satellit, ADSL, Billing und Call-Center tätig ist.
Der Schwerpunkt der unternehmerischen Tätigkeit liegt auf der
Internet-Telefonie (VoIP) und anderen Telekommunikationstechnologien
für den Einsatz in verschiedensten Regionen Europas, Afrikas und
Südamerikas, wobei in der näheren Zukunft auch neue globale Märkte
erschlossen werden sollen. Hierzu verfolgt die AMITELO AG eine
offensive Wachstumsstrategie, in der organisches und anorganisches
Wachstum eng miteinander verbunden sind und zur Erreichung der
gesetzten Umsatz- und Ertragsziele beitragen.

Ende der Mitteilung euro adhoc 19.04.2007 15:47:24
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Originaltext: Amitelo AG
ISIN: CH0003307706

Pressekontakt:
Capital Communication AG
Herr Andreas Duffé
Herr Kian Ramezani
Poststrasse 3
CH-8001 Zürich
Tel. +41 43 888 70 00
Fax +41 43 888 70 09
E-Mail investors@capital-communication.ag

Branche: Telekommunikation
ISIN: CH0003307706
WKN: A0F5YA
Börsen: Frankfurter Wertpapierbörse / Freiverkehr/Entry Standard

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