Auf der Suche zu Cusip und Covern (konnte leider keinen wirklichen Nachweis dazu finden) bin ich über folgenden Beitrag in einem Forum gestolpert. Hier fand ich recht interessant, dass scheinbar Aktienverleiher die Shortseller zwingen können ihre Positionen zu schließen. Einzig irritierend ist die Aussage “unbegrenzte Laufzeit, aber dann doch der Zwang als Market Maker…“ Der ganze Text ist recht lang, ich setze mal einen Auszug mit Link hier rein (Quelle dort am Ende).
Aktueller Stand gestern:
Die Ortex Daten sind gestern wieder gestiegen Si 23,49% / CTB Max 830,66% / CTB Min 559,88%. Lt. Stonk gibt es schon länger keine Shares zu leihen. Dazu kommt die Threshold Liste... Verwunderlich ist, dass der Kurs nicht wirklich stark steigt (könnte man als Anzeichen für nicht covern müssen werten), aber noch ist Zeit bis zum 14.03.
Gleich der erste Beitrag:
https://www.ariva.de/forum/...zum-shortselling-leider-sehr-lang-49342Auszug:
“… Wie eingangs beschrieben, besteht während des Leerverkaufs einer Aktie zwischen dem Shortseller und dem Broker ein Leihverhältnis. Der Broker verleiht die geshorteten Aktien. In der Regel ist die Leihfrist zeitlich unbegrenzt. Der Shortseller kann seinen Leerverkauf/Shortsale also solange laufen lassen wie er wünscht und muß nicht damit rechnen, daß der Broker die geliehenen Aktien zurückfordert. Dazu muß man wissen, daß der Broker, der dem Shortseller die geshorteten Aktien leiht, diese aus einem riesigen Aktienpool ebenfalls leihweise herausnimmt. Bei hoher Nachfrage nach dieser Aktie verkleinert sich dieser Pool an für Shortseller verleihbaren Aktien. Im Extremfall kann es sein, daß dieser Aktienpool völlig aufgebraucht wird und der Broker selbst in Zugzwang gerät. Besonders kritisch ist die Situation, wenn der Broker selbst als Market Maker den Markt für die Aktie stellt, die geshortet wurde und selbst auf einer bestimmten Seite des Marktes positioniert ist. Die Folge kann theoretisch sein, daß der Broker den Shortseller zwingt, die geshorteten Aktien zu covern. Der Shortseller ist somit gezwungen sofort zu covern. Er kann keinen günstigeren Kurs abwarten. Die Folge ist die Verstärkung eines bestehenden möglichen Kursanstiegs. Oft stellen Shortseller stopp coverbuy orders zur Absicherung ihrer Shortpositionen in den Markt. Ab einem bestimmten in der Order festgelegten Kurs wird die Shortposition gecovert. Bei der Konfiguration der Coverbuy Order wird ein Limit angegeben. Bei Erreichen dieses Limits wird die Order automatisch in eine unlimierte Order umgewandelt und sofort ausgeführt. Große Market Maker mit großer Kapitaldecke machen sich bei ihren "Spielchen " diese Tatsache zunutze, indem sie das Kursniveau der Aktie durch eigene Aktionen so bewegen, daß diese stopp coverbuy orders "angetippt" werden. Die Folge ist, daß diese Coverbuy orders lawinenartig ausgeführt werden… “
Nur meine Meinung, keine Handlungsempfehlung!