Der Online-Versandhändler Amazon.de will seinen Kundenstamm ausbauen. Weil die aber mit neuen Büchern und CDs allein nicht zu locken sind, sollen jetzt auch Second-Hand-Artikel ins Sortiment aufgenommen werden.
Gebrauchtbücher sollen Umsatz ankurbeln: Amazon.de-Chef Jeff Bezos
Hamburg - Mit dem Gebrauchtangebot namens "Marketplace" tritt Amazon in Konkurrenz zu Online-Auktionsplätzen wie eBay oder Ricardo. Im neuen Gebraucht-Bereich von Amazon.de können Privatpersonen und professionelle Händler zu selbst festgelegten Preisen gebrauchte Produkte aus allen Verkaufskategorien von Amazon.de anbieten. Das seien Bücher, CDs, Filme, PC- und Videospiele und Elektronikartikel. Von den Verkäufern verlange Amazon.de bei einem erfolgreichem Handel eine Gebühr von 15 Prozent des Verkaufspreises sowie eine Abschlussgebühr von knapp einem Euro je Artikel. Der Verkäufer könne das Abrechnungssystem von Amazon.de nutzen, müsse aber die Versandkosten selbst tragen.
Das bereits seit November 2000 in den USA bestehende Angebot habe dort zu einem Kundenwachstum geführt, sagte Amazon.de-Geschäftsführer Ralf Kleber, ohne Zahlen zu nennen. Auch der Umsatz mit den von Amazon.de angebotenen fabrikneuen Artikeln sei durch die Einführung des Gebrauchthandels-Bereichs gestiegen. Ende vergangenen Jahres seien in den USA bereits 15 Prozent der verkauften Artikel gebraucht gewesen. "Durch die Angebote von Dritten sind die Kunden zufriedener und kommen häufiger wieder", sagte Kleber.
Negative Folgen für das Geschäft des Online-Händlers mit neuen Artikeln erwarte er durch die Einführung des Gebrauchtwaren-Angebots nicht. Durch die neue Verkaufsplattform werde das Angebot bei Amazon.de von 1,6 auf 2,8 Millionen Artikel erweitert. So könnten sich Kunden zum Beispiel nicht nur zwischen neuen und gebrauchten Exemplaren desselben Buches entscheiden, sondern auch nach im Handel vergriffenen Bücher suchen.
Marktforschungen hätten ergeben, dass zwei Drittel der Amazon-Kunden an Second-Hand-Angeboten interessiert seien. Besonders gefragt seien Bücher, sagte Kleber.
Das neue Web-Antiquariat von Amazon.de ging am Mittwoch auch in Großbritannien an den Start, wo das Unternehmen mit mehr als fünf Millionen Kunden die größte Niederlassung außerhalb der USA betreibt. In Japan soll die Second-Hand-Plattform Ende 2002 online gehen.
Gebrauchtbücher sollen Umsatz ankurbeln: Amazon.de-Chef Jeff Bezos
Hamburg - Mit dem Gebrauchtangebot namens "Marketplace" tritt Amazon in Konkurrenz zu Online-Auktionsplätzen wie eBay oder Ricardo. Im neuen Gebraucht-Bereich von Amazon.de können Privatpersonen und professionelle Händler zu selbst festgelegten Preisen gebrauchte Produkte aus allen Verkaufskategorien von Amazon.de anbieten. Das seien Bücher, CDs, Filme, PC- und Videospiele und Elektronikartikel. Von den Verkäufern verlange Amazon.de bei einem erfolgreichem Handel eine Gebühr von 15 Prozent des Verkaufspreises sowie eine Abschlussgebühr von knapp einem Euro je Artikel. Der Verkäufer könne das Abrechnungssystem von Amazon.de nutzen, müsse aber die Versandkosten selbst tragen.
Das bereits seit November 2000 in den USA bestehende Angebot habe dort zu einem Kundenwachstum geführt, sagte Amazon.de-Geschäftsführer Ralf Kleber, ohne Zahlen zu nennen. Auch der Umsatz mit den von Amazon.de angebotenen fabrikneuen Artikeln sei durch die Einführung des Gebrauchthandels-Bereichs gestiegen. Ende vergangenen Jahres seien in den USA bereits 15 Prozent der verkauften Artikel gebraucht gewesen. "Durch die Angebote von Dritten sind die Kunden zufriedener und kommen häufiger wieder", sagte Kleber.
Negative Folgen für das Geschäft des Online-Händlers mit neuen Artikeln erwarte er durch die Einführung des Gebrauchtwaren-Angebots nicht. Durch die neue Verkaufsplattform werde das Angebot bei Amazon.de von 1,6 auf 2,8 Millionen Artikel erweitert. So könnten sich Kunden zum Beispiel nicht nur zwischen neuen und gebrauchten Exemplaren desselben Buches entscheiden, sondern auch nach im Handel vergriffenen Bücher suchen.
Marktforschungen hätten ergeben, dass zwei Drittel der Amazon-Kunden an Second-Hand-Angeboten interessiert seien. Besonders gefragt seien Bücher, sagte Kleber.
Das neue Web-Antiquariat von Amazon.de ging am Mittwoch auch in Großbritannien an den Start, wo das Unternehmen mit mehr als fünf Millionen Kunden die größte Niederlassung außerhalb der USA betreibt. In Japan soll die Second-Hand-Plattform Ende 2002 online gehen.
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