Vielleicht hattest du schon einmal gelesen, das ich die Ansicht vertrete, dass, wenn viele Köpfe denken, sich das Ergebnis der kollektiven Geistesarbeit sich meistens positiv auszahlt.
Zu deinem Beitrag muss ich jedoch anmerken, das er einen gravierenden Fehler enthält.
Du schreibst:
"Und auch wenn er nicht angeklagt wurde, ohne ihn und seine Unternehmensnachrichten hätte das alles nicht geklappt.
Er habe einen PR-Auftrag von De Beira gehabt, zu dessen Erfüllung er eben auch mit Börsenmedien geredet habe......."
Dieses von dir verwendete Zitat aus der Wirtschaftswoche bezieht sich definitiv nicht auf Eckhof, sondern auf Pascal Geraths.
Bei Pascal Geraths handelt es sich um den Salzburger PR-Unternehmer, der zusammen mit
Aly B. Mawji im späteren Verfahren, in welchem u. a. auch Sachverständige des BaFin ausgesagt hatten, als einer der Haupttäter identifiziert wurde.
Da Geraths österreichischer Staatsbürger war und die angezeigte Manipulation nach österreichischem Gesetz (zumindest damals) nicht strafbar war, wurde ein Auslieferungsantrag für Geraths von den österreichischen Behörden abgelehnt und er blieb unbestraft.
Ich halte es für sehr riskant, heute zu versuchen, Eckhof im Nachhinein eine Täterschaft "anzudichten".
Dein Bauchgefühl dabei in allen Ehren, aber ohne schlüssige Beweise gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung.
Es haben sich schon viele Andere wegen solcher, locker dahinformulierten Bauchgefühle, eine strafbewehrte Unterlassungsverfügung eingehandelt.
Besser nicht.....
