lagern schon seit vielen Jahrzehnten überwiegend im westlichen Ausland.
Diese Bestände wurden insbesondere in der Zeit von 1975 bis 1978 zur FED in New York ausgelagert.
Das begründete sich damals mit der besonderen geopolitischen Lage Deutschlands während des Kalten Krieges.
Man wollte mit dieser Auslagerung die Goldbestände im Falle eines Konfiktes mit dem Warschauer Pakt dem Zugriff sowjetischer Truppen entziehen.
Bereits nach der Wiedervereinigung begann aber langsam der Rücktransport nach Dutschland.
Das er bis heute noch nicht abgeschlossen ist, liegt in unterschiedlichen politischen Sichtweisen der jeweiligen Bundesregierungen begründet.
Während die einen meinten, ein zügiger Rücktransport der deutschen Goldreserven könnte in New York, Paris und London möglicherweise als eine Art Mißtrauen im Hinblick auf die Verlässlichkeit der dortigen Regierungen ausgelegt werden und so zu ungewollten politischen Verstimmungen führen, hielten andere, insbesondere der Bundesrechnungshof, es für dringend geboten, die Goldreserven der Bundesbank in regelmässigen Abständen mittels einer "körperlichen Bestandsaufnahme" buchhalterisch exakt zu erfassen.
Was ja schwierig ist, wenn man dafür erstmal eine größere "Reisegruppe" nach USA entsenden muß.
Insbesondere seit dem Brexit-Votum der Briten hält es die deutsche Politik nun endlich doch für sinnvoll, wenn man das eigene Gold sozusagen wieder in eigenen Tresoren hat.
Der neue US-Präsident, der angekündigt hat, er werde Investitionen in bisher nicht bekannten Größenordnungen in Auftrag geben, für die der US-Haushalt nicht mal in Bruchteilen über die nötigen Mittel verfügt, könnte möglicherweise auf komische Ideen kommen und die deutschen Goldbestände in den Tresoren der FED beleihen. Würde ja erstmal nicht auffallen.
Was man Trump tatsächlich auch zutrauen könnte.
Schließlich verkündet er ja wöchentlich, er fühle sich von Deutschland wegen des Ungleichgewichtes in den Export-/Importbilanzen betrogen.
Also, sieht man nun zu, das der Schatz jetzt zeitnah nach Hause kommt.
Ist ja auch nicht gerade wenig!
3400 Tonnen entsprechen heute etwa 133 Millarden €.
Steigt der Goldpreis, so wie erwartet, sind wir ganz schnell mal bei 140 Milliarden €.