Am Montag kein Handel in den USA


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Arbeiter:

Am Montag kein Handel in den USA

 
01.09.01 10:09

Am Montag kein Handel in den USA

 

Montag, der 3.September ist bei den US Amerikanern Feiertag (Labor Day). Aus diesem Grund findet am Montag kein Handel an den US Börsen statt.




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Arbeiter:

Katerstimmung an der Wall Street

 
01.09.01 10:15

Börse fast wieder auf dem Frühjahrstief


Der Kurszerfall an den amerikanischen Aktienmärkten hat sich diese Woche deutlich beschleunigt. Eine bescheidene Erholung am Freitag ändert nichts daran, dass die populären Indizes beinahe wieder auf die im Frühjahr verzeichneten Tiefstände gefallen sind. Konjunkturpessimismus greift um sich, und die ungünstigen Nachrichten aus dem Technologiesektor scheinen nicht abzureissen. Die jüngsten Hiobsbotschaften kamen von Sun Microsystems, Corning, Gateway und Dell, die alle noch keine Stabilisierung des Geschäftsgangs, geschweige denn einen Aufschwung sehen. Sun und Corning sackten allein am Donnerstag um 18% bzw. 17% ab. Der Dow-Jones- Index verlor im August gut 5,5%, und der Nasdaq-Composite-Index büsste gar 11% ein. Die Gewinne von Mai und April, die beim Dow Jones 21% und beim Nasdaq 41% ausmachten, sind zum grössten Teil ausradiert. Der Dow Jones ist in diesem Jahr per saldo rund 8% gesunken und steht jetzt etwa 15% unter dem Allzeithoch vom Frühjahr 2000. Für den Nasdaq lauten die entsprechenden Werte 27% bzw. 65%. Ob das ausgebliebene Sommerrally im September nachgeholt wird, bleibt ungewiss. In den wenigen Ausnahmejahren, in denen die Kursentwicklung im Juli und August negativ verlief, stieg die Börse im September und Oktober fast immer. Jetzt wird allerdings eine neue Runde von Gewinnwarnungen für das dritte Quartal erwartet, und an guten Nachrichten zeichnet sich vorderhand noch gar nichts ab. - Katerstimmung herrscht an der Wall Street nicht nur bezüglich der Aktienkurse. Die geringeren Aktivitäten haben in der Wertschriftenbranche zu weiteren Personalmassnahmen veranlasst. Charles Schwab, der grösste Online-Broker, will noch einmal 2400 Mitarbeiter entlassen, nachdem seit Anfang Jahr bereits 3400 Stellen gestrichen worden sind. Damit wäre die Belegschaft um einen Viertel gekürzt. Credit Suisse First Boston (CSFB), die bisher 3100 Stellen oder 9% der Gesamtbeschäftigung gestrichen hat, will nächste Woche zusätzliche Schritte ankünden. Weitere Personalkürzungen werden auch von andern Wall-Street-Firmen erwartet, da sich eine Belebung des Handels und besonders der Investmentbank-Aktivitäten nicht abzeichnet. Alle führenden Häuser haben in unterschiedlichem Masse Kostensenkungsschritte durchgeführt oder eingeleitet: J. P. Morgan Chase baut insgesamt 8000 Stellen oder 8% der Gesamtbeschäftigung ab, die Citigroup hat oder wird noch 4700 Leute (2%) entlassen. Bei Merrill Lynch sind bisher 3800, bei Goldman Sachs 1000 und bei Morgan Stanley 800 Mitarbeiter betroffen. Seit dem Beschäftigungshöhepunkt von 772 000 Personen sind an der Wall Street rund 30 000 Arbeitsplätze verloren gegangen, und zunehmend sind auch höhere Chargen betroffen. Laut der Securities Industry Association (SIA) dürften die Gewinne der ganzen Branche in diesem Jahr nur auf etwa 15 Mrd. $ zu stehen kommen, verglichen mit 21 Mrd. $ im vergangenen Jahr. Dies läge unter dem Gewinn von 1999, als die Branche 716 000 Mitarbeiter beschäftigte. Allein diese Relationen lassen weitere Sparmassnahmen erwarten.
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Arbeiter:

Up o.T.

 
03.09.01 05:19
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FranzS:

Thank you for the information o.T.

 
03.09.01 07:55
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