Wie n-tv meldet, meldet Toshiba, das einen Rekordgewinn erwartet, Interesse an Alstoms Stromnetz an für den Fall, dass es General Electric gelingt, Siemens beim Kampf um Alstoms Energiesparte auszustechen. Zitat:
"...Sollte dem US-Konzern General Electric im Kampf gegen Siemens die Übernahme von Alstoms Energiegeschäft gelingen, wolle Toshiba anschließend GE mehrere Hundert Milliarden Yen für Alstoms Stromnetz-Sparte bieten, berichtete die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" unter Berufung auf Insider. 100 Milliarden Yen entsprechen etwa 700 Millionen Euro..."
Link zum Artikel:
www.n-tv.de/wirtschaft/...stom-Rennen-ein-article12794341.html
Warum das Angebot Toshibas an einen Bietererfolg von General Electrics geknüpft ist, entzieht sich meiner Kenntnnis.
Damit dürften die Aussichten von Siemens im Bietergefecht sinken.
Damit dürfte aber auch feststehen, dass Alstom, würde es von GE übernommen, zerfleddert würde bis zur Unkenntlichkeit.
Damit dürfte aber auch feststehen, dass sich die französische Belegschaft ihre über Jahre hochgepflegten Gehälter in die Haare schmieren können: weder GE noch Toshiba wären bereit, sich solche Klötze ans Bein zu binden. Die französischen Gewerkschaften könnten zeigen, wieviel Macht sie tatsächlich haben. Ich gehe aber davon aus, dass sie daran zerbrechen würden. Die Macht des Faktischen diktiert etwas anderes.
Dass Toshiba im Haifischbecken der europäischen Stromriesen bestehn kann, wage ich zu bezweifeln. Spätestens dann, wenn die Energiewende Frankreich voll am Wickel hat, könnten sich die Japaner noch dafür verfluchen, dass sie sich auf dieses Parkett gewagt haben.
Wie war das nochmal? "Toshiba erwartet einen Rekordgewinn". Es war noch nie gut, wenn man nicht wusste, wohin mit seinem vielen Geld und sich in seinen Investitionsentscheidungen davon leiten ließ. Das gilt auch für GE.