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GEILOMATICO:

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22.01.08 16:40
Börsen-Zeitung: Märkte in Panikstimmung

An den Aktienmärkten macht sich Panikstimmung breit. Das zeigen Börsen wie die in Bombay, wo der Hauptindex zum Wochenauftakt bis zu mehr als 10% einbüßte und deswegen der Handel vorübergehend ausgesetzt wurde. Aber auch am inländischen Aktienmarkt war ein wahrer Ausverkauf zu beobachten, als der Dax in der Spitze um 7,5% absackte. Das deutsche Blue-Chip-Barometer, das damit den tiefsten Stand seit März 2007 erreichte, hat seit Jahresbeginn in der Spitze rund 16% bzw. rund 1300 Zähler eingebüßt.

Eine Chance haben die Aktienmärkte derzeit nicht. Das von der US-Regierung am Freitag verkündete Programm zur Stützung der Konjunktur ist wirkungslos verpufft, wenn es nicht sogar die Verunsicherung der Marktakteure verstärkt hat. Zu schwer wiegt die Flut der immer schlimmer werdenden Nachrichten. Als Folge der Immobilien- und Kreditkrise in Amerika schockt die Bankenbranche die Anleger beinahe im Tagesrhythmus mit neuen Abschreibungen in teilweise riesigem Ausmaß. Erschwerend kommt noch hinzu, dass nun auch Institute ins Scheinwerferlicht geraten, von denen die Marktteilnehmer bislang nicht ahnten, dass auch sie betroffen sein könnten. Außerdem ist in den USA nun auch der Gewerbe-Immobilienmarkt ins Straucheln geraten, was die Banken noch mehr in die Bredouille bringt.

Gleichzeitig zeigen die US-Konjunkturdaten seit der Jahreswende fast unisono abwärts, womit sich die Furcht vor einer Rezession weiter verstärkt. So hat die Citigroup ihre Prognose für das Wachstum der amerikanischen Wirtschaft in diesem Jahr kräftig reduziert. Das US-Haus erwartet für die ersten drei Monate des laufenden Turnus ein schrumpfendes Bruttoinlandsprodukt und für das Gesamtjahr nur noch ein Wachstum von 1% nach bisher 2,3%.

Gründlich zerschlagen haben sich außerdem mittlerweile die Illusionen von einer auf die Vereinigten Staaten beschränkten und auch eingrenzbaren Krise. Im Zeitalter der Globalisierung sind Finanzkrisen - welche eine Überraschung! - nun einmal global. Dazu genügt ein Blick auf Großbritannien. Auch dort fallen die Immobilienpreise und geraten die Verbraucher, die zudem unter einer höheren Zinsbelastung zu leiden haben, unter Druck. In der Weihnachtssaison hat sich die Misere des britischen Einzelhandels zu einem Desaster ausgeweitet, das an der Börse mit einem Kursmassaker quittiert wurde. Und auch die Träume von der Immunität der boomenden Schwellenländer gegenüber Krisen der Industrieländer sind geplatzt. Wenn auch etwas verzögert, vollziehen ihre zuvor relativ stabilen Aktienmärkte nun die Schwäche der Börsen in den Industrieländern nach.

Letztlich müssen sich die Investoren darauf einstellen, dass die Unternehmensergebnisse die zuversichtlichen Erwartungen nicht erfüllen werden und daher die Gewinnprognosen deutlich zurückgeschraubt werden müssen. Damit ist die Basis des im März 2003 begonnenen Bullenmarktes unmittelbar vor seinem fünften Jahrestag bedroht. Denn der Kursaufschwung wurde neben der Liquiditätsflut insbesondere von einem jahrelangen, kräftigen und stets die Konsensprognosen übertreffenden Anstieg der Gewinne getragen und auch gut abgestützt. Sollten die Ergebnisse erheblich hinter den bisherigen Annahmen zurückbleiben oder sogar deutlich sinken, wäre auch ein ausgeprägter Bärenmarkt denkbar.

Doch so weit ist es noch nicht. Nach dem gründlich verpatzten Jahresauftakt baut sich vielmehr allmählich die Basis für eine Bodenbildung und eine Gegenbewegung auf. So zeigten die Kurseinbußen vom Wochenauftakt Ansätze einer Kapitulation der Anleger, eine Entwicklung, an die sich häufig eine Wende nach oben anschließt. Zudem könnten weitere Stützungsmaßnahmen der amerikanischen Regierung und eine kräftige Absenkung des Fed-Leitzinses in Kombination mit einem Abebben der Horrormitteilungen aus der Bankenbranche die Gemütslage der Anleger wieder aufhellen und dadurch den Aktienmärkten Auftrieb verleihen.

Auf der ermäßigten Basis sind außerdem die Bewertungen wieder günstiger geworden. Niedrigere Unternehmensgewinne bzw. ein Zurückschrauben der Erwartungen sind damit schon ein Stück weit eingepreist. So weist der Dax auf Basis der Konsensschätzungen für 2009 nun ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 10 auf, während Bonds bei Renditen, die sich bei zehnjährigen Bundesanleihen auf knapp 4% beschränken, als Konkurrenzanlage alles andere als ein Schnäppchen sind. Überdies sind die Aktienmärkte differenziert zu betrachten. Einzelne Bereiche, darunter die Finanz-, Immobilien- und Einzelhandelssektoren, sind teilweise geradezu ausgebombt. Dadurch ergeben sich für mutige Schnäppchenjäger sehr günstige Gelegenheiten. Das Timing für einen Einstieg in den Markt ist in der aktuell von blanker Angst geprägten Lage allerdings schwierig.
22.01.2008
© boerse.de
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GEILOMATICO:

FED senkt Leitzins!

 
22.01.08 16:51
Die US-Notenbank hat den Leitzins um 75 Basispunkte auf 3,5% gesenkt. Damit reagiert die FED auf die Turbulenzen auf den Weltfinanzmärkten. Kurz nach der Ankündigung holte der Dax seinen Tagesverlust auf.






22.01.08
© boerse.de
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GEILOMATICO:

Wie alles begann....

 
22.01.08 17:08
Subprime Hypothekenkrise und ihre Auswirkung

Seit geraumer Zeit berichten die Medien über die Krise am Subprime-Markt in den USA, mittlerweile sind auch deutsche Kreditinstitute betroffen, vorneweg die Düsseldorfer IKB, aber auch die WestLB und sogar die weltweit größte Bank, die Citigroup, haben ordentlich Federn gelassen. (Letztere hat in den letzten Wochen knapp 500 Millionen Dollar im Kreditgeschäft verloren)

Viele Deutsche fragen sich jetzt, wieso ausgerechnet der amerikanische Hypothekenmarkt (für zweitklassige Hyptheken) solche Auswirkungen auf Dax und Co haben kann?

Ganz einfach…

In den letzten Jahren wurden in den USA massig Kredite für Immobilien als sogenannte subprime mortages (zweitklassige Hypotheken) vergeben, wobei zweitklassig bedeutet, daß die Kreditnehmer keine erstklassige Bonität beispielsweise wegen Insolvenz, Zwangsversteigerung o.ä. verfügen.

Die durch die zweitklassigen Hypotheken finanzierten Immobilien gewannen ständig an Wert und wurden als Sicherheitsleistung bei Zahlungsunfähigkeit betrachtet. Die Kreditgeber vergaben immer mehr Kredite und bündelten schliesslich Ihre Forderungen in Form von Anleihen, die von Hedge Fonds, Banken und Versicherungen gehandelt werden können. Da diese Anleihen höhere Wertzuwächse (teilweise zweistellige prozentuale Wertsteigerungen) aufweisen konnten als beispielsweise sichere Staatsanleihen, sind viele große Investoren auf diesen Zug aufgesprungen.

Alles war gut, bis plötzlich…

Die Immobilienpreise in den USA einbrachen, die Kredite waren/sind nicht mehr vollständig durch die Immobilien gedeckt, die Anleihen auf die Subprime Mortages verloren massiv an Wert. Eigentlich nur halb so wild, sollte man meinen…

Doch die Börsenwelt ist wie eine Herde Lemminge, wenn einer verkauft, machen es ihm alle nach. So auch hier, niemand möchte mehr Anleihen auf Subprime Mortages kaufen, große Hedgefonds hingegen sind zum Verkauf gezwungen - und so haben die Banken und Großinvestoren mal eben einige hundert Millionen Dollar in den Sand gesetzt.



Quelle:
Finanzberater,
12.August 2007
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GEILOMATICO:

Der Aktienmarkt befand sich

 
22.01.08 17:16
zuerst in einer Rezessionphase,derzeit ist schon von einer Depresionsphase
die Rede,wobei es für mich eher schon nach einer "Suizidphase" aussieht.
Begriff ernannt durch Geilo persönlich,da zutreffend.  :(


Hier fachkundige Erklärung für die o.g. Begriffe:

Rezession bezeichnet eine Phase stagnierenden oder leicht negativen Wirtschaftswachstums. Technisch ist eine Rezession erst gegeben, wenn die Wirtschaft zwei Quartale hintereinander nicht wächst oder schrumpft. Eine ausgeprägte Form der Konjunktur-Abkühlung ist die Depression
Antworten
daxbunny:

die Frage wird sein, was machen die Asiaten

 
22.01.08 17:26
morgen aus diesen Vorgaben??
Gruß DB
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GEILOMATICO:

Die Asiaten werden wohl das Szenario

 
22.01.08 17:40
kaum aufhalten können,befürchte ich.Würde mich aber gerne täuschen.
Die verunsicherten Anleger asienweit wird es sicherlich auch jede
Menge geben.
Ich jedenfalls bleibe überall investiert,wenn sich der Boden gebildet
hat,hoffentlich bald,kaufe ich sehr günstig nach.
Hoffen wir das Beste,schließlich haben wir ein Jupiterjahr,astrologisch
gesehen eher positiv im Einfluss als andere Regenten.
Antworten
daxbunny:

Streuung ist angesagt oder am besten ein

 
22.01.08 18:16
Indexzertifikat. Was wäre wohl sicherer als ein Indexzerti? Ich habe mal mir das ausgesucht:

709335

Jetzt frage ich mich aber, ob es jederzeit wieder verkäuflich ist, da ich bei der Arivaerklärung bestimmte Rückgabezeiten gelesen habe....
Gruß DB
Antworten
daxbunny:

dazu:

 
22.01.08 18:17
Über dieses Wertpapier

Mit diesem Index-Zertifikat können Sie an der Entwicklung des DAX (Performance) partizipieren. Rückgabemöglichkeit jeweils am Ende der Monaten Januar, April, Juli und Oktober. Kündigungsrecht für Emittenten ab 5 Jahre nach der Emission mit einem Jahr Vorankündigung.
Gruß DB
Antworten
daxbunny:

bedeutet das nun, dass ich das Papier

 
22.01.08 18:25
nur quartalsweise am jeweiligen Ende zurück geben kann?? Mir wäre das bei einem Indexzerti neu

Danke
Gruß DB
Antworten
daxbunny:

wie sieht es hier aus: 792867

 
22.01.08 18:33
Gruß DB
Antworten
daxbunny:

wenn ich mir Stuttg. etc. ansehe

 
22.01.08 19:03

dann kann das Zerti immer gehandelt werden, oder sehe ich das falsch? Was soll dann diese irreführende Erklärung oben??

 

DAX ZERTn.a. open end (DBK) (709335)  Einfügen in:  Portfolio Watchlist Limitlist       
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