Aktien Newsletter 10

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Aktien Newsletter 10 patznjeschniki

Aktien Newsletter 10

 
#1
I N H A L T

MARKTUMFELD & ANLAGESTRATEGIE

 1. EDITORIAL / positive Indikatoren schaffen Zuversicht

    THEMEN: - Konzentration auf makrooekonomische Rahmendaten
            - US-Verbrauchervertrauensindex mit Rueckschlag
            - Wie taktiert FED-Chef Greenspan vor dem US-Senat?
            - Markterholung steht (noch) auf wackeligen Fuessen
 2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
 3. EMPFEHLUNGS-CHECK / Entwicklung vergangener Empfehlungen

HANDELSANREGUNGEN - Themenschwerpunkt BlueChips USA

 4. INNOVATIVE FINANZPRODUKTE - diese Woche: Turbo-Zertifikate,
    Tradingchance: ABN-AMRO TURBO-ZERTIFIKAT auf den DAX 30!

 5. WHIRLPOOL / Ueberproportionaler Geschaeftsverlauf bis 2004
 6. HOME DEPOT / Q4-Gewinn um 53% gesteigert, Kursziel 60 USD
 7. TYCO INT. / VERDOPPLUNGSCHANCE auf ermaessigtem Kursniveau
 8. STRATEC BIOMEDICAL SYSTEMS / fundamental Verdopplungschance
 
AKTUELLES & STATISTIK & RUBRIKEN

 9. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / Tecis, ThyssenKrupp, Beiersdorf ..
10. NACHRICHTEN & RESEARCH / Dt.Telekom: Liberty-Deal geplatzt
11. BANKANALYSEN & RATINGS - deutsche Standardwerte / Dax 100
12. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine

13. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
14. HINWEISE zu den Aktienservice.de Newslettern

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 1. EDITORIAL / positive Indikatoren schaffen Zuversicht
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 Liebe Aktienservice-Leserinnen und Leser,


KONZENTRATION AUF DIE MAKROOEKONOMISCHEN RAHMENDATEN

 Nach Wochen der stimmungsgetriebenen Maerkte gehen wir nun davon
 aus, dass sich Investoren mittelfristig wieder auf die makrooeko-
 nomischen Rahmendaten konzentrieren werden. Und diese sehen unge-
 achtet des am Mittwoch um 16:00 veroeffentlichten Verbraucherver-
 trauensindex in den USA (wir kommen darauf zurueck) durchaus
 vielversprechend aus.

 - Die Steuerbelastung der Amerikaner sinkt 2002 und darueber
   hinaus weiter

 - Die Energiepreise sinken weiter

 - Der Abbau der Lagerbestaende bewegt sich auf Rekordniveau

 - keine Inflationsgefahr durch Zinserhoehungen ab Q.3

 weitere Beispiele:

 - Book-to-Bill-Ratio (Chipindustrie) steigt weiter Richtung 1,0
   (jetzt 0,81, im April 2002 lag sie noch bei 0,44!) - ein Wert
   ueber 1,0 signalisiert Wachstum

 Dies alles, insbesondere die ersten vier Punkte in Verbindung mit
 dem historisch niedrigen Zinsniveau staerkt die Kaufkraft der US-
 Amerikaner NACHHALTIG. Vor diesem Hintergrund halten wir auch die
 Befuerchtung einer nachhaltigen Double-Dip-Rezession fuer unbe-
 gruendet.

 So verzeichneten am Dienstag bspw. die Absaetze gebrauchter Haeu-
 ser Januar einen Rekordanstieg von 16,2% und uebertrafen erstmals
 die magische 6 Mio-Marke! Verantwortlich hierfuer ist das attrak-
 tive Zinsniveau sowie das steigende Verbrauchervertrauen.

 Dies sind ganz, ganz deutliche Signale. Wir gehen daher davon
 aus, dass das Wirtschaftswachstum der USA in den naechsten 24 Mo-
 naten, vor allem auch in diesem Quartal als auch in diesem Jahr
 positiv ueberraschen wird! Dies wird ueber die Dollar-Geldmenge
 als weltweite Leitwaehrung und ueber den Export zeitversetzt auch
 den deutschen Unternehmen raelwirtschaftlich Impulse verleihen.

 Auch die konjunktursensitiven US-Unternehmen spueren derzeit den
 konjunkturellen Aufwind, so bestaetigte gestern die weltfuehrende
 Baumarktkette HOME DEPOT (3 MRD USD! Gewinn in 2001, 53% Gewinn-
 steigerung im letzten Quartal!) die ambitionierten Planzahlen,
 GENERAL MOTORS erhoehte gar ihre Absatzschaetzung fuer 2002 um 1
 Mio Fahrzeuge in USA, ferner aeusserte sich der Konzern sehr po-
 sitiv zur Konjunkturentwicklung.

 Auch US-Finanzminister O'Neill meldete sich am Montag zu Wort und
 verlieh seiner seiner Meinung eines ueberraschend starken US-
 Wirtschaftswachstums bereits im aktuellen Quartal Ausdruck. Dies
 befluegelte die Wall Street am Dienstag deutlich.


US-VERBRAUCHERVERTRAUENSINDEX MIT RUECKSCHLAG

 Am Mittwoch Nachmittag wurde der Verbrauchervertrauensindex in
 den USA veroeffentlicht. Mit 96,5 Punkten war gegenueber dem Ja-
 nuar (97,8 revidiert) mit einem weitgehend unveraenderten Stand
 gerechnet worden. Der Schock sass tief, als der Index zur Veroef-
 fentlichung um 16:00 lediglich einen Wert von 94,1 aufwies. Bin-
 nen Minuten traten die Shortseller wieder auf den Plan und setz-
 ten die Aktienmaerkte erheblich unter Druck. Nahezu aus dem Stand
 verlor der Dow Jones 130 Punkte, der DAX gab seine Gewinne wieder
 weitgehend ab und auch NASDAQ und NEUER MARKT rutschten zum Teil
 ins Minus.

 Nach den positiven Stimmen aus Unternehmen und Politik zur Kon-
 junkturentwicklung und den vorangegangenen bullishen Wirtschafts-
 daten (bspw. Absatz gebrauchter Haeuser +16%) stellte der Rueck-
 gang des Februar-Verbrauchervertrauensindex eine kalte Dusche
 fuer alle Marktteilnehmer dar, die auf steigende Kurse setzten.
 Gleichzeitig erhielt die Angst vor einer Double-Dip-Rezession vor
 diesem Hintergrund neue Nahrung.

 Der US-Verbrauchervertrauensindex misst die Konsumbereitschaft
 der US-Verbraucher. Da die US-Verbraucher rund zwei Drittel des
 US-PIB generieren, wird diesem Indikator eine hohe Bedeutung ein-
 geraeumt.

 UNSER RAT: Anleger sollten sich durch den ueberraschend deutli-
 chen Rueckgang jedoch nicht beirren lassen, in seiner Eigenschaft
 als sogenannter Sentimentsindikator (misst die Stimmung im Erhe-
 bungszeitraum) ist dieser Indikator natuerlich auch den fluktuie-
 renden Stimmungen an den Kapitalmaerkten, die in den USA einen
 erheblichen Einfluss auf das Verbraucherverhalten haben, im Erhe-
 bungszeitraum ausgesetzt.

 Hierbei muss beruecksichtigt werden, dass der aktuelle Erhebungs-
 zeitraum fuer den Februar-Verbrauchervertrauensindex noch bis zur
 letzten Woche von den eskalierenden Aengsten vor weiteren Bilanz-
 manipulationen a la Enron massiv dominiert wurde. Ungeachtet ei-
 ner gewissen Systemproblematik in Verbindung mit den umfangreich-
 en Manipulationsmoeglichkeiten nach US-GAAP-Bilanzierung ist je-
 doch nicht die gesamte US-Wirtschaft auf gefaelschten Bilanzen
 aufgebaut.

 Ferner muss beruecksichtigt werden, dass der Verbrauchervertrau-
 ensindex fuenf Monate in Folge stark gestiegen ist, so dass auch
 hier aus rein technischer Sicht ein Rueckschlag nicht beunruhigen
 sollte. Auch muss der deutsche Anleger sich bewusst machen, dass
 der deutliche Marktrueckgang nach Bekanntgabe des Indexes nicht
 allein auf den verringerten Wert zurueckzufuehren ist, sondern
 gleichzeitig streute Murdochs TV-Sender FOX das Geruecht einer
 bevorstehenden Militaeroffensive im Irak. Das Pentagon dementier-
 te dies nach Handelsschluss.

 Wir gehen davon aus, dass der Februar-Verbrauchervertrauens-Index
 von diesem Sonderfaktor belastet wurde und somit nicht als re-
 praesentativ gewertet werden kann. Vor dem Hintergrund der zu er-
 wartenden Relativierung der Bilanzaengste (so wurden viele Unter-
 nehmen voellig undifferenziert in Mitleidenschaft gezogen), rech-
 nen wir fuer den Maerz-Wert mit einem Pull-Back in Richtung 97
 Punkte. Auch impliziert der gesunkene Februar-Wert auf dem Niveau
 von 94,1 immer noch ein solides Verbrauchervertrauen.

 Der Konsum laeuft wieder gut in den USA, nicht nur bei den DIS-
 COUNTERN, sondern auch in den hoeheren Preisklassen wie bei
 WhirlPool, einem fuehrenden Hersteller weisser Ware (Kuehl-
 schraenke etc.), der die Prognosen im ersten Quartal deutlich
 uebertreffen wird oder bei Toll Brothers, einem auf Villen spe-
 zialisierten Bauunternehmen etc, etc.


WIE WIRD FED-CHEF GREENSPAN VOR DEM US-SENAT TAKTIEREN?

 Am Mittwoch wird FED-Chairman Alan Greenspan eine seiner mehr
 oder weniger indikativen Reden vor dem US-Senat halten. Hierbei
 gehen wir davon aus, dass Greenspan bereits einen ersten vorsich-
 tigen Vorgeschmack auf die zukuenftige Aenderung des Zins-BIAS
 von expansiv auf stabil und nachfolgend auf restriktiv vorberei-
 ten wird. Er kann dies nicht tun, wenn er die Nachhaltigkeit der
 aktuellen Konjunkturerholung in den USA stark anzweifelt.

 Sollte Greenspan eine derartige Argumentation vorlegen, koennte
 dies Marktteilnehmer dazu veranlassen, wieder staerker auf die
 makrooekonomischen Rahmendaten zu achten, die sich im Vergleich
 zum letzten und vorletzten Quartal nachhaltig gebessert haben.
 Dies koennte den Aktienmaerkten Auftrieb verleihen. Paradoxerwei-
 se entstuende dann die Situation, dass die Maerkte auf die An-
 kuendigung kommender Zinserhoehungen, die wir fuer Ende Sommer/
 Anfang Herbst erwarten, positiv reagieren.

 Dessen ungeachtet wird Greenspan dennoch auf die Gefahr einer
 Double-Dip-Rezession eingehen, die in 5 von den 6 letzten US-Re-
 zessionen zu beobachten war. Auch wird er ausfuehrlich zu den Bi-
 lanzmanipulationen und der durch US-GAAP bestehenden Systemprob-
 lematik Stellung nehmen muessen.


ERHOLUNGSTENDENZ STEHT (NOCH) AUF WACKELIGEN FUESSEN

 Obwohl wir mittel- und langfristig von deutlich hoeheren Kursen
 am Aktienmarkt ueberzeugt sind, zwischenzeitlich kann der Ak-
 tienmarkt stimmungstechnisch allerdings jederzeit nochmals unter
 Druck geraten, die bereits aufgefuehrte Systemproblematik hin-
 sichtlich der Manipulationsmoeglichkeiten nach US-GAAP-Bilanzie-
 rung impliziert weiterhin nachrichtengetriebenes Enttaeuschungs-
 potential.

 Da gerade jetzt Banken, Wirtschaftspruefer und Investoren jede
 Bilanz inquisitorisch pruefen, kann dem Anleger durchaus noch
 die eine oder andere Bilanz um die Ohren fliegen. Vor diesem
 Hintergrund steht der augenblickliche Kursaufschwung noch auf
 einer instabilen Basis. Dies sollte sich in den naechsten Wochen
 und Monaten aber durch das zunehmend positive makrooekonomische
 Umfeld grundlegend aendern.


 VERHALTENSEMPFEHLUNG: Strategisch agierende Investoren nutzen die
 gegenwaertige Unsicherheit, um selektiv Positionen aufzustocken
 bzw. um unter Nutzung des Cost-Average-Effektes Anfangspositio-
 nen neuer Engagements aufzubauen. Dementgegen agieren trading-
 orientierte Anleger weiterhin umsichtig und tagesorientiert, Ge-
 winne werden schnell realisiert, Verluste restriktiv limitiert.


 Herzlichst, Ihre Aktienservice.de-Redaktion

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 2. INDIZES / Entwicklung wichtiger Indizes
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 Index          21.02.  % Vorwoche  12-M.hoch  % AT-Hoch   % 2002

 DJIA           9.941    -0,51 %    11.350     -15,4 %    - 0,8 %
 NASDAQ         1.775    -3,53 %     2.593     -65,4 %    - 8,9 %
 DAX 30         4.840    -3,64 %     6.603     -40,4 %    - 6,0 %
 NEMAX ALL        978    -6,65 %     2.583     -88,6 %    -11,5 %
 EUROSTOXX 50   3.480    -3,16 %     4.653     -36,8 %    - 8,2 %

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 3. EMPFEHLUNGS-CHECK / Entwicklung vergangener Empfehlungen
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 In der Rubrik "EMPFEHLUNGS-CHECK" dokumentieren wir die Entwick-
 lung der letzten Empfehlungen. Leser haben somit die Moeglich-
 keit, die Qualitaet unserer Anlagebeurteilungen fuer den jeweili-
 gen Zeitraum schnell und transparent ablesen zu koennen. (Kurse
 Dienstag Mittag)

 Datum   Titel            RATING     Empf.-Kurs  akt Kurs  Prozent

 21.02.  HYPOVEREINSBANK  Long Term Buy    33,00    34,10    +  3%
 21.02.  CREATON VZ       Long Term Buy    12,28    12,69    +  3%
 14.02.  JP MORGAN CHASE  Long Term Buy    34,44    33,37    -  2%
 14.02.  PULSION MEDICAL  Spec. LT Buy      2,76     3,00    +  9%  
 
 14.02.  STINNES AG       Buy              23,77    24,30    +  2%

 06.02.  DRAEGERWERK      Long Term Buy    13,25    13,20       0%
 06.02.  MEDICLIN         Strong Buy        4,15     5,70    + 38%
 31.01.  ZAPF Creation    Strong Buy       22,30    24,50    + 10%
 31.01.  E.ON             Long Term Buy    58,11    56,30    - 03%
 31.01.  VIVACON          Buy               7,55     7,60    +  1%
 31.01.  BIJOU BRIGITTE   Buy              36,95    36,70    -  1%
 24.01.  BUDERUS          Buy              26,20    26,40    +  1%

 17.01.  COMMERZBANK      Long Term Buy    17,30    18,46    +  7%
 17.01.  SIEMENS          Buy              69,05    66,70    -  3%
 17.01.  DT. TELEKOM      Long Term Buy    17,15    15,93    -  7%
 17.01.  MAN AG           Long Term Buy    24,90    26,30    +  5%
 03.01.  SAP AG           Long Term Buy   148,15   158,50    +  7%

 19.12.  NESCHEN AG       Long Term Buy     5,50     5,83    +  5%
 19.12.  SAP AG           Long Term Buy   147,75   154,50    +  8%
 19.12.  AMADEUS AG       Long Term Buy    17,70    17,00    -  4%
 13.12.  STINNES          Long Term Buy    22,40    24,30    +  8%
 13.12.  AMB GENERALI     Buy             100,10   115,30    + 15%
 05.12.  SAP AG           Long Term Buy   143,25   158,50    + 10%
 05.12.  DAIMLERCHRYSLER  Long Term Buy    46,20    46,08       0%

 29.11.  DT. LUFTHANSA    Strong Buy       14,50    17,30    + 19%
 29.11.  LEONI AG         Long Term Buy    25,50    29,10    + 14%
 22.11.  KARSTADTQUELLE   Long Term Buy    39,00    40,89    +  5%
 22.11.  ALTANA AG        Long Term Buy    55,55    58,00    +  5%
 22.11.  MG TECHNOLOGIES  Buy               9,60    12,00    + 25%
 22.11.  DOUGLAS AG       Long Term Buy    28,32    28,20       0%
 14.11.  DT. LUFTHANSA    Strong Buy       13,50    17,30    + 28%
 14.11.  BAYER AG         Long Term Buy    34,13    35,00    +  3%

 Hierbei wird deutlich, dass der durchschnittliche Performance-Er-
 folg unserer Empfehlungen, hier ab dem Zeitraum 14.11.01 bis heu-
 te, auch bei grober Betrachtung sehr deutlich ueber der DAX-Ent-
 wicklung liegt. Weiterhin ist es unser Ziel, Werte zu empfehlen,
 die eine deutlich bessere Entwicklung als der Gesamtmarkt aufwei-
 sen. In der letzten Woche fielen keine Werte unter unser Stop-
 Loss-Limit.

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 4. TRADINGCHANCE: ABN-AMRO TURBO-ZERTIFIKAT auf den DAX 30!
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 Im DAX sehen wir derzeit kurz- sowie mittelfristiges Erholungspo-
 tential. Nun koennte der Investor einen Call-Optionsschein or-
 dern. Inzwischen gibt es bei vielen Basiswerten jedoch bessere
 Moeglichkeiten, denn selbst wenn die Erwartungshaltung des Inves-
 tors zutrifft, verhindern Volatilitaetsveraenderungen und Zeit-
 wertverlust bei Optionsscheinen oftmals eine zielgenaue, kalku-
 lierbare Partizipation am erwarteten Szenario.

 Waehrend bei Optionsscheinen bei der Preisbildung Kenngroessen
 wie Volatilitaet und Laufzeit (Zeitwertverfall) eine bedeutende
 Rolle spielen, gestalten sich die Turbo-Zertifikate der ABN-Amro
 deutlich transparenter:

 In vielerlei Hinsicht gleichen die neuen Turbo-Zertifikate den
 ABN-Amro Futures oder Optionsscheinen, der Bank gelang es dabei
 jedoch, die Nachteile zu eliminieren. So besteht in Bezug auf
 Futures keine Nachschusspflicht, waehrend im Vergleich zu Op-
 tionsscheinen kein Zeitwertverlust anfaellt und auch die schwer
 zu kalkulierende Volatilitaet keine Rolle mehr spielt, der ge-
 wuenschte Hebel aber dennoch gegeben ist:

HEBELWIRKUNG

 Steigt der Index um einen Punkt, so steigt auch das Turbo Zerti-
 fikat um einen Punkt, gegebenenfalls unter Beruecksichtigung des
 Bezugsverhaeltnisses. Der Unterschied liegt darin, dass Sie mit
 deutlich reduziertem Kapitaleinsatz an der gesamten Indexbewe-
 gung partizipieren. Durch den geringeren Kapitaleinsatz bewegt
 sich das Turbo Zertifikat prozentual wesentlich schneller als
 der Index. Mit Turbo Zertifikaten erreichen Sie also eine Hebel-
 wirkung auf Ihr Anlagekapital.

TRANSPARENTER ALS OPTIONSSCHEINE

 Turbo Zertifikate sind besser als Optionsscheine, weil ihr Ver-
 halten transparent nachvollziehbar ist. Die vielen Parameter,
 die den Wert eines Optionsscheines beeinflussen, muessen dabei
 nicht mehr beruecksichtigt werden. Einfluss auf die Preisfindung
 haben lediglich die Bewegung des Index und das taeglich sinkende
 Aufgeld, welches die Finanzierungskosten fuer den nicht hinter-
 legten Kapitalanteil am Index darstellt.

 Volatilitaetsschwankungen wirken sich nicht auf den Preis aus.
 Auch die anderen "Griechen" wie Gamma, Vega und Theta spielen
 keine Rolle. Das ist insbesondere wichtig, wenn wir uns wie aktu-
 ell in einem Umfeld hoher Volatilitaeten bewegen, die den Op-
 tionschein auch zusaetzlich teuer machen. Trotz richtiger Ein-
 schaetzung der Marktbewegung ist in diesem Fall das Risiko, von
 der Entwicklung des Optionsscheines enttaeuscht zu werden, dann
 besonders gross.

WIE FUTURES OHNE NACHSCHUSSPFLICHT

 Turbo Zertifikate gleichen in vielerlei Hinsicht einer Anlage in
 Index Futures. Die Unterschiede zu Futures sind eine anfaenglich
 laengere Laufzeit und die Tatsache, dass bei einem Wertpapier nie
 eine Nachschusspflicht entstehen kann. Der Einsatz des Anlegers
 ist immer auf das eingesetzte Kapital begrenzt. Und noch ein Vor-
 teil von Turbo Zertifikaten: Die handliche Stueckelung erlaubt es
 dem Anleger, exakt die Position aufzubauen, die wirklich ge-
 wuenscht ist.

STOP-LOSS

 Sobald bei einem Turbo Zertifikat die Stop Loss Marke nach unten
 durchbrochen wird, erfolgt die automatische Rueckzahlung des Tur-
 bo Zertifikats und es verfaellt anschliessend. Der Anleger er-
 haelt dann die Differenz zwischen dem aktuellen Indexstand und
 dem Basispreis zuzueglich dem verbleibenden Aufgeld. In der Regel
 wird ABN-AMRO in dieser Situation ein Turbo Zertifikat mit einem
 niedrigeren Basispreis auflegen, so dass die Position falls ge-
 wuenscht fortgefuehrt werden kann.


FUNKTIONSWEISE VON TURBO-ZERTIFIKATEN

 Turbo Zertifikate beziehen sich, genauso wie Optionsscheine, auf
 einen Basispreis. Im Gegensatz zu Optionsscheinen bestimmt dieser
 aber lediglich, um wieviel sich der Kapitaleinsatz des Anlegers
 reduziert. Die geringere Kapitalbindung bedingt ein Aufgeld, wel-
 ches sich durch die Finanzierungskosten fuer den nicht hinterleg-
 ten Kapitalanteil definiert.


PRAKTISCHES RECHENBEISPIEL:


 DAX Open End Zertifikat     DAX Turbo Zertifikat, Basispreis 4500
 (WKN 543 741)               (WKN 824 174)


 Was kostet das Zertifikat, wenn der DAX bei 5000 Punkten steht?

 Bezugsverhaeltnis 100:1    Bezugsverhaeltnis 100:1, Basispr. 4500
 5000 :100 = 50 Euro        5000-4500 = 500
                            500 + 385 (Aufgeld*) = 885
                            885:100 = 8,85 Euro


 Was passiert, wenn der DAX von 5000 auf 5300 Punkte steigt?

 Bezugsverhaeltnis 100:1    Bezugsverhaeltnis 100:1, Basispr. 4500
 5300 : 100 = 53 Euro       5300-4500 = 800
                            800 + 385 (Aufgeld*) =1185
                            1185:100 = 11,85 Euro

 Performance = +6,0%        Performance = +33,9%


 Was passiert, wenn der DAX von 5000 auf 4700 faellt?

 Bezugsverhaeltnis 100:1    Bezugsverhaeltnis 100:1, Basispr. 4500
 4700 : 100 = 47 Euro       4700-4500 = 200
                            200 + 385 (Aufgeld*) = 585
                            585 : 100 = 5,85 Euro

 Performance = -6,0%        Performance = -33,9%


FAZIT

 Anhand des obigen Rechenexempels wird klar deutlich, dass sich
 das Turbo-Zertifikat zwar linear zum Kurs des Basiswertes bewegt,
 wobei der Hebel die Kursbewegung jedoch entsprechend verstaerkt
 (dies gilt natuerlich im Gewinn- als auch im Verlustfall).

 Turbo-Zertifikate sind also schneller als Zertifikate (Hebel),
 besser als Optionsscheine (keine Volatilitaet und kein Zeitwert-
 verlust, keine "Griechen") und risikoaermer als Futures oder Put-
 Options (keine Nachschusspflicht).

 Von entscheidender Bedeutung fuer den Anlageerfolg bleibt aber
 weiterhin die Wahl und die richtige Einschaetzung des Basiswer-
 tes.

 Turbo Zertifikate koennen genauso einfach wie ein Optionsschein
 oder eine Aktie gehandelt werden: sie sind boersennotiert und
 koennen in Stueckelungen von einem Zertifikat oder einem Viel-
 fachen davon boersentaeglich an- und verkauft werden. ABN AMRO
 stellt zu hiesigen Handelszeiten fortlaufend aktuelle An- und
 Verkaufskurse. Bei aussergewoehnlichen Marktbedingungen kann es
 zu einer Ausweitung der Spreads kommen.


STRATEGIE - DAX 30 TURBO-ZERTIFIKAT, Basis 4.500, SL 4.635

 Am 04. Dezember 2001 hat ABN-AMRO ein Turbozertifikat auf den
 Dax emittiert. Der Basispreis betraegt 4.500, das Stop-Loss
 liegt bei 4.635 Punkten. Der Hebel betraegt 6,3%. Das Turbo-
 Zertifikat kann u. a. in Frankfurt und an der EUWAX in Stutt-
 gart gehandelt werden. Der Briefkurs betraegt aktuell 7,85
 Euro (Referenz: Punktestand Dax 30 von aktuell 4.927 Punkten).

 Im Rahmen unserer Erwartung steigender Kurse an den Aktien-
 maerkten halten wir dieses Zertifikat zur Abbildung dieser Er-
 wartungshaltung fuer geeignet. Versierten Investoren, die fuer
 den DAX eine Aufwaertsbewegung erwarten, empfehlen wir somit ein
 Engagement mit geringer Kapitalgewichtung.

 Falls der Anleger auf das Underlying (DAX 30) keine eigene, men-
 tale Stop-Loss-Grenze zu Grunde legt, muss im Worstcase-Szenario
 ein signifikanter Verlust einkalkuliert werden, somit sollte der
 Anleger nur einen geringen Teil seines Anlegekapitals bzw. ledig-
 lich Risikokapital verwenden.

 Aufgrund des hohen Hebels von 6,3 sollte der Anleger beachten,
 dass er, um im Vergleich zum Dax-Index die gleiche absolute Per-
 formance in Geld zu erhalten, lediglich ein Anlagekapital inves-
 tieren muss, das um den entsprechenden Wert geringer ist, als ei-
 ne Direktinvestition in den DAX. Ferner sei an dieser Stelle
 nochmals und explizit darauf hingewiesen, dass der Hebel auch
 fuer den Verlustfall zu Grunde gelegt werden muss. Gewinne als
 auch Verluste werden somit um den entsprechenden Wert gehebelt
 (siehe hierzu auch das Rechenexempel).

 Der Anleger sollte sich vor seiner Entscheidung also genau mit
 den verschiedenen Szenarien auseinandergesetzt haben. Aufgrund
 des geringen Spreads eignet sich das Zertifikat vor allem auch
 fuer tradingorientierte Anleger. Mittelfristig ausgerichtete An-
 leger sollten beachten, dass bei dem hier beschriebenen Turbo-
 Zertifikat die automatische "Stop-Loss-Marke" bei 4.635 Punkten
 liegt.

 Anleger, die der Meinung sind, dass der DAX zur Faelligkeit des
 Zertifikates zwar hoeher als aktuell steht, dabei aber der Mei-
 nung sind, dass zwischenzeitlich noch einmal mit einer deutlich-
 en Abwaertskorrektur zu rechnen ist (etwa Double DIP-Rezession
 etc.), sollten entweder den Einstieg spaeter taetigen oder ein
 Turbo-Zertifikat mit niedrigerer Stop-Loss-Marke waehlen.

 Mit zunehmendem Abstand von aktuellem Kurs zur Stop-Loss-Marke
 verringert sich der Hebel entsprechend. So weist bspw. das DAX-
 Turbo-Zertifikat mit einem Basispreis 3.000 (764723) und einer
 Stop-Loss-Marke von 3.100 einen Hebel von "lediglich" 2,27 auf.
 Fuer etwas weniger risikobereite Anleger ist dieses Zertifikat
 sicherlich besser geeignet.


 DAX 30 TURBO-ZERTIFIKAT, Basis 4.500

 WKN 824174
 Emissionstag 04.12.01
 Geld-Brief Spanne 3 Cent
 Faelligkeitstag 01.11.2003  
 Bezugsverhaeltnis 100:1
 Basispreis 4.500
 Waehrung Euro
 Stop Loss Marke 4.635
 Handel moeglich ja  
 Hebel 6,29
 Aufgeld 356
 Jaehrliches Aufgeld 4,30%
 letzter EUWAX-Kurs (STGT): 7,80 Euro Brief

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 5. WHIRLPOOL / Ueberproportionaler Geschaeftsverlauf bis 2004
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WHIRLPOOL CORP (NYSE: WHR)

 Am Dienstag nachboerslich hat WHIRLPOOL CORP (Benton Harbor, Mi-
 chigan, USA), der weltgroesste Haushaltsgeraetehersteller, seinen
 Ausblick fuer das erste Quartal 2002 praesentiert. Fuer diesen
 Zeitraum rechnet das Unternehmen nach ausserordentlichen Aufwen-
 dungen fuer Restrukturierungsmassnahmen einiger Tochtergesell-
 schaften mit einem Gewinnanstieg von 15-20% (Q1. 2001: ProForma-
 EPS 1,10 USD). Dies liegt deutlich ueber der Consensusschaetzung.
 Im fruehen Mittwochshandel konnte das Papier in den USA mit 5%
 daher deutlich zulegen.

 Besonders im konjunkturellen Kontext ist diese Entwicklung inte-
 ressant, denn auch die hochpreisigeren Produkte des Unternehmens,
 wie etwa Luxus-Waschmaschinen etc. finden derzeit reissenden Ab-
 satz. Dies kontakariert den Rueckgang des Verbraucherbvertrauens-
 index, der unseres Erachtens, wie bereits im Editorial erwaehnt,
 aufgrund von Sonderfaktoren im Erhebungszeitraum nicht als re-
 praesentativ betrachtet werden kann.

 Auch im laufenden Jahr wird Whirlpool ihren kontinuierlichen
 Wachstumspfad fortsetzen, so erhoeht das Unternehmen bspw. ihre
 Beteiligung an dem zweitgroessten mexikanischen Haushaltsgeraete-
 hersteller Vitromatic von 49 auf 100%. Vitromatic setzt 600 Mio
 USD p. a. um und hat in Mexiko einen Marktanteil von 34 Prozent.

 Angesichts der im laufenden Jahr erwarteten Belebung der US-Kon-
 junktur, des kontinuierlichen Wachstumstrendes des Unternehmens
 sowie aufgrund der guenstigen Bewertung sehen wir bei Whirlpool
 mittelfristig eine interessante Investitonsmoeglichkeit. Im lau-
 fenden Jahr 2002 rechnen wir mit einem EPS von 5,90 USD, fuer
 2003e halten wir aufgrund einiger in diesem Jahr wegfallender
 Ausgabeposten ein EPS von 6,75 fuer erzielbar.

 Somit ist der weltweit fuehrende Haushaltsgeraetehersteller (Um-
 satzvolumen p.a. ueber 10 MRD USD) mit einem 03e-KGV von unter 11
 ansprechend bewertet. Das PEG-Ratio unter 1 sowie das KUV von un-
 ter 0,5 implizieren ebenfalls Bewertungspotential.

 Strategisch spricht ferner folgender Umstand fuer ein mittelfris-
 tiges Investment in Whirlpool: So verzeichneten am Dienstag bspw.
 die Absaetze gebrauchter Haeuser Januar einen Rekordanstieg von
 16,2% und uebetrieffen somit erstmals die magische 6 Mio-Marke!
 Verantwortlich hierfuer ist vor allem das attraktive Zinsniveau
 sowie das solide Verbrauchervertrauen.

 Auch die Baugenehmigungen und Neubauten liegen derzeit deutlich
 ueber den Schaetzungen. Hierzu traegt insbesondere das historisch
 niedrige Zinsniveau bei, das die US-Amerikaner nicht zuletzt auf-
 grund der billigen Hypothekenkredite derzeit ausgiebig nutzen.
 Dieses niedrige Zinsniveau wird noch weit bis ins Jahr 2003 hi-
 neinreichen - neue Haushalte benoetigen neue Haushaltsgeraete.

 Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass die ueberpropor-
 tional positive Geschaeftsentwicklung bei Whirlpool noch mindes-
 tens bis Ende 2003 anhaelt. In charttechnischer Hinsicht sehen
 wir die WHIRLPOOL-Aktie aktuell vor dem Ueberwinden einer mass-
 geblichen Widerstandszone. Derzeit bei 72 USD notierend, liegt
 das Zwischenhoch von Ende des Jahres 2002 bei knapp 75 USD.

 Sollte dieser Widerstand ueberwunden werden koennen, ist der Weg
 zunaechst bis zum Alltime High bei knapp 78 USD frei. Sollte auch
 diese Chartmarke ueberwunden werden koennen - was wir in funda-
 mentaler Hinsicht als gerechtfertigt betrachten - koennte sich
 der Kurs bei ueber 80 USD etablieren. Bewertungstechnisch waere
 dies durchaus vertretbar.

 STRATEGIE: Vor dem aufgefuehrten Hintergrund empfehlen wir das
 Plazieren eines Stop-Buy bei 75,3 USD. Auf diesem Niveau sollte
 jedoch lediglich eine Anfangsposition aufgebaut werden. Nach Ue-
 berwindung der 78-USD-Marke kann die Position aufgestockt werden,
 das Stop-Loss sollte in diesem Fall auf dem Niveau des Erstein-
 stieges bei 75 USD plaziert werden. Unser Rating lautet auf "Long
 Term Buy".


WHIRLPOOL (NYSE: WHR), WKN-DE 856331  

 Marktkapitalisierung:  4,9 MRD USD
 Umsatzmultiple 02e:    0,48
 EPS 03e:               6,75 USD
 KGV 03e:               11

 Kurs Berlin 26.02:     80,00 Euro
 52-Wochen-Hoch:        84,00 Euro
 52-Wochen-Tief:        53,50 Euro

 Kursziel 12 Monate.    Stop-Buy-Strategie, siehe Analyse
 empfohlenes Stop-Loss: 75,00 Euro
 Unser Anlage-Urteil:   "Long Term Buy"

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 6. HOME DEPOT / Q4.-Gewinn um 53% gesteigert, Kursziel 60 USD
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 Bezugnehmend auf die vorangegangenen Ausfuehrungen zu Whirlpool
 ist das derzeit seit mehr als 40 Jahren niedrigste Zinsniveau in
 den USA auch der Grund, weshalb die Geschaeftsentwicklung der
 weltgroessten Baumarktkette HOME DEPOT derzeit unvergleichlich
 boomt. US-Amerikaner nutzen die billigen Hypothekenkredite zu Re-
 novierung, Umbau, Neubau und zum Kauf gebrauchter Immobilien. Die
 Geschaeftszahlen von Home Depot des vierten Quartals spiegeln
 dies deutlich wider:

 So konnte der Einzelhaendler fuer Heimeinrichtungsprodukte und
 Baumaterialien im vierten Quartal den Gewinn um 53% steigern. Der
 Nettogewinn belief sich auf 710 Mio USD bzw. 30 Cents/Aktie nach
 465 Mio USD oder 20 Cents/Aktie im Vorjahr. Damit uebertraf Home
 Depot am Dienstag die EPS-Consensusschaetzung fuer das vierte
 Quartal um 2 Cents. Der Umsatz stieg dabei um 29% auf 13,5 MRD
 USD. Fuer das erste Quartal des Geschaeftsjahres 2002 gab sich
 das Unternehmen zuversichtlich, die Erwartungen der Analysten von
 32 Cents/Aktie zu erfuellen.

 Genauso wie bei Whirlpool rechnen wir fuer HOME DEPOT aufgrund
 der aufgefuehrten Faktoren bis Ende 2003 mit einer Fortsetzung
 der ueberproportionalen Geschaeftsentwicklung. Fuer 2002 erwarten
 wir bei Home Depot ein EPS von 1,51 USD, fuer 2003 halten wir
 1,78 USD fuer erzielbar. Damit ist Home Depot mit einem 03e-KGV
 von 29 zwar nicht unbedingt guenstig bewertet, hierbei darf der
 kontinuierliche Track-Record, sowie die starke Marktpositionier-
 ung des Unternehmens jedoch nicht vergessen werden.

 So hat Home Depot in 2001 einen Gewinn von 3 MRD USD erzielt. Die
 allermeisten Konkurrenten koennen noch nicht einmal einen Umsatz
 von 3 MRD USD vorweisen. Der Umsatz waechst unserer Einschaetzung
 nach weiter um mehr als 10% p. a., der Gewinn verbessert sich
 deutlich ueberproportional. In Anbetracht der auch in Krisenzei-
 ten hohen Planungssicherheit des Unternehmens befuerworten wir
 ein strategisch motiviertes Investment. Unser Rating lautet auf
 "Long Term Buy".

 STRATEGIE: Derzeit notiert die Home Depot Aktie bei 51 USD. Bis
 zum Hoechststand von knapp 70 USD zum Jahrtausendwechsel besteht
 noch Freiraum. Allerdings limitiert die auf dem aktuellen Kursni-
 veau angemessene Bewertung das kurzfristige Kurspotential. Bis zu
 Jahresende erscheint in Anbetracht des weiterhin zu erwartenden
 positiven NewsFlows ein Kursziel von 60 USD realistisch.


HOME DEPOT (NYSE: HD), WKN-DE 866953

 Marktkapitalisierung:  121,7 MRD USD
 Umsatzmultiple 03e:    1,8
 EPS 03e:               1,78 USD
 KGV 03e:               29

 XETRA-Kurs 26.02:      58,84 Euro
 52-Wochen-Hoch:        60,00 Euro
 52-Wochen-Tief:        34,20 Euro

 Kursziel 12 Monate.    69,00 Euro
 empfohlenes Stop-Loss: 54,00 Euro
 Unser Anlage-Urteil:   "Long Term Buy"

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 7. TYCO INT. / VERDOPPLUNGSCHANCE auf ermaessigtem Kursniveau
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 Der US-amerikanische Mischkonzern TYCO INTERNATIONAL (NYSE: TYC)
 gehoert zu den deutlichsten Verlierern des Enron-Syndroms. Im Zu-
 ge der uebergreifenden Aengste vor Bilanzmanipulationen, die von
 Januar bis Mitte Februar den Aktienmarkt ueberschatteten, verlor
 die Tyco-Aktie 50% (von 60 auf aktuell knapp 30 USD) ihres Wer-
 tes. Dabei wurden 60 MRD USD! an Marktkapital vernichtet.

 Im Gegensatz zu anderen Unternehmen, die zum Teil voellig undif-
 ferenziert unter der "Enronitis" litten, koennen die Kursab-
 schlaege bei TYCO aufgrund der aggressiven und verschleiernden
 Bilanzierungspolitik des Unternehmens nicht als ungerechtfertigt
 bezeichnet werden. So gelang es TYCO, im Zeitraum der letzten 3
 Jahre 700 Uebernahmen im Wert von 8 MRD USD zu taetigen, ohne
 dies explizit zu veroeffentlichen.

 Somit hat der Konzern rund 25% seiner Uebernahmen nicht veroef-
 fentlicht. Der Konzern begruendete dies in Anlehnung an die US-
 GAAP-Bilanzierungsregeln unter anderem damit, dass die Einzelvo-
 lumina recht gering blieben. Zu diesem Zeitpunkt war die Angst
 am Markt, wonach TYCO ein aehnliches Schicksal wir ENRON erlei-
 den koennte, nicht mehr aufzuhalten.

 Konzernchef Kozlowski ging anschliessend in die Offensive, of-
 ferierte Analysten woechentliche Telefonkonferenzen mit beding-
 ungsloser Offenlegung aller Unternehmensvorgaenge und kuendigte
 darueber hinaus die Shareholder-Value-foerdernde und der Trans-
 parenz dienliche Aufspaltung des Konzerns in vier rechtlich ei-
 genstaendige Gesellschaften an. Ebenso das Vorhaben, die Einzel-
 teile des Konglomerats im laufenden Jahr an die Boerse zu bring-
 en.

 Dies halten wir kurzfristig jedoch fuer eher unwahrscheinlich,
 obgleich die Aufspaltung als Teil der Fokussierung auf die Kern-
 kompetenzen und der damit verbundenen Erzielung hoeherer Margen
 durchaus begruessenswert waere. Auch wuerden die Einzelteile an
 der Boerse eine insgesamt hoehere Bewertung erzielen als der ge-
 samtheitliche TYCO-Konzern, der mit einem deutlichen Konglome-
 ratsabschlag bewertet ist.

 Zur Erhoehung der finanziellen Flexibilitaet und zur Deckung der
 Integrationskosten der unzaehligen Uebernahmen der letzten Zeit
 legte TYCO eine Unternehmensanleihe ueber 1,2 MRD USD auf. Diese
 konnte kuerzlich erfolgreich plaziert werden, was darauf
 schliessen laesst, dass es CEO Kozlowski mit seiner Transparenz-
 offensive gelang, einen Teil des zuvor verspielten Anlegerver-
 trauens zurueckzugewinnen.

 Fakt ist, dass das Unternehmen derzeit Finanzverbindlichkeiten
 von rund 23 MRD USD aufweist. Fakt ist jedoch auch, dass das Un-
 ternehmen profitabel arbeitet und unserer Schaetzung nach in
 2002 einen freien CashFlow von mindestens 3,7 MRD USD erwirt-
 schaften wird. Fakt ist weiter, dass der Konzern zur schnellen
 Reduzierung der Schuldenlast ueber hohe Ressourcen verfuegt, so
 die Desinvestition von CIT oder die Veraeusserung der ca. 4 Mil-
 liarden Dollar schweren Plastiksparte.

 Den fairen Sum-of-the-Parts-Preis sehen wir konservativ derzeit
 bei knapp 60 USD. Als Resultat der vergangenen Verwerfungen ge-
 hoert TYCO nun zu den Unternehmen mit der hoechsten Transparenz.
 Im WorstCase-Szenario erwarten wir fuer das laufende Jahr 2002
 ein EPS von 3,0 USD. Somit ist TYCO derzeit mit einem 02e-KGV
 von 10 bewertet. Der PeerGroup-Durchschnitt liegt bei etwa 20.
 Die Marktkapitalisierung liegt bei ca. 1,3, was ebenfalls im
 Vergleich zur PeerGroup einem signifikanten Abschlag entspricht.

 Vor diesem Hintergrund empfehlen wir den Einstieg auf dem deut-
 lich ermaessigten Kursniveau. Die aktuell guenstige Bewertung
 sowie die durchaus vielversprechenden Langfrist-Entwicklungs-
 perspektiven des Mischkonzerns implizieren langfristig hohe
 Kurschancen.

 Aufgrund der vergangenen Verfehlungen in der Informationspolitik
 des Konzerns muss zunaechst jedoch weiterhin mit einem volatilen
 Kursverlauf gerechnet werden. Auf dem drastisch ermaessigten Be-
 wertungsniveau des Papieres gilt jedoch der Wahlspruch: "in je-
 der Krise steckt auch eine Chance", zumal wir bei TYCO nach dem
 50%igen Kursverfall ein positives Chancen/Risiken-Profil sehen.

 Unserer Meinung nach ist TYCO (02e-Umsatz 42 MRD USD) derzeit
 signifikant unterbewertet, die aktuelle Marktkapitalisierung des
 Unternehmens beruecksichtigt derzeit allein die Unternehmensteile
 Security & Electronics, die weiteren operativen Sparten erhaelt
 der Investor derzeit gratis. Unser Rating lautet auf "Strong
 Buy".


TYCO INTERNATIONAL (NYSE: TYC), WKN-DE 907902

 Marktkapitalisierung:  59,7 MRD USD
 Umsatzmultiple 03e:    1,4
 EPS 03e:               3,00 USD
 KGV 03e:               10

 Frankfurt-Kurs 26.02:  33,50 Euro
 52-Wochen-Hoch:        68,50 Euro
 52-Wochen-Tief:        25,10 Euro

 Kursziel 12 Monate.    49,00 Euro
 empfohlenes Stop-Loss: 30,00 Euro
 Unser Anlage-Urteil:   "Strong Buy"

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 8. STRATEC BIOMEDICAL SYSTEMS / fundamental Verdopplungschance
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 Der SDAX-Aufsteiger Stratec Biomedical Systems hat hervorragende
 Zahlen (vorl.) fuer das abgelaufene Geschaeftsjahr 2001 praesen-
 tiert:

 EPS 0,41 EUR                 (Vj. 0,05 EUR)    + 720 %
 Jahresueberschuss 1.243 TEUR (Vj. 158 TEUR)    + 686 %
 EBT 1.980 TEUR               (Vj. 406 TEUR)    + 388 %
 EBIT 2.227 TEUR              (Vj. 600 TEUR)    + 271 %
 EBITDA 3.075 TEUR            (Vj. 1.441 TEUR)  + 113 %
 Umsatz 27.616 TEUR           (Vj. 11.086 TEUR) + 149 %
 Cash Flow 1.643 TEUR         (Vj. 443 TEUR)    + 271 %

 Diese Zahlen liegen weit oberhalb jeglicher Schaetzungen. So war
 fuer das Gesamtjahr 2001 ein Umsatz von 16 Mio Euro erwartet wor-
 den, mit 27 Mio Euro wurde die Zielgroesse massgeblich uebetrof-
 fen. Bereits im ersten Halbjahr 2001 uebertraf Stratec bei Umsatz
 und Ergebnis die Werte des gesamten Vorjahres 2000. Die Profita-
 bilitaet wurde in 2001 nachhaltig erreicht und weist weiteres
 Steigerungspotential auf.

 Auch in fundamentaler Hinsicht adressiert Stratec mit seinen an-
 gestammten Geschaeftsfeldern einen prosperierenden Markt:

 STRATEC Biomedical projektiert, entwickelt und produziert vollau-
 tomatische Systeme fuer die klinische Diagnostik und Biotechnolo-
 gie. Vertriebspartner vermarkten die Systeme weltweit als System-
 loesungen gemeinsam mit ihren Reagenzien an Labors und For-
 schungseinrichtungen. Das Unternehmen entwickelt seine Produkte
 mit eigenen patentgeschuetzten Technologien. STRATEC hat derzeit
 mehrere Grossprojekte in Entwicklung, die in den kommenden Perio-
 den in die Phase der klinischen Erprobung und Markteinfuehrung
 gelangen werden.

 Der Diagnostika-Geraetemarkt als Hauptabsatzmarkt der STRATEC
 Biomedical Systems AG hat ein Volumen von circa 4 Milliarden USD.
 Das Potential fuer OEM-Anbieter in diesem Markt liegt bei circa
 2,5 Milliarden USD. Zusaetzliche Perspektiven fuer die Geraete-
 entwicklungen der STRATEC Biomedical Systems AG ergeben sich in
 dem weiterhin schnell wachsenden Markt der Analysengeraete fuer
 die biotechnologische Forschung.

 Durch das fortschreitende Zusammenwachsen von Diagnostika und
 Pharmaforschung gewinnt die STRATEC zunehmend Profil im Biotech-
 markt. Die Fokussierung des Unternehmens auf die grossen OEM-
 Partner erfaehrt durch die Konsolidierungsprozesse der Diagnosti-
 ka-Hersteller anhaltenden Auftrieb: Durch die weltweiten Konzen-
 trationsprozesse in der Diagnostika-Industrie verzichten "Global
 Player" haeufig auf breit angelegte Eigenentwicklung, um durch
 externe Vergabe von Entwicklungsauftraegen die Gesamtkosten der
 eigenen Organisation gering zu halten (Outsourcing). Von dieser
 Entwicklung profitiert STRATEC nachhaltig.

 Das Geschaeftsmodell - Fokus auf Eigenproduktentwicklung und kos-
 tensparenden Fremdvertrieb - halten wir in Anbetracht der nach-
 haltigen Outsourcingtendenz bei Pharmazeutik- und Diagnostik-Un-
 ternehmen fuer strategisch richtig und aussichtsreich.


 Wir halten die STRATEC-Aktie derzeit fuer signifikant unterbewer-
 tet. In 2002e erwarten wir unter Anlegung sehr konservativer
 Massstaebe eine Gewinnverdoppelung auf 0,80 Euro Gewinn/Aktie.
 Fuer 2003e erscheint aus heutiger Sicht ein Gewinn/Aktie von 1,29
 realisierbar. Somit ist der Titel im PeerGroup-Vergleich mit ei-
 nem 02e(03e)-KGV von knapp 9 (5) signifikant unterbewertet. Auch
 das 03e-KUV von 0,5 und das PEG-Ratio von unter 0,1! (ein Wert
 von 1,0 kann im Branchenvergleich als fair betrachtet werden) im-
 pliziert erhebliches Kurspotential.

 Unser Rating lautet daher auf "Aggressive Buy"


STRATEC BIOMEDICAL SYSTEMS, WKN 728900

 Marktkapitalisierung:  20 Mio Euro
 Umsatzmultiple 03e:    0,5
 EPS 03e:               1,29 Euro
 KGV 03e:               5

 Frankfurt-Kurs 26.02:   6,95 Euro
 52-Wochen-Hoch:        11,50 Euro
 52-Wochen-Tief:         6,48 Euro

 Kursziel 12 Monate.    11,00 Euro
 empfohlenes Stop-Loss:  6,40 Euro
 Unser Anlage-Urteil:   "Aggressive Buy"

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 9. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / Tecis, ThyssenKrupp, Beiersdorf ..
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Tecis mit zweistelligem Plus in Umsatz und Gewinn

 Die tecis Holding AG, Hamburg, konnte ihr Wachstum auch im Ge-
 schaeftsjahr 2001 fortsetzen und in Umsatz und Gewinn zweistellig
 zulegen: Der Provisionsumsatz stieg nach vorlaeufigen Zahlen ge-
 genueber dem Vorjahr um 11% auf 67,3 (60,9) Mio. Euro. Das Provi-
 sionsergebnis der Gruppe erhoehte sich noch staerker um 22% auf
 30,5 (24,9) Mio. Euro. Der Konzernjahresueberschuss wuchs um 28%
 auf 5,1 (4,0) Mio. Euro. Der tecis-Vorstand schlaegt daher eine
 Dividendenerhoehung auf 0,28 (0,21) Euro je Aktie vor. Jedoch: Im
 Verlauf des vierten Quartals 2001 zeigten sich erstmals spuerbare
 Auswirkungen der anhaltenden Konjunktur- und Boersenschwaeche auf
 das Kundenverhalten, die zu einer unerwarteten Wachstumsverlang-
 samung fuehrten. Mit der allgemein erwarteten Verbesserung der
 Boersensituation im 2. Halbjahr und einer Sonderkonjunktur durch
 das Auslaufen der Foerderungsfrist fuer die Riester-Rente Ende
 2002 wird insgesamt auch in 2002 ein weiter zweistelliges Wachs-
 tum mit einem Konzernumsatz von 85 bis 90 Mio. Euro (+26% bis
 +34%) und einem Jahresueberschuss von 5,6 bis 6,3 Mio. Euro (+10%
 bis +24%) erwartet.

THYSSENKRUPP KONZERN IM 1. QUARTAL 2001/2002

 Die weltweite Konjunkturschwaeche hat die Geschaeftsentwicklung
 von ThyssenKrupp im 1. Quartal 2001/2002 (1.10.-31.12.2001) erheb-
 lich belastet: - Das Ergebnis vor Steuern und Anteilen anderer Ge-
 sellschafter verminderte sich gegenueber dem 1. Quartal 2000/2001
 (414 Mio Euro) um 386 Mio Euro auf 28 Mio Euro. Das Ergebnis je
 Aktie betrug 0,03 Euro, das sind 0,55 Euro weniger als im Vorjahr.
 Bereinigt um Sondereffekte ergab sich ein normalisiertes Ergebnis
 je Aktie von -0,01 Euro (Vj. 0,36 Euro). - Die Netto-Finanzver-
 bindlichkeiten stiegen zum 31.12.2001 saisonbedingt und planmaes-
 sig um 0,8 Mrd Euro auf 7,2 Mrd Euro an; zum 30.9.2001 lagen sie
 bei 6,4 Mrd Euro. Gegenueber 31.12.2000 gingen sie um 1,3 Mrd Euro
 zurueck. Die Entwicklung in den weiteren Quartalen des Geschaefts-
 jahres duerfte auf Grund der zunaechst anhaltenden konjunkturellen
 Schwaechen schwierig bleiben. Eine Erholung der weltweiten Wachs-
 tumskraefte erwartet ThyssenKrupp nicht vor dem 2. Halbjahr 2002.

Vorlaeufige Zahlen fuer das Geschaeftsjahr 2001 der DIS AG

 Der Personaldienstleistungs-Spezialist DIS Deutscher Industrie
 Service AG konnte die im Oktober 2001 veroeffentlichte Prognose,
 welche von einem Konzernumsatz in Hoehe von 258,2 Mio. Euro und
 einem Ergebnis vor Steuern zwischen 20,5 Mio. Euro und 21,5 Mio.
 Euro ausging, erreichen. Die Umsatzerloese im DIS-Konzern stiegen
 um 13,7% auf 259,6 Mio. Euro. Im Gesamtjahr 2001 konnte das Ergeb-
 nis vor Steuern ueberproportional gesteigert werden. Das Vorsteu-
 erergebnis verbesserte sich um 23,3% auf 21,1 Mio. Euro. Das Er-
 gebnis je Aktie erhoehte sich um 60,4% auf 0,95 Euro. Das Ergebnis
 je Aktie vor Firmenwertabschreibungen verbesserte sich um 49,4%
 auf 1,10 Euro.

Beiersdorf schlaegt fuer 2001 wieder deutliche Dividendenerhoehung
vor

 Der Jahresueberschuss der Beiersdorf AG (nach HGB) betrug 155 Mio.
 Euro (im Vorjahr 100 Mio. Euro) und der Jahresueberschuss des Kon-
 zerns (nach IAS) 285 Mio. Euro (im Vorjahr 226 Mio. Euro). Im Jah-
 resueberschuss ist der Ertrag aus dem Verkauf des Geschaefts der
 speziellen Wundversorgung mit 23 Mio. Euro (nach Steuern) enthal-
 ten. Der Vorstand will die Dividende von 1,00 Euro pro Aktie fuer
 2000 auf 1,30 Euro pro Aktie fuer das abgelaufene Geschaeftsjahr
 2001 erhoehen. Das Betriebliche Ergebnis (EBIT) erreichte 466 Mio.
 Euro (im Vorjahr 389 Mio. Euro). Der Konzernumsatz betrug 4.542
 Mio. Euro (im Vorjahr 4.116 Mio. Euro).

GESCO AG: Neunmonatszahlen

 Die im SMAX notierte Beteiligungsgesellschaft GESCO AG hat in den
 ersten neun Monaten (01.04.-31.12.2001) des Geschaeftsjahres 2001/
 2002 im operativen Geschaeft ihre Ziele erreicht. Umsatz: 109,6
 Millionen EUR (Vorjahr 107,9 Millionen EUR). Auftragseingang:
 108,8 Millionen EUR (118,5 Millionen EUR). EBITDA: 10,1 Millionen
 EUR (10,8 Millionen EUR). Konzernueberschuss: 1,8 Millionen EUR
 (3,1 Millionen EUR). Ergebnis nach DVFA/SG je Aktie: 1,04 EUR
 (1,21 EUR). Cashflow nach DVFA/SG: 9,4 Millionen EUR (7,2 Millio-
 nen EUR). Aufgrund der Abschreibungen auf Wertpapiere sowie ande-
 rer Sondereinfluesse duerfte jedoch der Konzernjahresueberschuss
 ca. 20% und das Ergebnis nach DVFA/SG rund 7% unter der ursprueng-
 lichen Planzahl liegen.

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10. NACHRICHTEN & RESEARCH / Dt.Telekom: Liberty-Deal geplatzt
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Deutsche Telekom: Liberty-Deal geplatzt

 Die Deutsche Telekom hat am Montag vom Bundeskartellamt in Bonn
 die Mitteilung erhalten, wonach der angemeldete Verkauf der Kabel-
 TV-Regionalgesellschaften an die Liberty Media Corporation end-
 gueltig untersagt wird. Das Bundeskartellamt hatte bereits am 31.
 Januar 2002 eine vorlaeufige Einschaetzung des Vorhabens abgegeben
 und die Parteien abgemahnt. Die Deutsche Telekom bedauert diese
 Untersagung durch das Bundeskartellamt, da sie immer davon ausge-
 gangen ist, dass der Verkauf der Kabel-TV-Netze an Liberty Media
 eindeutig wettbewerbsfoerdernd ist. Auch fuehrende Wettbewerbswis-
 senschaftler hatten sich oeffentlich fuer eine Genehmigung des
 Vorhabens ausgesprochen.

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11. BANKANALYSEN & RATINGS renommierter Institute - Standardwerte
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 Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten
 schnell auffinden koennen.

 TITEL          RATING             INSTITUT                 DATUM

 Allianz        neutral            Sal. Oppenheim           25.02.
 Beiersdorf     "hold"             Dresdner Kleinwort Wass. 22.02.
 Beiersdorf     Kursziel 145 Euro  SEB                      26.02.
 Beiersdorf     neutral            Helaba Trust             26.02.
 Beiersdorf     neutral            Sal. Oppenheim           26.02.
 Buderus        Kursziel 33 Euro   SEB                      26.02.
 Commerzbank    Outperformer       Sal. Oppenheim           26.02.
 Commerzbank    reduzieren         Bankgesellschaft Berlin  25.02.
 Continental    Kursziel 23 Euro   Dresdner Kleinwort Wass. 25.02.
 DaimlerChrysl. "buy"              SEB                      25.02.
 DaimlerChrysl. fairer Wert erh.   Sal. Oppenheim           26.02.
 DaimlerChrysl. Kursziel reduziert Commerzbank              26.02.
 DaimlerChrysl. reduzieren         Bankgesellschaft Berlin  26.02.
 Degussa        akkumulieren       WGZ-Bank                 22.02.
 Degussa        reduzieren         Delbrueck Asset Managemt 22.02.
 DePfa          "add"              Dresdner Kleinwort Wass. 26.02.
 Deutsche Bank  neuer fairer Wert  J.P. Morgan Chase & Co.  25.02.
 Deutsche Post
 World Net      "outperform"       Morgan Stanley DW        26.02.
 Deut. Telekom  "NT reduce-sell"   Merrill Lynch            26.02.
 Deut. Telekom  "outperform"       Hornblower Fischer       26.02.
 Deut. Telekom  "reduce"           HSBC Investmentbank      25.02.
 Deut. Telekom  "strong buy"       SEB                      26.02.
 Deut. Telekom  akkumulieren       Delbrueck Asset Managemt 25.02.
 Deut. Telekom  kaufen             Bankgesellschaft Berlin  26.02.
 Deut. Telekom  Outperformer       Sal. Oppenheim           26.02.
 Dt. Telekom    Erholung dauert    Wegelin & Co.            26.02.
 Fielmann       "market perform"   Deutsche Bank            22.02.
 FMC            neutral            Helaba Trust             25.02.
 Fresenius MC   halten             M.M.Warburg & CO         22.02.
 Fresenius VZ   uebergewichten     Helaba Trust             25.02.
 Gehe           kaufen             Berliner Volksbank       26.02.
 Heidelb.Cement "add"              Dresdner Kleinwort Wass. 25.02.
 Heidelb.Cement neutral            Helaba Trust             22.02.
 Hochtief       uebergewichten     Helaba Trust             25.02.
 Hugo Boss      "buy"              HypoVereinsbank          25.02.
 Hugo Boss      fairer Wert 26 Eur Commerzbank              22.02.
 Hugo Boss      halten             Bankgesellschaft Berlin  22.02.
 HypoVereinsbk  akkumulieren       WGZ-Bank                 26.02.
 HypoVereinsbk  langfristig kaufen Aktienservice Research   22.02.
 Infineon       "NT strong buy"    Merrill Lynch            25.02.
 Lufthansa      neutral            Delbrueck Asset Managemt 25.02.
 Lufthansa      neutral            Sal. Oppenheim           25.02.
 Merck KGaA     neutral            Helaba Trust             25.02.
 ProSiebenSat.1 "reduce"           Dresdner Kleinwort Wass. 25.02.
 ProSiebenSat.1 "reduce"           Dresdner Kleinwort Wass. 26.02.
 ProSiebenSAT.1
 Media          "reduce/sell"      Merrill Lynch            25.02.
 ProSiebenSAT.1
 Media          "specul. buy"      WestLB Panmure           25.02.
 ProSiebenSAT.1
 Media          Outperformer       Sal. Oppenheim           26.02.
 ProSiebenSAT.1
 Media          Upgrade            HSBC Trinkaus & Burkh.   25.02.
 ProSiebenSat.1 uebergewichten     Helaba Trust             22.02.
 Rhoen-Klinikum Outperformer       Sal. Oppenheim           26.02.
 SAP            "buy"              Bankhaus Julius Baer     26.02.
 SAP            "buy"              Merrill Lynch            22.02.
 SAP            "LT strong buy"    Merrill Lynch            25.02.
 Schering       uebergewichten     Helaba Trust             26.02.
 Siemens        "buy"              SEB                      22.02.
 STADA          "strong buy"       SEB                      22.02.
 Stinnes        "buy"              SEB                      22.02.
 techem         halten             UBS Warburg              25.02.
 tecis          Downgrade          Commerzbank              26.02.
 tecis          Downgrade          Concord Effekten         26.02.
 tecis          halten             Berenberg Bank           26.02.
 ThyssenKrupp   akkumulieren       WGZ-Bank                 25.02.
 ThyssenKrupp   akkumulieren       WGZ-Bank                 26.02.
 ThyssenKrupp   halten             Bankgesellschaft Berlin  26.02.
 ThyssenKrupp   halten             Delbrueck Asset Managemt 26.02.
 ThyssenKrupp   uebergewichten     Helaba Trust             25.02.
 ThyssenKrupp   weiter halten      SEB                      26.02.
 Volkswagen     "reduce"           HSBC Investmentbank      25.02.
 Wedeco         Upgrade auf "add"  HSBC Trinkaus & Burkh.   25.02.

 Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.

 Keine Analyse kann den Anleger von seiner Verpflichtung, aus-
 fuehrlich eigenes Research zu betreiben, entbinden. Kein se-
 rioeser Analyst kann und will Ihnen das eigene Denken abnehmen.
 Auch wir nicht. Der Anleger sollte diese Analysen im Zuge der
 Informationsbeschaffung und zur Verbreiterung seiner Wissens-
 basis verwenden, sie aber keineswegs als alleinige Entscheid-
 ungsgrundlage heranziehen.

 Quellen: Aktiencheck.de, Institute, eigene

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12. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, wichtige Tradingtermine
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MITTWOCH, 27. Februar

 DE - Trintech Group PLC: Jahresabschluss

 EM - VODATEL NETWORK Dividende
    - GRANDMASS Dividende
    - YUE FUNG INT'L Halbjahreszahlen
    - HK&S HOTELS Halbjahreszahlen
    - THINSOFT IPO
    - WING LUNG BANK Jahreszahlen
    - VISION CENTURY Jahreszahlen

US-notierte Aktien Kuerzel erwartetes EPS

    - Endesa, S.A. ELE N/A
    - Fila Holdings SPA FLH N/A
    - Telecom Argentina STET - France Telecom S.A. TEO 0.07
    - Telefonica Moviles TEM 0.04
    - Veritas DGC VTS 0.29
    - Wal-Mart De Mexico S.A. De C.V. WMMVY N/A

US Zeit ET   Konjunkturindikator   Markterwartung  vorheriger Wert

 08:30 am - langlebige Wirtschaftsgueter         -0,5%     1,7%
 10:00 am - Verkauf neuer Haeuser                880K      946K
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DONNERSTAG, 28. Februar

 DE - GfK AG: vorl. Jahresabschluss
    - IM Internationalmedia AG: vorl. Jahresabschluss
    - Linde AG: Jahresabschluss

 EM - CHINA TREASURE IPO
    - TIANJIN CAPITAL Jahreszahlen
    - MTR CORPORATION Jahreszahlen
    - CITIC KA WAH BK Jahreszahlen

US-notierte Aktien Kuerzel erwartetes EPS

    - AT&T Latin America Corp. ATTL -0.66
    - EchoStar Communications DISH -0.02
    - Fiat SPA ADR FIA N/A
    - ING Group NV ING N/A
    - Maxwell Technologies MXWL -0.53
    - National Bank of Canada NA.TO N/A
    - Nestle S.A. NSRGY N/A
    - Net2Phone NTOP -0.35
    - Novell NOVL -0.01
    - Protein Design PDLI -0.06
    - SCM Microsystems SCMM 0.06
    - Syngenta AG SYT N/A
    - Telefonica, S.A. TEF N/A
    - The Royal Bank of Scotland Group plc RBOS N/A
    - Tiffany Co TIF 0.56

US Zeit ET   Konjunkturindikator   Markterwartung  vorheriger Wert

 08:30 am - GDP Q4 (Wirtschaftswachstum)          0,2%      0,2%
 08:30 am - Erstantraege Arbeitslosenhilfe     -28,5B     -27,9B
 09:15 am - Chicago Einkaufsmanagerindex         47,0       45,1
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FREITAG, 1. Maerz

 EM - MRC HOLDINGS Dividende  
    - HANG LUNG PPT Halbjahreszahlen  
    - GRAND HOTEL  Halbjahreszahlen  
    - HANG LUNG GROUP Halbjahreszahlen  
    - CLEAR MEDIA Jahreszahlen  
    - XINAO GAS HOLD Jahreszahlen

US-notierte Aktien Kuerzel erwartetes EPS

    - Repsol YPF, S.A. REP 0.21
    - Schroders plc  
    - TeleWest Communications TWSTY N/A
 
US Zeit ET   Konjunkturindikator   Markterwartung  vorheriger Wert

 12:00 am - Auto-Verkaeufe                       5,3M       5,3M
 12:00 am - Nutzfahrzeug-Absatz                  6,8M       7,1M
 08:30 am - persoenliche Einnahmen               0,0%       0,4%
 08:30 am - persoenliche Ausgaben                0,5%      -0,2%
 10:00 am - Bauausgaben                         -0,5%       0,2%  


Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit

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13. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
__________________________________________________

 
 Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewaehrleis-
 tung muss trotz akkuratem Research und der Sorgfaltspflicht ver-
 bundenen Prognostik kategorisch ausgeschlossen werden. Insbeson-
 dere gilt dies fuer Leser, die unser(e) Musterdepot(s) nachbil-
 den. So stellt das Musterdepot in keiner Weise einen Aufruf zur
 individuellen oder allgemeinen Nachbildung, auch nicht still-
 schweigend, dar. Handelsanregungen oder Empfehlungen in den Akti-
 enservice-Newslettern stellen keine Aufforderung von Kauf oder
 Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar.
 Eine Haftung fuer mittelbare und unmittelbare Folgen der veroef-
 fentlichten Inhalte ist somit ausgeschlossen. Die Redaktion be-
 zieht Informationen aus Quellen, die sie als vertrauenswuerdig
 erachtet. Eine Gewaehr hinsichtlich Qualitaet und Wahrheitsgehalt
 dieser Informationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen wer-
 den. Dieser Newsletter darf keinesfalls als persoenliche oder
 auch allgemeine Beratung aufgefasst werden, auch nicht still-
 schweigend, da wir mittels veroeffentlichter Inhalte lediglich
 unsere subjektive Meinung reflektieren. Weiterhin kann nicht aus-
 geschlossen werden, dass Redaktionsmitglieder sich im Besitz von
 Wertpapieren befinden, ueber die wir im Rahmen unserer Newsletter
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 Inhalte Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durch-
 fuehren, handeln vollstaendig auf eigene Gefahr. Die in unseren
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 sondere weisen wir hierbei auf die bei Geschaeften mit Options-
 scheinen besonders hohen Risiken hin. Der Handel mit Options-
 scheinen ist ein Boersentermingeschaeft. Den erheblichen Chancen
 stehen entsprechende Risiken bis hin zum Totalverlust gegenueber.
 Nur wer gem. § 53 Abs. 2 BoersenG die bei Banken und Sparkassen
 ausliegende Broschuere "Basisinformationen ueber Boersentermin-
 geschaefte" und das Formular "Verlustrisiken bei Boersentermin-
 geschaeften" gelesen und verstanden hat, darf am Handel mit Opti-
 onsscheinen teilnehmen. Die Aktienservice-Newsletter erfuellen
 diese Aufklaerungsfunktion nicht. Wer aufgrund der Handelsanre-
 gungen in den Aktienservice-Newslettern Optionsscheingeschaefte
 taetigt, erklaert damit ausdruecklich, ueber die geforderte Boer-
 sentermingeschaeftsfaehigkeit zu verfuegen und sich somit aller
 Risiken bewusst zu sein.

 Ausdruecklich weisen wir auf die im Wertpapiergeschaeft immer
 vorhandenen erheblichen Risiken hin. Aktieninvestitionen sowie
 Optionsscheingeschaefte, der Handel mit derivativen Finanzpro-
 dukten als auch Anlagen in Investmentfonds beinhalten das Risiko
 enormer Wertverluste. Insbesondere gilt dies auch im Zusammen-
 hang mit dem boerslichen und vorboerslichen Handel von Neuemis-
 sionen und speziell bei Anlagen in nicht boersennotierte Unter-
 nehmen, wie dies bei Venture Capital-Anlagen der Fall ist. Ein
 Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann dabei keineswegs
 ausgeschlossen werden. Eigenverantwortliche Anlageentscheidungen
 im Wertpapiergeschaeft darf der Anleger nur bei eingehender
 Kenntnis der Materie in Erwaegung ziehen, in jedem Falle aber
 ist die Inanspruchnahme einer persoenlichen Beratung der Haus-
 und/oder Depotbank unbedingt zu empfehlen. In den Aktienservice-
 Newslettern befinden sich beispielsweise im Rahmen von Werbean-
 zeigen oder anderweitig gelegentlich Hyperlinks zu anderen Sei-
 ten im Internet. Fuer alle diese Links gilt: Die finanzpark AG
 erklaert als Betreiberin der Aktienservice-Newsletter ausdrueck-
 lich, keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der
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patzi


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