Aktien New York Schluss: Nahezu unverändert - Nega


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Aktien New York Schluss: Nahezu unverändert - Nega

 
06.02.02 00:57
Dienstag 5. Februar 2002, 22:32 Uhr  

Aktien New York Schluss: Nahezu unverändert - Negative Stimmung am Markt



NEW YORK (dpa-AFX) - Die Standartwerte an der New York Stock Exchange haben am Dienstag einen richtungslosen Handel nahezu unverändert zum Vortagesschluss beendet. Die Anleger hätten sich enttäuscht über die Vorlage einiger Unternehmenszahlen gezeigt, sagten Händler. Zudem habe der schlechter als erwartet ausgefallene US-Geschäftsaktivitäts-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe des Institute für Supply Management (ISM) im Januar die Stimmung getrübt.
Im Augenblick zeigten sich die US-Börsen ANZEIGE
 
mit zögerlichen Schwankungen, sagte Richard McCabe von Merrill Lynch. Nach dem Aufwärtstrend zwischen Ende September und Anfang Januar zuckten die Aktienkurse nun kurzfristig wieder zurück. Der Dow Jones werde möglicherweise noch bis auf ein Niveau von 8.800 Punkten fallen. Eine neue Kursralley sei erst wieder ab März oder April diesen Jahres zu erwarten, erklärte McCabe.

Der Dow Jones Industrial Average fiel um 0,02 Prozent auf 9.685,43 Punkte. Im Tagesverlauf schwankte das Börsenbarometer zwischen 9.6003,99 und 9.773,72 Zählern. Der breitere S&P-500-Index gab 0,40 Prozent auf 1.090,02 Punkte ab.

Der US-Mischkonzern General Electric Co stand ganz oben auf der Gewinnerliste. Unternehmensvorstand Jeff Immelt hatte die Gewinnprognosen des Konzerns für das laufende Jahr bestätigt und damit leicht über den Erwartungen der Analysten gelegen. Der Titel kletterte um 3,46 Prozent auf 36,21 US-Dollar.

Der US-Konsumgüterhersteller Colgate-Palmolive machte ebenfalls mit Ergebnisprognosen von sich reden. Das Unternehmen erwartet im laufenden Jahr eine zweistellige Steigerung des Gewinns je Aktie (EPS). Gleichzeitig gab Colgate-Palmolive das EPS für das vergangene vierte Quartal bekannt und lag im Rahmen der Expertenschätzungen. Die Aktie verlor dennoch 0,66 Prozent auf 55,96 US-Dollar.

Auf der Verliererseite standen die Papiere von Reliant Energy . Die Aktien fielen um 7,95 Prozent auf 22,94 US-Dollar, nachdem das Unternehmen die für den heutigen Dienstag angesetzte Bekanntgabe von Quartalszahlen verschoben hatte.

Ebenfalls mit deutlichen Verlusten gingen die Aktien von der Telefongesellschaft Sprint aus dem Handel. Die Tochter der Deutschen Telekom hatte am Montag einen hohen Verlust für das abgelaufene Quartal gemeldet und rechnet für 2002 mit einem Gewinn am unteren Ende der Prognosen. Die Aktien sanken um 13,62 Prozent auf 13,83 US-Dollar.

Die Anteilsscheine von Tyco International setzten ihren Abwärtstrend vom Montag fort. Der Titel des Mischkonzern verlor 22,74 Prozent auf 23,10 US-Dollar. Das Papier sei noch von den am Montag bekannt gewordenen Übernahmekosten belastet, die das Unternehmen zunächst nicht bilanziert hatte. Belastend habe sich auch eine Herunterstufung durch die Ratingagentur S&P ausgewirkt, sagten Händler.

Die Pharmacia Corp hatte unter den Erwartungen liegende Quartalszahlen vorgelegt. Der Gewinn je Aktie war im vierten Quartal von 31 US-Cent auf 36 US-Cent gestiegen. Die Aktie verlor 0,69 Prozent auf 39,13 US-Dollar. Die Papiere von Branchenkollege Merck & Co kletterten hingegen um 1,64 Prozent auf 59,40 US-Dollar./bl/js

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Die Nasdaq leidet unter der Unsicherheit

 
06.02.02 01:00
05.02.02 22:23   ]  

Die Nasdaq leidet unter der Unsicherheit    

Nach schlechten Zahlen brechen vor allem die Aktien der Mobilfunkanbieter ein
 
Unsicherheit, wohin das Auge blickt. Ob es nun die am heutigen Tag eher durchwachsenen Quartalszahlen sind oder die Konjunkturindikatoren, der Markt muss sich erst wieder ein Stück Sicherheit nach der Enron-Affäre erarbeiten. Die Technologiebörse Nasdaq gerät nach einem Auf und Ab über den größten Teil des Handelstages wegen der schlechten Prognosen der Mobilfunkanbieter rund um Sprint doch noch in einen Abwärtssog und beendet den Handelstag mit einem Minus von 16,99 Punkten oder 0,9 Prozent bei 1838,54 Punkten.

Dabei bleibt weiterhin unklar, ob die Konjunkturdaten nun positiv oder negativ zu deuten sind. Finanzminister O’Neill sieht ebenfalls wie US-Notenbankchef Greenspan vor einer Woche aufhellende Momente am Horizont, die heutigen Zahlen widersprechen dem erneut, der ISM-Konjunkturindex liegt mit aktuell 49,6 Punkten überraschend unter der Wachstumsgrenze von 50 Punkten, nachdem er im Vormonat revidiert 51,5 Punkte betrug.


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Nasdaq: Marktanalyse und Stimmen

 
06.02.02 01:03
05.02. 23:01  
Nasdaq: Marktanalyse und Stimmen
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(©BörseGo - www.boerse-go.de)

Einen erneuten Rückschlag mußten Aktien an der Hightechbörse Nasdaq am Dienstag hinnehmen. Nach dem es teilweise so ausgesehen hatte, daß der Markt im Plus schließen könnte, kam in der letzten Handelsstunde die Ernüchterung, als bekannt wurde, daß die Wirtschaftshilfe von der Regierung erst mal auf Eis gelegt sei. Am Ende verblieb ein Minus von 0,92% auf 1838 Punkten beim Composite und ein Minus von 1,1% auf 1463 Punkten beim Nasdaq100.

Doch gab es auch Lichtblicke bei einzelnen Untenehmen. So konnten die Aktien von Express Scripts und Icos im Nasdaq 100 mit Zugewinnen von etwas über 5% jeweils die Gewinnerliste anführen, dafür verloren aber die Tagesverlierer Ciena (-11%), WorldCom (-14%) und Nextel Comms (-25%) sehr deutlich an Wert.

Bei den aktivsten Aktien lagen die beiden Verlierer WorldCom (146 Mio gehandelte Aktien) und Nextel (103 Mio) an der Spitze vor Cisco (+1%, 79 Mio), Sun Microsystems (-2,4%, 56 Mio) und Ciena (42 Mio). In den Top25 der meist gehandelten Aktien gab es neben Cisco nur drei Gewinner (Microsoft, Applied Materials und Amgen).

Bei den einzelnen Segmenten konnte heute kein einziger gewinnen, die Bereiche Biotech, Computer und Halbleiter verloren immerhin weniger als 1%. Dagegen gab es heftige Rückschläge für Netzwerke (-3,45%), Telekommunikation (-4,21%), Software (-2,65%) und Internet (-4,34%).

"Daß wir heute kein größeres Minus gesehen haben, liegt an den Short sellern, die sich eingedeckt haben. Der Markt ist kurzfristig überverkauft. Die Nachrichtenlage ist aber wieder miserabel. Ein weiteres Abrutschen wäre fundamental absolut gerechtfertigt", analysierte ein Händler.

"Es fällt sehr schwer, in diesen Zeiten jemanden zum Aktienkauf zu ermuntern", meint ein weiterer Analyst.


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positiver:

merkwürdig, zu Hochzeiten fiel es doch den

 
06.02.02 01:06
lieben Analysten so leicht zu Aktienkäufen zu ermuntern.
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General Electric stützt den Dow

 
06.02.02 01:17
Weiterhin Tyco unter Druck


General Electric stützt den Dow


Nach deutlichen Kursverlusten am Montag blieben die Investoren am Dienstag vorsichtig. Noch immer drückten Sorgen um undurchsichtige Bilanzierungspraktiken einzelner Unternehmen auf die Kaufstimmung. Neue Konjunkturdaten änderten daran nichts.


bib NEW YORK. Wechselhaft präsentierten sich die US-Aktienmärkte am Dienstag. Nachdem die wichtigsten Indizes im frühen Handel überwiegend im Minus tendiert hatten, wechselten sie zur Handelsmitte zeitweise ins Plus, um schließlich doch mit Verlusten aus dem Handel zu gehen.

Weiterhin unter starkem Verkaufsdruck standen die Papiere von Tyco International. Grund sind die umstrittenen Buchführungspraktiken des Mischkonzerns. Tyco brachen um rund 23 % ein, nachdem sie bereits am Montag 16 % niedriger geschlossen hatten. Das Unternehmen hatte zugegeben, in den vergangenen Jahren acht Mrd. $ für Unternehmenskäufe ausgegeben zu haben, ohne die Investitionen publik zu machen. Ebenfalls wegen undurchsichtiger Bilanzen abgestraft wurden Reliant Resources. Der Energiekonzern hat die Veröffentlichung der Zahlen für das vierte Quartal verschoben. Die Gewinnzahlen für 2001 müssen neu berechnet werden. Die Aktie fiel um 13 %.

Wenig Auftrieb für die Börsen lieferten die neuen gesamtwirtschaftlichen Daten: Zwar stiegen einem Bericht zufolge im Dezember die Auftragseingänge für die Industrie. Allerdings stagnierte einer anderen Meldung zufolge im Januar das Wachstum im Dienstleistungsbereich.

Der technologielastige Nasdaq- Composite-Index ging nach einem kräftigen Auf und Ab mit minus 0,9 % aus dem Handel. Der Dow-Jones-Index der 30 wichtigsten Industriewerte tendierte dagegen nahezu unverändert, während der breiter gefasste S & P-500-Index um 0,4 % fiel. Insgesamt wechselten mehr als 1,6 Mrd. Aktien den Besitzer. Dabei standen 1 218 Kursgewinner 1 877 Verlierern gegenüber.

Die Verluste des Dow Jones wurden durch eine Ankündigung von General Electric begrenzt, der Konzern könne seine Prognosen für das Jahr 2002 erfüllen. Die Aktie gewann 3 %. Dagegen geriet eine Reihe von Technologiewerten unter Druck, nachdem Ciena gemeldet hatte, der Verlust im ersten Quartal werde die Erwartungen übersteigen. Um Kosten zu senken will der Spezialist für optische Netzwerke nun zwölf Prozent der Belegschaft abbauen. Ciena büßten gut 9 % ein.

Um rund 21 % abwärts ging es für die Titel von Sprint PCS. Das Mobilfunkunternehmen nahm seine Ankündigung zurück, im laufenden Jahr 3,6 Mill. neue Kunden zu gewinnen. Sprint rechnet jetzt nur noch mit drei Mill. neuen Nutzern. Außerdem übertraf der Verlust im vierten Quartal die Erwartungen der Analysten. Mehrere Investmentbanken stuften die Aktie von Sprint PCS herunter.

Ebenfalls enttäuschend verlief die Kursentwicklung von Colgate Palmolive. Der Zahnpasta-Hersteller hatte für das vierte Quartal eine Steigerung des Nettogewinns um 3 % gemeldet. Dennoch verbilligte sich die Aktie um mehr als 1 %.


HANDELSBLATT, Dienstag, 05. Februar 2002, 22:18 Uhr

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