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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 14,99 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 14,99 | |
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| HANDELSBLATT, Donnerstag, 17. August 2006, 07:34 Uhr |
| Billigflieger |
Air Berlin übernimmt DBA |
Der gerade erst an die Börse gegangene Billigflieger Air Berlin hat den Konkurrenten DBA gekauft. Das Geschäft kommt völlig überraschend, arbeitet die DBA doch erst seit kurzem mit dem Düsseldorfer Ferienflieger LTU zusammen. Gleichzeitig mit dem Kauf gab Air Berlin die Zahlen fürs zweite Halbjahr bekannt. Gegenüber dem Vorjahr gibt es erhebliche Besserungen |
| <!--No Banner!--> HB DÜSSELDORF. Wie Air Berlin am Donnerstagmorgen in einer Ad-hoc-Mitteilung bekanntgab, kauft das Unternehmen 100 Prozent der DBA-Anteile. Der Kaufpreis, der komplett aus Barmitteln stamme, liege im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Mit der Übernahme wolle Air Berlin das Wachstum sichern, erklärte Vorstandschef Joachim Hunold. Hinter der DBA steckt der Textilunternehmer Hans-Rudolf Wöhrl, der erst vor wenigen Monaten auch die LTU mehrheitlich übernommen hatte. Ziel war es, die beiden Airlines eng zu verzahnen. Die LTU sollte die Langstrecke bedienen, DBA die Kurz- und Mittelstrecken in Deutschland und Europa. Was nun aus diesen Plänen wird, ist unklar. Mit ihrer Flotte von rund 30 Flugzeugen befördert die DBA mehr als 4 Mill. Fluggäste im Jahr. Sie sieht sich selbst als Nummer drei am deutschen Markt der Linienflieger. Eine klassische Billigfluggesellschaft will sie nicht sein, ist doch erklärtes Ziel, der renommierten Lufthansa Geschäftskunden abzujagen. Die DBA hat eine bewegte Geschichte hinter sich. 1992 als Deutsche BA gegründet, flog sie unter dem Besitzer British Airways jahrelang hohe Verluste ein. Schließlich wurde sie im Jahr 2003 für den symbolischen Preis von 1 Euro verkauft. Dem neuen Besitzer Hans Rudolf Wöhrl gelang es trotz vieler skeptischer Stimmen in der Branche in weniger als zwei Jahren, die Fluglinie zu sanieren und in die Gewinnzone zu führen. Aktuell hat das Unternehmen rund 700 Mitarbeiter. Derzeit rüstet sich die DBA für die Modernisierung der Flugzeugflotte. 40 neue Boeing-Maschinen sind bestellt. Erst vor wenigen Monaten stieg der Gründer der Helios Kliniken, Lutz Helmig, bei der DBA ein, was frisches Geld in die Kasse spülte. Er hält nach Angaben vom Februar 25,1 Prozent der Anteile. 59,9 Prozent liegen bei Wöhrl, 15 Prozent beim Management. Aus den roten Zahlen geflogen Anlässlich der Übernahme der DBA veröffentlichte Air Berlin auch vorzeitig Zahlen fürs zweite Quartal . Danach wurde im Zeitraum von April bis Juni dieses Jahres ein Umsatz von 401 Mill. Euro erzielt nach 330 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg von 8,8 auf 44,8 Mill. Euro. Netto kam ein Gewinn von 30,1 Mill. Euro heraus nach minus 4,2 Mill. Euro vor einem Jahr. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im zweiten Quartal Kosten für den Börsengang von von 13,7 Mill. Euro anfielen. Aufs Halbjahr gerechnet bleibt aber immer noch ein Verlust unterm Strich von 1 Mill. Euro, was allerdings deutlich unter den minus 43,1 Mill. Euro aus dem Vorjahr liegt. Für das Jahr 2006 rechnet das Management weiterhin mit einem deutlichen Gewinn. |
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| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 17 | Die Kasse von Air Berlin füllt sich, zock möglich? | Flo1278 | Flo1278 | 12.02.25 13:24 | ||
| 78 | 10.469 | AIRBERLIN | BackhandSmash | Blauauge mmh | 15.03.24 17:06 | |
| 2 | 1. Quartal | knut200 | herbert170 | 29.01.24 17:23 | ||
| 3 | Air Berlin - neue Ära | ontop | jogoloh | 29.01.24 17:22 | ||
| 28 | AIR Berlin-Übernahme durch EASY-Jet? Weiss jemand | Acampora | Acampora | 29.01.24 17:21 |