Mich interessiert gerade die Story. Möchte mich weder Pro oder Kontra Positionieren.
Halte mich an Fakten und diese stellen keine Kauf oder Verkaufs Aufforderung dar!
Es wird immer interessanter:
Es gibt einen Artikel- wenn es einer ist? Der angeblich über Wo. gekommen ist (s. Anlage)
Mich würde jetzt brennend die Quelle und der Autor dieses angeblichen Artikels interessieren. Alle Aussagen oder Gerüchte beziehen sich wohl auf dieses Schreiben.-Vielleicht kennt jemand die Quelle oder den Autor oder wo er dieses gelesen hat ??? Bitte dann mal um Rückinfo-!!! Danke!
Mittlerweile habe ich so viele Sachen zusammen getragen, die nicht Stimmig oder einfach nur falsch sind.
Punkt 1) Es wird in dem Artikel beschrieben das es ein 3 Verfahren geben soll?
Meine Recherche hat ergeben, dass ein solcher Prozess angestrebt war, es aber wohl nie dazu gekommen ist -Bzw. eingestellt worden ist . Wo es nach 6 Jahren auch zu Vergleichszahlungen gekommen sein könnte dies nicht außer acht zu lassen.
Diese sind dann wohl dann an die Gläubigerforderungen gegangen!
(-erfolgreichen 3 Vergleichsverhandlungen mit der jeweiligen Beklagtenseite aus Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit vermeintlich fehlerhaften Bewertungen und Aktienrechtsverstößen der ING Bank Deutschland AG bzw. deren ehemaliger Frankfurter Tochter, der BHF Bank)-
Punkt2)
Wenn es einen Vergleich irgend wann gegeben haben sollte, müsste es ja irgend was in der der Presse hier zu geben! Es ging um Forderungen von 197,2 Millionen Euro ja hier gegen ING Bank ein geklagt werden sollten .
Fakt ist wenn es einen Vergleich gegen eine Bank erwirkt worden ist. wäre dies irgend wo zu finden.
Der Autor hatte die Daten aus dem eingestellten Artikel aus dem Handelsblatt vom
04.01.2006 genommen, die ich im übrigen auch gefunden habe.
(-im Rahmen des Insolvenzverfahrens sollen demnach aus den Vergleichsverhandlungen resultierend noch 48,52 Mio. € mehr überschüssig sein, als zur Befriedigung sämtlicher noch offener Gläubigerforderungen notwendig sind. )-
Punkt3)
(-Darüber hinaus sollen auch Banken zuletzt im Auftrag der EnBW bzw. des Landes Baden Württemberg über die Börse weitere Aktien aufgekauft haben.-)
Es gibt nur einen Herrn Tanzer der Anteile Erworben hat-
Wenn hier eine Bank kaufen würde da würden hier andere Pakete gekauft werden. Schließlich waren die mal im M-Dax !
Eine Bank kauft nicht 200k oder 300k da würden andere Blöcke hier stehen und wir hätten innerhalb von 5 Tagen lt. Börsengesetz irgend welche Stimmrechtsmitteilungen die es nicht gibt! (außer Herr Tanzer)
Punkt4)
(-dafür Teile ihrer Aktienpakete außerbörslich an die EnBW bzw. das Land Baden Württemberg zu übertragen. Darüber hinaus sollen auch Banken zuletzt im Auftrag der EnBW bzw. des Landes Baden Württemberg über die Börse weitere Aktien aufgekauft haben.)
Klar Falsch!
Wie es zu Stimmrechts Mitteilung kam :
Dies war eine Verschiebung der Anteile gewesen Land Bw auf eine Tochtergesellschaft getätigt hat und 2 Stimmrechts Mitteilungen ausgelöst hat.
Das Land BW hat die EnBW von Frankreich zurückgekauft, und muss ab diesem Tag auch die Anteile der EnBW an der AGIV zu rechnen lassen ENBW war seit längerer Zeit in den Händen von Frankreich.
ENBW wurde nun vom Land BW übernommen-
Das löst natürlich Stimmrechtemitteilungen bei allen Beteiligungen aus, bei denen das Pflicht ist, also auch bei AGIV aus.
EnBW hält die Aktien schon seit dem 27.09.2002 .
Punkt5)
Okay wurde wohl klar frei erfunden!
(Weitere Einzelheiten sollen noch unbestätigten Gerüchten zu Folge zudem im Rahmen des am 16. und 17. März 2011 am Standort in Frankfurt statt findenden 4. Finanzplatztags der Öffentlichkeit bekannt gegeben werden.)-
Punkt6)
(-Allein durch die nunmehr anstehenden Geldzuflüsse im Rahmen der Vergleichsverhandlungen und unter Berücksichtigung der Befriedigung aller Gläubiger entsteht in der AG ein dann durch Bankguthaben hinterlegter Buchwert pro Aktie von 1,34 €, wobei die vorhandenen und steuerlich anerkannten Verlustvorträge in der Gesellschaft dabei noch nicht einmal Berücksichtigung finden.)-
Es existiert nur ein Mantel der Firma. Es gibt seit 2005 keine Geschäftstätigkeiten oder Berichte der Agiv AG.
Also reiner Blödsinn so was zu schreiben. Der Auto hätte hier auch 10 EURO nehmen können, dies ist nicht überprüfbar, da es keine Daten gibt! Also völliger Quatsch!
Hier noch mal das Schreiben:
„Stuttgart / Hamburg, 07.03.2011 7:12 Uhr;
Die AGIV Real Estate AG (WKN: 691132), welche am 15. Dezember 2004 wegen einer sich abzeichnenden Zahlungsunfähigkeit bzw. durch Altlasten drohenden Überschuldung beim Amtsgericht in Hamburg den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hatte und über deren Vermögen darauf hin am 28. Februar 2005 schließlich das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, steht dem Vernehmen nach nunmehr ca. 6 Jahre später vor einer spektakulären Wiederbelebung und der damit einhergehenden Beendigung der Insolvenz. Gründe dafür sind nunmehr die kurz vor dem erfolgreichen Abschluss stehenden erfolgreichen 3 Vergleichsverhandlungen mit der jeweiligen Beklagtenseite aus Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit vermeintlich fehlerhaften Bewertungen und Aktienrechtsverstößen der ING Bank Deutschland AG bzw. deren ehemaliger Frankfurter Tochter, der BHF Bank, in Bezug auf die unerlaubte Unterstützung bei der Einlagenrückgewähr, aus Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit sittenwidrig zu niedrig bewerteten Immobilienportfolios vor der Veräußerung im Rahmen des Insolvenzverfahrens sowie aus Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit einer zu niedrig bewerteten ehemals von der AGIV Real Estate AG gehaltenen Beteiligung an der Deutschen Real Estate AG bei Verkauf an die Beteiligungsgesellschaft von Whitehall. Maßgeblich für die jeweils kurz vor dem Abschluss stehenden Vergleichsverhandlungen sollen die intensiven politischen Engagements des Landes Baden Württemberg bzw. entsprechender Abgesandter gewesen sein. Mit den jeweils anstehenden ausgehandelten Vergleichswerten und nach Abzug der klägerseitig zu tragenden Gerichtsgebühren sowie der noch ausstehenden Kosten des Insolvenzverwalters bzw. im Rahmen des Insolvenzverfahrens sollen demnach aus den Vergleichsverhandlungen resultierend noch 48,52 Mio. € mehr überschüssig sein, als zur Befriedigung sämtlicher noch offener Gläubigerforderungen notwendig sind. Mit diesen Vermögenswerten sehen die Hauptgesellschafter der AGIV Real Estate AG dann eine außerordentlich attraktive Möglichkeit um nach Einbringung geplanter Immobilienpakete durch das Land Baden Württemberg hier eine substantiell nachhaltige Geschäftstätigkeit auszuüben. Hintergrund der Bereitschaft des Bundeslandes, hier vor allem Gewerbeimmobilien gebündelt einzubringen, ist auch das Ergebnis geführter Verhandlungen und der dabei aufgezeigte Willen der anderen Hauptgesellschafter (Familie Dr. Behne, Christian Bock, Alcon Holdings GmbH), im Gegenzug dafür Teile ihrer Aktienpakete außerbörslich an die EnBW bzw. das Land Baden Württemberg zu übertragen. Darüber hinaus sollen auch Banken zuletzt im Auftrag der EnBW bzw. des Landes Baden Württemberg über die Börse weitere Aktien aufgekauft haben.
Gleichfalls scheint sich die Personalie durchzusetzen, dass der ehemalige Property Manager der AGIV AG und zur Zeit noch bei der IVG Asset Management GmbH als Asset Manager im Einsatz befindliche Herr Oliver Pauls in federführender Funktion die Geschicke der wiederbelebten AG leiten soll.
Weitere Einzelheiten sollen noch unbestätigten Gerüchten zu Folge zudem im Rahmen des am 16. und 17. März 2011 am Standort in Frankfurt statt findenden 4. Finanzplatztags der Öffentlichkeit bekannt gegeben werden.
Was für Politiker und Verantwortliche des Bundeslandes Baden Württemberg in Zeiten von Stuttgart 21 eine wohl willkommene Abwechslung in der zuletzt eher negativen journalistischen Berichterstattung sein könnte, wird wohl für die Kleinaktionäre der AGIV Real Estate AG zum großen Happening. Denn nicht nur das Land als dann wohl größter Aktionär dürfte von deutlichen Wertsteigerungen der Gesellschaft profitieren, auch der zuletzt über Jahre hinweg gebeutelte Kleinaktionär steht hier kurz davor, mit den anstehenden Veränderungen zumindest einen Teil seiner Wertverluste im Rahmen der Insolvenz wieder ausgleichen zu können. Stand die Aktie zu Beginn des neuen Jahrtausends noch bei um die 10 €, so notierte diese zuletzt noch kaum wahrnehmbar bei etwa 15 Cent. Allein durch die nunmehr anstehenden Geldzuflüsse im Rahmen der Vergleichsverhandlungen und unter Berücksichtigung der Befriedigung aller Gläubiger entsteht in der AG ein dann durch Bankguthaben hinterlegter Buchwert pro Aktie von 1,34 €, wobei die vorhandenen und steuerlich anerkannten Verlustvorträge in der Gesellschaft dabei noch nicht einmal Berücksichtigung finden. Zumindest auf das Niveau dieses Buchwertes wird die Aktie wohl nunmehr in nächster Zeit ansteigen.
Bleibt zu hoffen und sowohl für den Steuerzahler als auch die Aktionäre zu wünschen, dass die Verantwortlichen diesmal sorgsamer mit dem Firmenvermögen umgehen und das Wirtschaftseinmaleins beherrschen.