FirstClass Investor - Börsengewinne sind planbar
Entertainment im Flugzeug - Die Advanced Inflight Alliance ist
unangefochtener Marktführer mit satten 40% Marktanteil
Der junge Markt des Boardentertainment ist eine junge,
boomende Branche mit 1,45 MRD Marktpotentail pro Jahr
Nach ungerechtfertigter Abstrafung durch institutionelle Anleger steht
Branchenprimus Advanced Inflight dank hervorragender
Fundamentaldaten und mittels eines Rückkaufprogrammes vor einem
massiven Rebound !!
Advanced Inflight Alliance AG - Marktführer
nach Bodenbildung wieder auf dem Weg nach oben
Die Advanced Inflight Alliance AG (ehemals
Advanced Medien AG, ISINNR.
DE0001262186,
WKN
126218) ist seit 1999 an der Börse notiert,
hat sich auf Boardunterhaltung in
Passagierflugzeugen konzentriert und ist dort, mit
den Tochterfirmen Atlas Air Film + Media Service
und der Infllight Production Ltd., klarer
Marktführer mit einem Marktanteil von über
40% (über 100 Airlinekunden). In der
Branche der Boardunterhaltung ist Advanced
Inflight das einzige börsennotierte Unternehmen!
Die Tochtergesellschaften arbeiten unter der Plattform „IFE Alliance" zusammen und
bieten eine große Vielfalt an Boardunterhaltungsinhalten an. Dazu zählen im
wesentlichen Audio- und Videoprogramme (Spielfilme, TV-Programme, Nachrichten,
Sport etc.) aber auch das GUI-Design (General User Interface) für Internet-
Anwendungen und das Datenbank Management für die Gesamtsteuerung der
Boardunterhaltung.
Nach kontinuierlichem Kursanstieg im Frühjahr kam es nach Veröffentlichung einer
Adhoc-Meldung vom 6.8.2007 trotz erstklassiger Geschäftszahlen zu Unrecht zu einem
massiven Kursverfall von rund 40 %. Inhalt dieser Adhoc-Meldung war, dass die
Umsatzerlöse im 1. Halbjahr zwar um 63,11 % deutlich gestiegen wären (von € 23,16
Mio. auf € 42,17 Mio), auch der Rohertrag konnte von € 7,76 Mio. auf € 12,42 Mio.
ordentlich angehoben werden, allerdings kam es auch zu einem merklichen Rückgang
bei der Rohertragsmarge. Diese fiel von 33,51 % auf 29,84. Kurz darauf wurden noch
Schwellenunterschreitungen einer Beteilungs-AG und eines Privatinvestors publiziert,
die der Markt nicht goutiert hat. Die BAFIN beabsichtigt den Verkauf dieses Investors
noch genauer zu prüfen, da dieser vor Veröffentlichung der Adhoc-Meldung getätigt,
dem Management aber erst nachträglich mitgeteilt wurde.
Ausschlaggebend war hauptsächlich, dass es aufgrund von technischen und
personellen Problemen im Berichtswesen zu Verzögerungen kam, sodass es trotz der
ausgezeichneten Umsatzentwicklung, erst zu spät Erkenntnisse über die Auswirkungen
des Margendrucks gab. Unter diesem Druck hatte vor allem die englische Tochter
Inflight Production zu kämpfen.
Zusätzliche Kosten für die Neukundenakquisition,
Margendruck bei Vertragsverlängerungen
- - - sowie ungünstigere Einkaufskonditionen waren dafür verantwortlich. - - -
Es kam allerdings zu keinen Kundenverlusten, es wurde
sogar ein weiterer Großkunde (United Airlines) akquiriert und auch einige
Rahmenverträge (z.B. Singapore Airlines) konnten verlängert werden.
Mittlerweile wurden auch personelle Konsequenzen gezogen. Teile des
verantwortlichen Managements wurden ersetzt, auch die Finanzabteilungen wurden
aufgestockt. Obendrein soll die Implementierung eines einheitlichen EDV-Systems bei
allen Tochtergesellschaften heuer noch abgeschlossen werden, um zukünftig auf
derartige Probleme schneller und effizienter reagieren zu können. Auch werden alle,
bei der Tochter Atlas Air bis dato fremd vergebenen technischen Servicearbeiten, nun
bei der Tochter IFP erledigt werden. Der Lizenzverkauf soll zunehmend in Deutschland
konzentriert werden, um auch den daraus resultierenden steuerlichen Verlustvortrag
optimal nutzen zu können. Dies ist von großer strategischer Bedeutung, da darin ein
Potenzial im Millionenbereich vorhanden ist.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte im Vergleich
zum Vorjahr leicht zulegen (€ 2,48 Mio. zu € 1,94 Mio.), allerdings war die EBITDA
Marge rückläufig (5,88% zu 8,36%). Die Abschreibungen, vor allem auf den
Kundenstamm und auf die Filmrechte, stiegen im Vergleich zum Vorjahr deutlich an.
Dies sollte allerdings im 2. HJ deutlich geringer ausfallen. Das Ergebnis vor Zinsen und
Steuern (EBIT), als auch die EBIT-Marge waren rückläufig, allerdings fiel das
Finanzergebnis, dank des hohen Bestandes an liquiden Mitteln, positiv aus. Die
Gesellschaft verfügt über eine Nettoliquidität von über € 10 Mio.
Dank 1,45 MRD Marktpotential ist der Rebound für den
Branchenprimus Advanced Inflight nur eine Frage der Zeit
Die Advanced Inflight Alliance ist Marktführer
in einem boomenden Markt!!. Bis 2012 wird die Auslieferung von mehr als
16.000 kommerziellen Flugzeugen erwartet, rund 20 % davon sollen mit der
erforderlichen technischen Ausrüstung für Inflight Entertainment (IFE)
ausgerüstet werden. Einer Studie zufolge liegen die voraussichtlichen
Gesamtausgaben für IFE-ausgestattete Flugzeuge bei ca. $ 4,6 Milliarden Dollar. Die
prognostizierten Ausgaben für IFE-Hardware liegen allein heuer bei $ 1,45 Mrd. Diese
Beträge inkludieren Aufwendungen für portable Mediensysteme und Geräte,
sogenannte „hand shelds", sowie für die Installierungen und Implementierungen der
„Internet Connectivity Systeme", sprich der online-Verbindungen für Fluggäste.
Obwohl bei den Airlines teilweise rigide Sparkurse gefahren werden, ist das Inflight
Entertainment jener Bereich, in dem die Airlines das meiste Geld ausgeben, denn
gerade im Service- und Unterhaltungsbereich können sich die Airlines von der
Konkurrenz absetzen.
Davon möchte die Advanced Inflight Alliance AG als Marktführer natürlich profitieren
Mit Einkaufsbeziehungen zu allen Major Studios, zu Independents, zu nationalen
Produzenten und natürlich auch zu Lizenzgebern in Bollywood (Indien) ist man gut
aufgestellt.
- - -Wurden früher die Verhandlungen mit den Lizenzgebern von den jeweiligen
Geschäftsführern der Tochtergesellschaften geführt, werden diese nun vom einem
Purchase Committee für die gesamte IFE Alliance abgewickelt, dadurch können
bessere Konditionen generiert werden. Das Ertragssteigerungspotenzial soll hier
bei über € 2 Mio. liegen. - - -
Durch o. a. Synergien, unter anderem im EDVBereich,
sollte eine weitere Million € eingespart werden können.
Die Advanced Inflight Alliance AG hat auch ein weiteres Aktienrückkaufprogramm
gestartet, im Zuge dessen bis zu 10% des Grundkapitals an eigenen Aktien
zurückgekauft werden sollen um die ausstehende Aktienanzahl weiter zu reduzieren.
Im Zuge der vom 16. - 20.09.2007 in Toronto stattgefundenen alljährlichen Messe der
Inflight Entertainment Branche (WAEA) wurde John McMahon, Vizepräsident der
Tochterfirma von Advanced Inflight Alliance AG, der Atlas Air, wie schon im Vorjahr,
auf den einflussreichen Direktorenplatz im Präsidium gewählt. Auf der WAEA waren ca.
130 Firmen mit insgesamt rund 1.600 Teilnehmern und nutzten das Anbot für
Geschäftsanbahnungen. So vermeldete auch die Advanced Inflight Alliance AG
in einer Adhoc-Meldung vom 17.09.2007, dass die Tochtergesellschaft
Inflight Productions sich in fortgeschrittenen Verhandlungen mit einer
größeren US-Airline befindet. Dies sollte die Marktführerschaft weiter ausbauen
und ist ein weiterer Vertrauensbeweis für das angebotene Service. Der neue Auftrag
sollte das Umsatzvolumen für 2008 in den 3-stelligen Millionenbereich
hieven!!
Fazit
Die große Chance bei Advanced Inflight liegt im
enormen Rebound-Potential. Das Jahr 2007 lief
zwar bis dato eher durchwachsen für die Advanced
Inflight Alliance AG, aber aufgrund der gesetzten
personellen, organisatorischen und technischen
Maßnahmen der Weg aus dem Zwischentief gefunden
werden sollte. Als Restrisiko verbleiben die
Untersuchung der BAFIN und der weiterhin, in dieser
Branche übliche Margendruck, dem die Advanced
Inflight Alliance AG aber mit Kosteneinsparungen, effizienterer und zentraler
Abwicklung und Nutzung von Synergien gegensteuert und die Marktführerschaft
weiterhin ausbaut. Die Gesellschaft verfügt über einen hohen Bestand an
liquiden Mitteln, arbeitet weiterhin profitabel und wird derzeit sicherlich weit
unter ihrem Wert geschlagen. Dies haben auch mehrere institutionelle Investoren
erkannt und die Kursschwäche für Käufe genutzt. Der mittel- bis langfristige Investor
hat hier sicherlich sehr gute Ertragschancen, unser Kursziel sehen wir bei € 2,80 auf
Jahressicht