Die ADS System AG hat am 19. Juni 2002 beim zuständigen Amtsgericht Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Als Insolvenzgrund wurde drohende Zahlungsunfähigkeit genannt. Der Vorstand geht gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Georg Bernsau von der Fortführung der Gesellschaft aus, teilt das Unternehmen mit. Dies betreffe sowohl das Projektgeschäft als auch die Wartungsverträge, heißt es.
Die ADS System AG - früher Argyrakis Dein System (ADS) AG - ist mit der Integration von Netzwerktechnologien befaßt. Bei den Dienstleistungen stehen die ganzheitliche Systemverantwortung und eine durchgängige Wertschöpfungskette von dem Consulting, der Planung über die Implementierung von Netzwerken bis hin zu Schulung, Wartung und Service im Vordergrund. ADS bietet herstellerunabhängige, kundenorientierte Lösungen an; ein eigenes Produktangebot (Hardware) besteht nicht. Im einzelnen unterstützt ADS ihre Kunden bei der Auswahl und Einrichtung ganzheitlicher und komplexer Turn-Key Konzepte für heterogene Netzwerksysteme (z.B. High-Speed Netzwerktechnologie und Security-Konzepte). Darüber hinaus baut die Gesellschaft Kernkompetenzen in dynamisch wachsenden Märkten weiter aus (z.B. Technologien wie Voiceover Internetprotokoll, Virtual Private Networks, Internetprotokoll über Breitbandkabel und Local Area Networks-Switching). Strategische Partnerschaften und Kooperationen bestehen mit Marktführern wie z.B. Cisco Systems und Nortel Networks.
Aufbauend auf diesen Kerngeschäften hat die Gesellschaft ihre Aktivitäten im Geschäftsjahr 2000 auf die neuen Bereiche IP-Breitband (TV-Kabelnetz), Multiservice (Netzwerkarchitekturen zur Sprach-Video-Integration in Datennetze) und Netzwerk-Security ausgedehnt. Allen Prognosen zum Trotz habe sich das Geschäftsfeld IP-Breitbandnetze nur unzureichend entwickelt, was vom Unternehmen auf gefallene Preise für Hochgeschwindigkeitszugänge zurückgeführt wird. Als positiv wird dagegen die Entwicklung auf dem Gebiet Multiservice bezeichnet. Mit der Netzwerk-Security ist ADS erst seit Ende 2000 befasst.
Anfang 2001 war geprägt von der Fortführung der europäischen Wachstumsstrategie. So wurde eine Mehrheitsbeteiligung von 72% an der ADS System (Austria) AG erworben, nachdem im Jahr zuvor die Schweizer ADS System AG, die niederländische Netlink B.V. und die Andacom GmbH übernommen worden waren. Im weiteren Jahresverlauf habe sich das Unternehmen dann jedoch zunehmend zurückhaltender Investitionsbereitschaft gegenübergestellt gesehen, heißt es. Die vor allem in 2000 akquirierten Unternehmen hätten sich in diesem Umfeld unterschiedlich entwickelt. Die Tochtergesellschaften in der Schweiz und Österreich hätten nicht die geplanten Marktanteile erreicht, während die ADS System AG in Deutschland und die Tochterfirma in den Niederlanden ihre Positionen zumindest bis zum dritten Quartal hätten bestätigen können. Neben den Veränderungen der Rahmenbedingungen sei auch die Umsetzung der konzernweiten Vertriebsstrukturen langsamer als geplant verlaufen. Vor diesem Hintergrund seien Ende des dritten Quartals umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet worden. In diesem Zusammenhang erfolgte im Rahmen eines MBO u.a. auch die Reduzierung der Beteiligung an der ADS System (Austria) AG um 52% auf 20%.
Akquisitionsbedingt sprang der Konzernumsatz von ADS System im Geschäftsjahr 2001 auf 43,22 (14,60) Mill. Euro hoch. Der Roherlös erhöhte sich auf 18,01 (6,44) Mill. Euro. Die Expansion zog einen Anstieg der Personalaufwendungen auf 14,89 (7,19) Mill. Euro und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 6,90 (3,28) Mill. Euro nach sich. Trotz der hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Umsätze verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen auf Sachanlagen und Firmenwerte (EBITDA) auf minus 3,78 (minus 4,04) Mill. Euro. Bedingt durch das starke externe Wachstum sprunghaft gestiegene Abschreibungen und ein verschlechtertes Zinsergebnis sorgten schließlich für einen Anstieg des Verlustes aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und des Jahresfehlbetrages.
Die Gesellschaft wurde am 26. November 1990 von Nikolaos Argyrakis unter der Firma ADS - Gesellschaft für Automation, Datentechnik und Steuerungsbau mbH mit einem Stammkapital von 50.000 DM ins Leben gerufen. Am 17. Februar 1994 wurde eine Kapitalerhöhung auf 100.000 DM beschlossen. Die Stammeinlagen wurden in bar von Gernand Dein und Herr Christoph Winderling erbracht. Am 30. Dezember 1994 wurde eine Kapitalerhöhung um 20.000 auf 120.000 DM beschlossen - im Anschluß waren die drei Gesellschafter mit je einem Drittel beteiligt. Am 14. Mai 1998 wurde einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlage um 360.000 auf 480.000 DM zugestimmt. Durch Vertrag vom 29. Dezember 1998 wurden im Jahr darauf sämtliche Geschäftsanteile an der 1996 gegründeten ADS EDV-Schulung + Beratung GmbH im Wege der Verschmelzung auf die ADS - Gesellschaft für Automation, Datentechnik und Steuerungsbau mbH übertragen.
Durch Beschluß der Gesellschafterversammlung vom 21. April 1999 wurde das Stammkapital auf 245.420 Euro umgestellt und anschließend zur Glättung auf 246.000 Euro erhöht. Am 20. September 1999 schließlich wurde die ADS - Gesellschaft für Automation, Datentechnik und Steuerungsbau mbH in die ADS Systems AG umgewandelt, das Grundkapital belief sich zu diesem Zeitpunkt auf 246.000 Euro. Kurze Zeit später wurde das Grundkapital gegen Bareinlagen um 2,707 Mill. auf 2,953 Mill. Euro angehoben. Mit Beschluß der ao. HV vom 19. Oktober 1999 erfolgte die Umfirmierung in Argyrakis Dein System (ADS) AG. Durch ao. HV-Beschluß vom 19. Oktober 1999 wurde das Grundkapital gegen Sacheinlage von Gesellschafterdarlehen um 602.200 auf 3,555 Mill. Euro erhöht.
Die ao. HV vom November 1999 hat eine Kapitalerhöhung um 1,445 Mill. auf 5,0 Mill. Euro beschlossen. Diese 1,445 Mill. Aktien wurden zusammen mit weiteren 150.000 Aktien aus dem Besitz der Altaktionäre (inkl. 124.000 Aktien per Greenshoe) in der Zeit vom 9. bis 15. November 1999 einer breiten Öffentlichkeit zur Zeichnung angeboten. Die Bookbuilding-Spanne lautete auf 6,00 bis 7,00 Euro. Als Emissionspreis wurden 7,00 Euro errechnet. Der erste Kurs am Neuen Markt wurde am 16. November 1999 mit 18 Euro festgestellt. Durch den Börsengang flossen der Gesellschaft frische Mittel von brutto rund 19,8 Mill. DM zu. (c) AfU Agentur für Unternehmensnachrichten GmbH
Am Freitag worden die Orders im XETRA nicht ausgeführt, obwohl passende Orders vorhanden sind! Der Makler führt Kasse per Termin aus, wie lange der Knabe sammelt keine Ahnung. Kommt oft vor bei Aktien die lange nicht richtig gehandelt worden, nun steigt aber lansam die Nachfrage. In Frankfurt wieder Volumen. 25% bisher, nix besonderes beim Penny. Rechtzeitig tief rein, nicht warten bis wieder Hammervolumen bereits vorhanden ist. Größere Orders sind bei 0,04 etwa, glaube aber nicht das die durchkommen und dann wird Limit geändert und es knallt. Denn der aktuelle Kurs ist dicht am Tief! Erst langsam step by step gehts los und dann kommen wieder alle dazu weil das Volumen immer mehr steigt. Meine Order ist auch noch nicht durch, da ich im XETRA großes Angebot sehe.