Adcon setzt auf Mainstream-Technologie
Verstärkte Ausrichtung auf nordamerikanischen und asiatischen Raum
Das vergangene Geschäftsjahr hat für das Technologie-Unternehmen Adcon Telemetry mit der Verdoppelung des Umsatzes und das Erreichen der Gewinnzone eine "positive Überraschung" gebracht, so Alexander Zrost, Finanzvorstand des Unternehmens.
Für das laufende Jahr sind die Erwartungen von Zrost sehr hoch. Er rechne damit, dass der Umsatz noch einmal verdoppelt werden kann und sich das Ergebnis signifikant verbessere. Erreicht werden soll dies ausschließlich mittels organischem Wachstum. Zwar schließe Zrost die Beteiligung an weiteren Unternehmen nicht völlig aus, doch seien keine größeren Akquisitionen mehr geplant. Mit der Übernahme der niederländischen STS im November des vergangenen Jahres sei Adcon zum Komplett-Anbieter im Bereich drahtloser Funkübertragung aufgestiegen.
Die Umsätze des Unternehmens konzentrieren sich im Geschäftsjahr 2000 im wesentlichen auf Westeuropa (auf Grund der Akquisition - 40%) und Nordamerika (27%). Durch einen Auftrag aus Mexiko steigt der Anteil Lateinamerikas auf 12%, so der Finanzvorstand. Im Jahr 2001 wird es zu einer deutlichen Verschiebung kommen. Verstärktes Augenmaß wird auf den nordamerikanischen Markt gelegt, den Adcon noch intensiver erschließen will. Neu hinzu kommt für das Technologie-Unternehmen der asiatische Raum, der bisher kaum beliefert wurde. Dieses Jahr soll sich dass aber ändern, insbesondere im Bereich der Umweltmesstechnik sei ein hohes Potenzial für Adcon zu erwarten, so Zrost.
Im Geschäftsfeld Technologie-Entwicklung sieht der Finanzvorstand die Zukunft des Unternehmens. Schon im Jahr 2001 will Adcon 50% seiner Umsätze in diesem Bereich erwirtschaften, die anderen 50% steuern die Anwendungen bei.
Dabei setzt das Unternehmen auf – wie Zrost es nennt - "Mainstream-Technologie". Das heißt, Adcon ist bemüht, seine Aktivitäten in Richtung Haushaltsautomatisierung und Kreditkarten zu bündeln, um sein Geschäft auf breitere Basis zu stellen. Hierfür werde Adcon die Technologie entwickeln, die Produktion überlasse man den kooperierenden Unternehmen, die für die Massenfertigung zuständig seien. Dadurch erwarte man sich eine deutliche Zunahme der Lizenz-Einnahmen. Dieses Jahr sollen es 6% des Ergebnisses, nächstes bereits 20% sein, so die Prognosen des Unternehmens.
Autor: Christian Kreuzer, 14:39 20.02.01
www.wallstreet-online.de
Verstärkte Ausrichtung auf nordamerikanischen und asiatischen Raum
Das vergangene Geschäftsjahr hat für das Technologie-Unternehmen Adcon Telemetry mit der Verdoppelung des Umsatzes und das Erreichen der Gewinnzone eine "positive Überraschung" gebracht, so Alexander Zrost, Finanzvorstand des Unternehmens.
Für das laufende Jahr sind die Erwartungen von Zrost sehr hoch. Er rechne damit, dass der Umsatz noch einmal verdoppelt werden kann und sich das Ergebnis signifikant verbessere. Erreicht werden soll dies ausschließlich mittels organischem Wachstum. Zwar schließe Zrost die Beteiligung an weiteren Unternehmen nicht völlig aus, doch seien keine größeren Akquisitionen mehr geplant. Mit der Übernahme der niederländischen STS im November des vergangenen Jahres sei Adcon zum Komplett-Anbieter im Bereich drahtloser Funkübertragung aufgestiegen.
Die Umsätze des Unternehmens konzentrieren sich im Geschäftsjahr 2000 im wesentlichen auf Westeuropa (auf Grund der Akquisition - 40%) und Nordamerika (27%). Durch einen Auftrag aus Mexiko steigt der Anteil Lateinamerikas auf 12%, so der Finanzvorstand. Im Jahr 2001 wird es zu einer deutlichen Verschiebung kommen. Verstärktes Augenmaß wird auf den nordamerikanischen Markt gelegt, den Adcon noch intensiver erschließen will. Neu hinzu kommt für das Technologie-Unternehmen der asiatische Raum, der bisher kaum beliefert wurde. Dieses Jahr soll sich dass aber ändern, insbesondere im Bereich der Umweltmesstechnik sei ein hohes Potenzial für Adcon zu erwarten, so Zrost.
Im Geschäftsfeld Technologie-Entwicklung sieht der Finanzvorstand die Zukunft des Unternehmens. Schon im Jahr 2001 will Adcon 50% seiner Umsätze in diesem Bereich erwirtschaften, die anderen 50% steuern die Anwendungen bei.
Dabei setzt das Unternehmen auf – wie Zrost es nennt - "Mainstream-Technologie". Das heißt, Adcon ist bemüht, seine Aktivitäten in Richtung Haushaltsautomatisierung und Kreditkarten zu bündeln, um sein Geschäft auf breitere Basis zu stellen. Hierfür werde Adcon die Technologie entwickeln, die Produktion überlasse man den kooperierenden Unternehmen, die für die Massenfertigung zuständig seien. Dadurch erwarte man sich eine deutliche Zunahme der Lizenz-Einnahmen. Dieses Jahr sollen es 6% des Ergebnisses, nächstes bereits 20% sein, so die Prognosen des Unternehmens.
Autor: Christian Kreuzer, 14:39 20.02.01
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