Mühlenbauer zu verkaufen.
Nach monatelangen Spekulationen steht es fest, Nordes ist
der nächste Übernahmekandidat.
Die Großaktionäre Goldman Sachs und CMP Capital Management Partners
prüfen nach Angaben des Unternehmens, ob sie
Ihre Beteiligungen von insgesamt 44,1 Prozent abstoßen können.
Eine Investmentbank habe dazu bereits einen Auftrag erhalten.
Zur Erinnerung: Goldman Sachs und CMP waren Ende 2004 bei
Nordex eingestiegen und retteten das wirtschatlich angeschlagene
Unterehmen vor der Pleite. Wie bei Privat-Equity-Investments üblich
wird das Kapital nicht länger als drei bis fünf Jahre gehalten.
Jetzt wird spekuliert, wer als Käufer in Frage kommt. Vorallem
Energiekonzerne wie Eon und Kraftwerksbauer wie Alstom werden
genannt. Nordex würde von beiden Varianten profitieren.
Erstere könnten Winkraftanlagen kaufen, letztere dem Unternehmen
neue Vertreibswege ins Ausland öffnen.
Alstom dürfte nach dem Kauf von Ecotécnia aber aus dem Rennen sein.
Während Finanzexperten hinter den Kulissen testen, welcher Preis
für Nordex zu erzielen ist, stockt das Unternehmen kräftig auf.
Die Leistung der pro Jahr produzierten Turbinen soll in den nächten
Jahren von 850 auf 2.000 Megawatt (MW) steigen, die der Rotorblätter von
320 auf 1.000 MW. Insgesamt will Nordex für 280 Mio. Euro Werke
in Deutschland, den USA (ab 2009) und China erweitern oder neu
errichten. 2011 soll die Fertigungskapazität dann bei 4.500 Megawatt
liegen und der Umsatz bei bis zu vier Miliarden Euro!
Woodstore
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Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.