wohl auch fu hat das system unterschätzt, denn er konnte sein versprechen, wenn es ehrlich gemeint war, ( " So I write this letter to promise our shareholders that in the coming months I will take the actions that I believe are necessary to reward the loyalty of our shareholders.” nov.2011) bisher nicht im geringsten einlösen. seinen worten ( "I assure you that I have the ability to lead ABAT to its brilliance once again." feb.2013) müssen taten folgen. diese taten werden, vermutlich, aber erst nach einem ende der rechtsstreitigkeiten folgen?!
ist in der ersten jahreshälfte 2014 ein ende der gerichtlichen auseinander denkbar? eher unwahrscheinlich, denn das settlement hearing ist am 21. februar 2014. danach wissen wir den zeipunkt des fairness hearing, hinsichtlich der sammelklage.
in der derivative law suit vergehen 3 monate von settlement hearing bis fairness hearing.
sollte es in der class action suit genauso laufen, dann wäre das fairness hearing in der class action suit, april/juni 2014. erst danach wird wohl der zeitpunkt einer möglichen final order in der sammelklage bekanntgegeben. dann fehlen aber noch unabhängig geprüfte finanzberichte, also wohl erst in der 2. hälfte 2014?!?
vielleicht geschieht auch ein wunder und justitia schaltet den turbo ein. aber aus der erfahrung der vergangenheit halte ich dies eher für unwahrscheinlich.
aus aktionärssicht wäre ein prozess besser (als ein vergleich) gewesen, denn dann wäre das warten mit einer klaren wahrheitsfindung "belohnt" wurden.
pomer/antz hat diesbezüglich versagt oder wollte einfach auch nie, wohl auch aus angst vor der frage, wer am ende die zeche zahlt ( "In particular, Lead Plaintiff has considered the high risk that any judgment against ABAT Defendants will be uncollectible." ).
so kann man nur hoffen, dass der gerichtliche wahnsinn, irgendwann ein ende nimmt und ein millionenschwerer mann sein versprechen einlöst.
jetzt heisst es erstmal die feiertage geniessen. in china macht man das selbe. das chin. neujahr fällt auf den 31.januar (jahr des pferdes). die chinesen machen dann erstmal urlaub. danach ist der termin vor gericht (fairness hearing derivative law suit + settlement hearing class action suit) hoffen wir das beste. aus meiner sicht geht der kampf wohl über volle 12 runden! ich hoffe dennoch wir befinden uns bereits in runde 11, denn man ist von der auseinandersetzung förmlich gelangweilt!
--------------------------------------------------
eine frage noch: ist es denkbar, dass der termin fairness hearing (derivative law suit) und der termin settlement hearing (class action suit) deshalb zeitlich gebündelt wurden, damit man auf ein weiteres fairness hearing für die class action suit verzichten möchte/kann/darf und man nach dem 21.feb bereits ein termin für eine final order für alle rechtsstreitigkeiten bekanntgeben kann? ( oder gibt es andere gründe der bündelung?)
unterstützen würde dies auch die aussage von richterin mcmahon: "This case has lingered too long". vielleicht besteht ja tatsächlich auch auf richterlicher seite das bestreben, das ganze schnellstmöglich zu beenden, im interesse aller.
eins ist auch klar: die discovery (geendet am 15.11.13) konnte scheinbar ein schuldfrage, bezüglich der anschuldigungen gegen ABAT, nicht erhärten, sondern lediglich "material weakness" (www.investopedia.com/terms/m/materialweakness.asp) seitens ABAT's aufzeigen.
ABAT im gegenzug verpflichtet sich zu reformen, im falle eines vergleichs, was ein klarer pluspunkt für die zukunft sein könnte.
für mich sieht es so aus, als war die sammelklage nie wirklich durchdacht gewesen. anwälte haben ein geschäft gerochen und einen hauptkläger gefunden, welcher sich für diese machenschaften instrumentalisieren lassen hat.
zuerst haben anonyme gierige shortseller den reibach gemacht und dann halten gierige anwälte die taschen auf. ABAT schützt sich, macht komplett dicht und entzieht sich somit gleichzeitig seinen verpflichtungen gegenüber seinen aktionären. ein krankes spiel ausgetragen auf den rücken der aktionäre. man kann nur staunen!!!