Jgfreeman und Josep100.. ihr seid plötzlich so still geworden... selbst bei 90 Cent hatte die Aktie eurer geschätzten Meinung nach null Aufwärtspotenzial.
Seither +75%... wie kommt's?
Mit euren permanenten Negativnachrichten habt ihr so manchen Kleinaktionär erfolgreich aus der Aktie gedrängt. Hoffentlich seid ihr stolz auf euch. Aber Hauptsache schnelles Geld und rein in jeden Trend, egal wie haltlos und unsubstantiiert die Einschätzungen der Shorties auch waren. Im Ergebnis war es ein gigantischer Raubzug gegen Kleinaktionäre und insbesondere die Inhaber passiver Fonds... wenn man weiß, dass "strohdumm agierende" ETFs auf dem MSCI World Ende März kollektiv 20% aller ausstehenden Aktien unlimitiert schmeißen (müssen), kann man als Shortseller gefahrlos über 200 Mio Aktien leerverkaufen.
Dieses perfide System müsste der Regulierer freilich verbieten. Dass ein solcher free lunch für Shortseller überhaupt möglich, ist ein riesen Skandal und ein Armutszeugnis für den real nicht existierenden Anlegerschutz.
Dass aber sowohl Analysten als auch einzelne Kapitalmarkteilnehmer diesen systematischen Raubzug auch noch mit permanenten Fakenews unterfüttert haben, um selbst betriebswirtschaftlich gefestigte Anleger in nackte Panik zu versetzen, war moralisch einfach nur schändlich.
Kaum drei Monate später fällt den Marktteilnehmern plötzlich ein noch nie dagewesenes Gefälle zwischen den Marktwerten des Portfolios bzw. dem Substanzwert der Aktie und dem Bösenwert auf. Urplötzlich erscheinen auch wieder Studien, denen zufolge die nominalen Grundstückswerte in Deutschland in den nächsten 10 Jahren jährlich um 7% steigen könnten. Wenn man bedenkt, Schulden nominal gemessen werden und bis zur Tilgung nominal fix bleiben, kann man unschwer erahnen, wohin die Aktienkurse von AT1, Vonovia und Co. ausgehend von den in Q2 erreichten Allzeittiefs in den nächsten Jahren laufen werden, sofern sich die vor dem Hintergrund eines durch fehlenden Neubau und den bereits seit Jahren bekannten und sich absehbar stetig verschärfenden Wohnungsmangels prognostizierte nominale Wertsteigerung am Immobilienmarkt auch nur annähernd Realität wird.
Hinzu kommt ab 2024 die Aussicht auf mangels Wirtschaftswachstum in Europa erneut fallende Leitzinsen.
All diese Fakten wurden von jgfreeman und Co. noch vor wenigen Monaten mit Verve bestritten und der Blick ausschließlich auf die kurzfristige Zinsentwicklung und eine daraus ab 2026 potenziell drohende Entstehung negativer operativer Cashflows (FFO) gelenkt.
Dass AT1 und Co in den drei verbleibenden Jahren ganz sicher nicht untätig bleiben würden und ein die aktuelle Mietrendite mittelfristig potenziell übersteigendes Zinsniveau mit der betriebswirtschaftlich einzig richtigen Antwort einer drastischen Entschuldung + signifikanten Mietsteigerung beantworten würden, wurde systematisch in Frage gestellt, obwohl AT1 allein im 1.HJ 2023 mehr als 1 MRD nominalen Anleihewert mit gut 17% Kursabschlag zurückgekauft hat, was AT1 im H1 2023 einen Buchgewinn von mehr als 170 Mio EUR bescheren wird, der dem buchhalterischen Schmerz von Wertberichtigungen auf das Immobilienportfolio ein gutes Stück lindert, zumal 17% Kursabschlag beim Anleiherückkauf eine deutliche Cashflowerhöhung gegenüber der Option Tilgung zum Fälligkeitstermin bewirkt, was den inneren Wert der Aktie erhöht, da im Wege des Anleiherückkaufs unter Nennwert faktisch die Anleihegläubiger einen signifikanten Teil der Bewertungsverluste getragen haben, während potenzielle zukünftige Bewertungsgewinne aus Wertsteigerung des Immobilienportfolios vor allem den Aktionären zugute kommen werden.
www.merkur.de/deutschland/berlin/...n-gefahr-zr-92452199.html
www.focus.de/immobilien/kaufen/...in-europa_id_201351502.html
Wenn das ifo-Institut mit der Prognose von +7,2% p.a. Recht behält, dürften Immobilienaktien wie AT1 auf Sicht der nächsten Jahre zu den Topperformern am Aktienmarkt zählen.