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4basebio - Back to the future: DNA

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4basebio - Back to the future: DNA svnrolo
svnrolo:

4basebio - Back to the future: DNA

2
04.12.19 08:15
#1
453 Beiträge ausgeblendet.
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4basebio - Back to the future: DNA Tenpence
Tenpence:

@WesHardin

 
22.06.20 17:03
ja klar! Ich habe ja nur 10% heute verkauft. Warum nur 10%? Weil ich natürlich noch daran glaube den Rest noch teurer zu verkaufen. Bei € 2,20 können sie dann nochmals 10-20% von mir haben.
@ Lakritzmeister: Deine Idee, der Vorstand könnte bezüglich der Umsatzprognosen bewusst tief stapeln damit der Kurs NOCH nicht fliegt, ist sehr smart. Darauf muss man erst mal kommen :-)

Wäre ja schön wenn es so wäre.

4basebio - Back to the future: DNA mercedes gl
mercedes gl:

Alles irgendwie merkwürdig,

 
22.06.20 18:15
Der Kurs steigt und steigt aber es ist nichts nachhaltiges bei den Umsatz. Mal sehen wo es hinführt.
4basebio - Back to the future: DNA WesHardin
WesHardin:

@lakritzmeister

 
22.06.20 18:23
Du hast recht, das 2017er hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Mein "erstens" von oben gilt nicht mehr so ganz. "Zweitens" und "drittens" behalten Gültigkeit. Immer noch sehr fair im Vergleich zu Dialog.

Dein Mitgefühl für die Aktionäre von Wirecard ehrt dich. Ich habe dort auch geblättert, da einige langjährige und von mir geschätzte, sehr seriöse Mitstreiter aus dem DLG Forum dort geschrieben haben. Trotz ihres eigenen Engagements in der Aktie haben sie sich auch kritisch geäussert. Dafür wurden sie zum Teil aufs Übelste beschimpft, verhöhnt, gesperrt, etc. Das Übliche halt. Das Niveau in den WDI Foren ist teilweise erschreckend.

Viele, gerade junge Anleger halten sich für die Allergrössten, weil sie in der Boomphase seit 2009 lauf leichte Art Gewinne machten. Skeptiker sind Basher, ahnungslose Idioten oder Neidhammel, welche den "Experten" ihre (Buch-) Gewinne nicht gönnen.

An der Börse lernen die meisten ihre Lektionen nur auf die harte Tour, so wie ich auch (sehr, sehr hart!).
Ich kann daher sehr gut nachempfinden, wie sich die Anleger von WDI gerade fühlen, aber Mitleid habe ich nicht im geringsten.
4basebio - Back to the future: DNA SteffN
SteffN:

Das große Problem

 
22.06.20 23:05
4BB kann mit den Beschlüssen der HV Optionen sowie Aktien ohne Bezugsrechte für ausgeben. Kleinanleger rauszudrängen ist somit ein Kinderspiel.

Würde mich nicht wundern, wenn nach aktuellem Kursanstieg wohl die Tage wieder eine neue Meldung wegen Anteilsaufstockung kommt.
4basebio - Back to the future: DNA Tenpence
Tenpence:

klingt interessant...

 
23.06.20 11:59
...inhaltlich habe ich es aber leider nicht verstanden :-(
4basebio - Back to the future: DNA Lakritzmeister
Lakritzmeister:

keine Pflichtmeldungen mehr?

 
23.06.20 16:40
Warum werden hier keine Pflichtmeldungen mehr angezeigt? Gerade zufällig bei meiner Bank gesehen...

investors.4basebio.com/de/category/...en/pflichtmitteilungen/

@TP: ich denke er spielt auf die Verwässerung an und auf ein "going privat".
4basebio - Back to the future: DNA Lakritzmeister
Lakritzmeister:

Unübersichtlich

 
23.06.20 17:12
Für die die gerade ebenfalls unterwegs sind und am Handy eine Krise wegen der zahlreichen PDFs bekommen:

Verkauf Fernandez Family Trust: ca. 87k Aktien

Kauf von Roth: ca. 97k Aktien

Tatort: Xetra am 18/19.06.20
4basebio - Back to the future: DNA WesHardin
WesHardin:

So wie

 
23.06.20 20:13
es aussieht, sind die Aktien vom Fernandez Trust zur Privatperson Fernandez Roth gewandert. Mit "unserem" CFO David Roth hat das nichts zu tun.
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4basebio - Back to the future: DNA Tenpence
Tenpence:

Ja das war verwirrend

 
23.06.20 20:37
Aber so wie Du es beschreibst, wird es wohl sein. Ich habe es mir auch ca. 3 mal angesehen :-)
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4basebio - Back to the future: DNA Lakritzmeister
Lakritzmeister:

Dies und das aus der morgendlichen Kaffeerunde

 
30.06.20 08:57
Mr. Roth scheint wohl weiter umzuschichten, nicht das dies jetzt von großem Interesse wäre, aber hat hierfür jemand eine Erklärung die plausibel ist? Steuer?

investors.4basebio.com/de/category/...en/pflichtmitteilungen/

Auch wenn man kein eigenes Vertriebsnetz für den Enzymverkauf implementieren möchte (Info von der HV) wird es langsam mal Zeit für eine Homepage. Der Startschuss ist jetzt gefallen:

www.4basebio.com/

Ich habe hier vor kurzem bezüglich der benötigen Impfdosen geschätzt. Mit der Info aus dem Call (1g DNA für 500k?!) sowie der Info die ich gerade auf der Homepage gefunden habe, kann man dies leicht ausrechnen.

von

investors.4basebio.com/de/investment-case/faqs/

"Wie groß ist der Markt für diese DNA?

Die DNA selbst stellt einen bedeutenden Teil der Herstellungskosten für eine Therapie dar und kann zwischen 20 – 40% der gesamten Herstellungskosten ausmachen. Die durchschnittlichen Kosten für Plasmid-DNA liegen derzeit bei etwa 5.000 € pro Dosis. Auf dieser Grundlage würde eine Therapie für 100.000 Patienten Einnahmen aus dem Verkauf von DNA in Höhe von 500 Mio. Euro generieren. Die Zahl der klinischen Studien zur Gentherapie nimmt weiterhin rasch zu, und es wird z. B. erwartet, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA bis 2025 jährlich 20 neue Therapien genehmigt."

Während der HV gab es meiner Meinung nach schon ein paar Andeutungen, dass die mit der Produktionstechnik recht weit fortgeschritten sind. Das der Ansatz prinzipiell funktioniert wissen wir schon eine gefühlte Ewigkeit, aber wie weit man bei der Umsetzung tatsächlich ist, ist ja immer noch ein großes Fragezeichen. Neben diesen kleinen Anmerkungen während der HV gibt uns diese Info wohl nochmal ein Stückchen mehr:

"Wir arbeiten derzeit an der Skalierung unserer firmeneigenen Verfahren und testen unsere hp-DNA-Produkte mit einer Reihe verschiedener Verabreichungssysteme. Unsere Produkte stehen derzeit für die Forschung und die präklinische Anwendung zur Verfügung, und wir gehen davon aus, dass GMP-zertifizierte Produkte in naher Zukunft verfügbar sein werden."

Ich habe diese kleinen Andeutungen schon während der HV ziemlich gefeiert (einer der Gründe, warum ich trotz der neg. news nochmal nachgelegt habe), aber das ist zum Stand der "technischen Umsetzung" doch nochmal ein anderes Kaliber.

Wenn ich das richtig verstanden habe wird die DNA-Produktion doch in Spanien etabliert, oder? In einer der Fragen zur HV wurde bemerkt, dass der spanische Teil (komplett?) abgeschrieben wurde. Wir notieren aktuell immer noch ca. 10% unter dem Buchwert (der nachwievor größtenteils aus Cash besteht), aber hier dürfte dann doch wohl bald eine Zuschreibung erfolgen müssen?!
4basebio - Back to the future: DNA Tenpence
Tenpence:

Danke für die Analysern

 
30.06.20 09:59
Deine Ausführungen lesen sich so als wäre die schlechten Umsatzprognosen, welche ich weiter oben zitiert habe, ein Bluff!
Bei diesem Ausblick ist es für mich nicht nachvollziehbar warum aktuell große Verkauforders in Xetra plaziert sind. (Kurs 2,10 - 105t und 2,15 - 168t) zumal man ja auch davon ausgehen kann das es bald wieder ein Aktien Rückkaufprogramm geben wird was dann wahrscheinlich wieder am oberen Ende abgerechnet wird und das dies der Grund sein könnte warum Balaton nochmals aufgestockt hat.


4basebio - Back to the future: DNA Lakritzmeister
Lakritzmeister:

Die Antwort darauf

 
30.06.20 17:09
findest du mit Glück im Nachhinein. Wer kann dir schon sagen, ob es einfach nur ein Deckel ist, eine Gewinnmitnahme darstellt (wie du es ja auch vor kurzem getan hast), jemand seine riesige Verlustposten aus der Vergangenheit glatt stellen möchte, Steuergeschichten oder jemand darin vielleicht die Range fürs nächste ARP vermutet. Auf die fünf Punkte können dann bestimmt nochmal 50 folgen, jeder macht sich da so seine Gedanken, ich im übrigen auch (genauso wie zu der Umsatzfrage), aber die Antwort darauf...^^

Der Umsatz ist natürlich wichtig, keine Frage, aber in meinen Augen für die kurzfristige Kursentwicklung der nächsten 1-2 Jahre wohl nicht von alleiniger zentraler Bedeutung. Viel wichtiger dürfte vorerst sein, wieivel beim DNA-Verkauf letztendlich hängen bleibt (MARGE), wie der Markt das Produkt letztendlich wirklich einfordert und wie skalierbar diese Technik in der Produktion ist. Ich als Investor habe für mich persönlich eine Liste mit unterschiedlichen Zielen/Aufgaben zum verbliebenem Geschäftsfeld nach unterschiedlichen Prioritäten definiert, welches mir bei der Festlegung eines Kursziel hilft bzw. meine Handlungsentscheidung festlegt. Ich weiß nicht wie, du deine Prioritäten verwaltest, aber wir dürften wohl einer Meinung sein, das vorerst die Implemenation der Produktionslinie oberste Prämisse hat.

Die vorigen Zitate, bzw. die Aussagen während der HV, lassen wohl darauf schließen, dass man hier schon recht weit fortgeschritten ist. Wie sonst sollte man in die präklinische Forschung mit der hp-DNA gehen, wenn man noch nicht in der Lage wäre, dem Forschungsabnehmer die entsprechende NUTZBARE Menge zu liefern (schließlich wurde mehrfach betont dies nicht selber zu tun). Im Umkehrschluss bedeutet das mit den getätigten Aussagen für mich, dass die Produktion zielgerichtet funktioniert, wie auch die dahinter geschaltete Produktanalytik. Schließlich schickt man solch einem Kunden nicht einfach ein bisschen DNA, und lässt ihn mit einer Aussage von "matsch damit ruhig mal was rum, mal schauen was dabei rauskommt, kannste uns ja dann erzählen" alleine. Für mich ist das vielmehr eine Bestätigung, dass man hier etwas abgeliefert hat, das dem finalen Endprodukt schon sehr nahe kommt/ist. Die Überführung der Produktion in einen GMP-konformen Arbeitsablauf sehe ich überhaupt nicht kritisch (soll ja auch noch dieses Jahr fertig werden). Nach wie vor kann man über die Menge nur spekulieren. Ich habe mein Glück bei der HV versucht, aber wie ich bereits erwartet habe, haben die sich hier nicht in die Karten schauen lassen (glaube seine Wortwahl war "aus wettbewerbsgründen"). Aber an anderer Stelle hat er den Hinweis geliefert, dass die Produktionskapazität für die DNA-Polymerase (einer der wohl wichtigsten Rohstoffe im Prozess) für 2020/21 soweit stehen soll, um 10g hp-DNA produzieren zu können. Diese kann je nach Nachfrage, um eine Größenordnung (k.A. ob er damit eine Zehnerpotenz meint) im Folgejahr angepasst werden. Damit kannst du dir, vorausgesetzt die Forschungsarbeiten zur Produktionsoptimierung fressen keine Unmengen, leicht spekulieren, wo du bei welcher Auslastung der Nachfrage Umsatztechnisch landen könntest.

4basebio - Back to the future: DNA Tenpence
Tenpence:

Lieber Gott

 
30.06.20 18:08
Lass den Lakritzmeister bitte mit all dem Recht haben, dann haben wir angenehme Zeiten vor uns :-)
4basebio - Back to the future: DNA Lakritzmeister
Lakritzmeister:

Die angenehmen Zeiten

 
01.07.20 07:58
haben doch schon längst begonnen ^^

Die letzten 1,5 Jahre kennt die Aktie doch nur einen Weg, und der zeigt steil nach oben. Ich weiß nicht welche Ansprüche du an den Turnaround stellst, aber ich finde den Wechsel, auch in Hinsicht auf die Perspektive, schon recht "gesund und nachhaltig" erwirtschaftet ;-)
4basebio - Back to the future: DNA Tenpence
Tenpence:

das stimmt!

 
01.07.20 08:41
Ich bin auch sehr happy mit der Entwicklung. Der Grund warum ich bei 2,08 25%  verkauft habe war,
weil ich nach vielen Jahren, durch zukäufe um € 1,00, endlich im Profit war. Es ist noch immer ein Schwergewicht in meinem Depot. Ich habe noch immer eine 5-stellige Zahl an Aktien. Ich habe mein break even auf 1,60 reduziert und fühle mich nun wohl mit der Position, u.a. durch Deine detailierten Analysen zu denen ich fachlich nicht in der Lage wäre.  
4basebio - Back to the future: DNA WesHardin
WesHardin:

@tenpence

 
01.07.20 17:47
Es ist ja wohl kein Fehler, bei 2,08€ zu verkaufen, wenn man anschliessend zu 1.96€ zurück kaufen könnte, falls dich doch noch die Verkaufsreue überfällt :-)

Mein Break Even liegt irgendwo zwischen 40 und 50. EURO versteht sich, nicht Cent. Da muss ich wohl noch etwas Geduld haben :-)))))
4basebio - Back to the future: DNA Tenpence
Tenpence:

Autsch

 
02.07.20 12:52
Das bedeutet wohl Du bist ein Lion Bioscience Investor und somit seit vielen Jahren damit im Rennen.
Das tut mir leid für dich!  
4basebio - Back to the future: DNA WesHardin
WesHardin:

Danke

 
02.07.20 13:19
für dein Mitgefühl, @tenpence. Ist aber nicht nötig. Ich habe nach 37 Jahren im Börsengeschäft unter dem Strich glücklicherweise ein dickes Plus stehen. Das ist letztendlich entscheidend. Reinfälle sind zunächst zwar schmerzlich, aber lehrreich, und gehören einfach dazu.  
4basebio - Back to the future: DNA tancho
tancho:

Paion

 
02.07.20 21:07
Ist durch! Nur zu Info
4basebio - Back to the future: DNA Tenpence
Tenpence:

Nice call

 
03.07.20 11:23
Ich wünsche Dir einen riesen Profit! Was ist Dein Kursziel?  
4basebio - Back to the future: DNA SteffN
SteffN:

Sona Nano auch durch

 
03.07.20 21:07
Heute 100% im Plus. Bin leider zu früh raus :-(
4basebio - Back to the future: DNA sexpistol
sexpistol:

Roth IRA

 
06.07.20 18:25
Ein Roth IRA ist - wie jeder andere IRA (Individual Retirement Arrangement) - ein Konto, welches bei einem Finanzinstitut zur Altersvorsorge angelegt wird
Anders als bei einem Traditional IRA oder Rollover IRA werden die Beiträge zu einem Roth IRA aus versteuertem Geld erbracht. In der Folge sind nach IRC § 408A Auszahlungen steuerfrei, wenn die Zahlung (i) am oder nach dem Tag, an dem die Person das Alter von 59½ erreicht hat, erfolgt
4basebio - Back to the future: DNA SteffN
SteffN:

@Lakritz

 
12.07.20 00:15
Hast Du ein Gefühl dafür, wie sehr sich DNA basierte Behandlungsmethoden und mRNA basierte überschneiden? Ich meine, mRNA hat halt schon extreme Vorteile was das einbringen in die Zelle angeht, weil man nicht bis in den Zellkern muss. Ich hätte daher vermutet, dass auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten DNA basierte Methoden keine Chance haben, um sich gegen mRNA Behandlungen durchzusetzen, sofern man die gleichen Krankheiten damit behandeln kann.

MFG Steffen
4basebio - Back to the future: DNA Lakritzmeister
Lakritzmeister:

mRNA vs DNA

 
12.07.20 11:15
Schwieriges Thema bei dem ich auch nicht sonderlich tief in die Materie eingetaucht bin. Ich habe hier vor einer Weile ein sehr junges Review-Paper zitiert, das sich genau mit dieser Thematik befasst. Beide Ansätze haben bedeutende Vorteile, aber halt auch ihre Nachteile, diese wurden in dem besagten Artikel schon ziemlich gut herausgearbeitet. Einer der gravierendsten Nachteile für die DNA-Impfstoffe sind halt Kreuzreaktionen des Immunsystems mit Verunreinigungen, welche ihren Ursprung in der vivo Produktion haben (gilt wahrscheinlich auch für Gentherapien). Durch die in vitro Produktion von 4BaseBio wird zumindest diese Problematik abgebaut, damit entsteht ein weiterer Vorteil für DNA-Impfstoffe, welcher in diesem jungen Artikel übrigends noch nicht erfasst wurde. An eine Wachablösung durch einen der beiden Ansätze glaube ich jedoch so schnell nicht. Ich denke mit einer Antwort diesbezüglich kann man wohl frühstens in 5-10 Jahren rechnen. So ist das halt in der Spitzenforschung, ist gibt immer mehr Fragen als Antworten ^^

Fakt ist allerdings, dass es zahlreiche zugelassene DNA-basierte Gentherapien gibt und dieser Markt auch weiter rasant wächst. Vielleicht folgen nun auch bald die DNA-Impfstoffe. Sollte sich irgendwann in diesem oder dem nächsten Jahrzehnt ein Favorit herauskristallisieren, dürfte der Übergang wohl auch eher schleichend erfolgen, schließlich werden bis dahin erfolgreich implementierte Therapien nicht wertlos. Im Übrigen war dies auch eine Frage, welche ich bei der HV gestellt habe (ob man mRNA-basierte Geschichten als Gefährdung des eigenen Geschäftsmodels sieht). Die Antwort vom CEO war das mRNA ebenfalls eine Chance für 4BB darstellt, da die Produktion von mRNA ausschließlich über Plasmid-DNA erfolgt. Ich weiß das die in vitro mRNA-Produktion schon eine ganze Weile industrieller Standard ist. Inwieweit man hier als Lieferant für Plasmid-DNA (ich denke sonderlich viel wird dafür aber eh nicht benötigt) fungieren könnte oder über die Entwicklung einer eigenen RNA-Polymerase (bzw. Einlinzensierung) in den Markt eingreifen könnte kann ich nicht beurteilen. Wer weiß, vielleicht macht sich 4BB in ein paar Jahren hierzu mehr Gedanken, momentan halte ich dies für wenig sinnvoll hier noch ein Faß bedienen zu wohlen. Ich denke diesbezüglich gibt es aktuell auch keine Bestrebungen von 4BB, zumindest werden bei aktuellen Stellenausschreibungen andere fachliche Voraussetzungen verlangt ;-)

Das "Problem" dieser Thematik spiegelt sich auch ganz gut in der aktuellen Corona-Situation. Es gibt vielversprechende mRNA-Impfstoffkandidaten, aber halt auch DNA-Impfstoffkandidaten. Für einen DNA-Impfstoff habe ich hier ja irgendwo mal ein Beispiel geliefert welche große Aufmerksamkeit erzeugt. In die Vorbestellung dieses DNA-Impfstoffes sind wahrscheinlich hunderte Millionen Euro zahlreicher Länder geflossen. Man darf hier wohl getrost davon ausgehen, dass sich entsprechende Experten genau dieser Thematik angenommen haben. Vermutlich sind sie ebenfalls zu keinem Ergebnis gekommen, ansonsten würden solche Beträge nicht in beide Ansätze fließen. Momentan funktioniert halt anscheinend beides (mal Gentherapien ausgeklammert), damit muss man sich wohl vorerst begnügen, ob und wie schnell sich hier aber mal ein Favorit hervortut, kann wohl nur die Zeit beantworten. Vielleicht helfen hier bald auch noch hunderte Millionen Versuchskaninchen rund um den Globus, um die Antwort auf diese Frage noch in diesem Jahrzehnt zu erhalten. Wünschenswert wäre es, dies würde wahrscheinlich eine neue Ära der Immunisierung durch die "Impfstoffe 2.0" einleiten. Man könnte dann auch endlich diese Pandemie unter Kontrolle bringen, wie aber auch zukünftige Entwicklungen dieser Art schneller begegnen.
4basebio - Back to the future: DNA Lakritzmeister

Nachtrag

 
Ich denke für nahezu jedes Produkt (egal ob Impfstoff oder Gentherapie) überschneiden sich diese beiden konträren Akteure. Die Einbringungen ist dabei wie du schon sagst ein ganz klarer Vorteil für mRNA, die Stabilität hingegen ein ganz klarer Nachteil. Dies lässt aber nicht zwangsläufig einen Schluss auf die allgemeine Wirtschaftlichkeit zu. Für die Wirtschaftlichkeit spielen viele Fragen eine große Rolle. Wieviel mRNA/DNA musst du letztendlich einschleusen, um den gewünschten Effekt zu erzielen? In aller Regel sagt die Logik des Prozesses das du deutlich weniger DNA benötigst als mRNA. Dies ist wohl immer ein Wechselspiel der Zahlen die sich von Therapie zu Therapie stark unterscheiden mögen. Des Weiteren lässt sich nicht jedes Produkt überall gleich gut einschleusen, wahrscheinlich schwanken auch die absoluten Mengen der eingebrachten mRNA/DNA in den einzelnen Ansätzen stark. Nicht jedes Gen ist gleich lang, die Informations-Zusammensetzung des Gens hat Einfluss auf die Struktur und damit auch auf die Stabilität etc. Damit wird aber zwangsläufig wieder die Einbringung in die Zelle beeinflusst...

Bei einem Ansatz funktioniert also nur DNA, bei einem anderen nur mRNA, oder halt beides, dann halt unterschiedlich oder gleich effizient. Der Preis für den reinen Rohstoff mRNA/DNA liegt wohl sehr dicht beieinander. Die Uracil-Base ist wahrscheinlich ein ticken günstiger in der Synthese als Thymin, aber dafür gibt es wahrscheinlich viel bessere DNA-Polymerasen als RNA-Polymerasen. Zudem lässt sich DNA wesentlich einfacher handhaben (Lagerung, Stabilität etc.).

Zu guter letzt ist die reine Kostengeschichte auch nicht alles (die aber wie gesagt auch so oder so aufallen kann). Die Therapie-Entwicklung beider Ansätze unterscheidet sich ebenfalls sehr stark. Wenn es dir z.B. gelingt einen zeitlichen Vorteil zu erarbeiten, einfach weil du in einem spezifischen Prozess die mRNA/DNA besser handhaben kannst als andere Produzenten ihr Gegenstück, spielt es wohl keine Rolle, welches Produkt ein wenig günstiger ist. Hauptsache man kann überhaupt erstmal behandeln...

Von daher sage ich mal noch eine Lange Koexistenz beider Ansätze voraus ^^

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