In Berlin hohe Akzeptanz - Chemnitz Schlusslicht
Rund 37 Millionen Bundesbürger wollen nichts mit dem Internet zu tun haben. Das ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen telefonischen Umfrage, die eMind@emnid in Kooperation mit der Initiative D21 durchgeführt hat. Den 37 Millionen "Online-Verweigerern" stehen 26 Millionen private Online-Nutzer und sieben Prozent Offliner gegenüber, die beabsichtigen, privat ins Internet zu gehen.
Unter "Verweigerern" subsumiert eMind@emnid Personen, die bisher keinen privaten Internetzugang haben und eine Anschaffung auch nicht planen. "Im Hinblick auf die private Internetnutzung besteht die Gefahr, dass sich Deutschland zu einer Zweiklassengesellschaft entwickelt", so Carsten Theisen von eMind@emnid zur digitalen Kluft in Deutschland.
"Mit unserem "Verweigereratlas" läuten wir einen paradigmatischen Wechsel in der Internetforschung ein. Die Struktur der deutschen Internetnutzer ist vergleichsweise gut erforscht", sagte Carsten Theisen. "Das Internet ist nicht mehr Zukunft, sondern bereits Gegenwart. Die Geographie der Verweigerer bilden wir in unserem Verweigerer-Atlas ab. Wir zeigen also den sozialen Graben zwischen Internetkundigen und denjenigen Mitbürgern, die das Internet nicht nutzen können oder wollen, auf."
So ist dem "Verweigereratlas" zu entnehmen, dass der digitale Graben in Chemnitz besonders groß ist. Rund 64 Prozent der dort lebenden Bevölkerung verweigert die private Anschaffung eines Internetanschlusses. Zum Vergleich: im gesamten Bundesgebiet gehören 52 Prozent zu den Online-Verweigerern. In Dessau dagegen ist die Zahl der Online-Nutzer mit 26 Prozent gegenüber 37 Prozent im gesamten Bundesgebiet sehr gering.
Die Hochburg der privaten Internetnutzer ist West-Berlin. 45 Prozent der im Westteil der Bundeshauptstadt lebenden Bürger haben einen privaten Internetzugang, im Vergleich zu 37 Prozent im gesamten Bundesgebiet. Und diese Zahl wird weiter steigen, denn weitere 14 Prozent der Berliner planen bereits, einen privaten Internetzugang anzuschaffen. Im gesamten Bundesgebiet sind es zehn Prozent, die sich einen Internetanschluss zulegen wollen.
Rund 37 Millionen Bundesbürger wollen nichts mit dem Internet zu tun haben. Das ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen telefonischen Umfrage, die eMind@emnid in Kooperation mit der Initiative D21 durchgeführt hat. Den 37 Millionen "Online-Verweigerern" stehen 26 Millionen private Online-Nutzer und sieben Prozent Offliner gegenüber, die beabsichtigen, privat ins Internet zu gehen.
Unter "Verweigerern" subsumiert eMind@emnid Personen, die bisher keinen privaten Internetzugang haben und eine Anschaffung auch nicht planen. "Im Hinblick auf die private Internetnutzung besteht die Gefahr, dass sich Deutschland zu einer Zweiklassengesellschaft entwickelt", so Carsten Theisen von eMind@emnid zur digitalen Kluft in Deutschland.
"Mit unserem "Verweigereratlas" läuten wir einen paradigmatischen Wechsel in der Internetforschung ein. Die Struktur der deutschen Internetnutzer ist vergleichsweise gut erforscht", sagte Carsten Theisen. "Das Internet ist nicht mehr Zukunft, sondern bereits Gegenwart. Die Geographie der Verweigerer bilden wir in unserem Verweigerer-Atlas ab. Wir zeigen also den sozialen Graben zwischen Internetkundigen und denjenigen Mitbürgern, die das Internet nicht nutzen können oder wollen, auf."
So ist dem "Verweigereratlas" zu entnehmen, dass der digitale Graben in Chemnitz besonders groß ist. Rund 64 Prozent der dort lebenden Bevölkerung verweigert die private Anschaffung eines Internetanschlusses. Zum Vergleich: im gesamten Bundesgebiet gehören 52 Prozent zu den Online-Verweigerern. In Dessau dagegen ist die Zahl der Online-Nutzer mit 26 Prozent gegenüber 37 Prozent im gesamten Bundesgebiet sehr gering.
Die Hochburg der privaten Internetnutzer ist West-Berlin. 45 Prozent der im Westteil der Bundeshauptstadt lebenden Bürger haben einen privaten Internetzugang, im Vergleich zu 37 Prozent im gesamten Bundesgebiet. Und diese Zahl wird weiter steigen, denn weitere 14 Prozent der Berliner planen bereits, einen privaten Internetzugang anzuschaffen. Im gesamten Bundesgebiet sind es zehn Prozent, die sich einen Internetanschluss zulegen wollen.