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Zunächst der Artikel, unten meine Kritik.
www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/...rticle25606794.html
Milliarden-Geldregen: Deutsche Bondrenditen auf 16-Monats-Hoch
Die Aussicht, dass die Bundesrepublik zur Finanzierung der Verteidigungskosten mehr Staatsanleihen ausgibt, treibt die Renditen am deutschen Bondmarkt an. Die zehnjährigen Bundesanleihen rentieren mit 2,681 Prozent nach 2,480 Prozent am Vortag und erreichen damit den höchsten Stand seit 16 Monaten.
Einen so starken Anstieg der Rendite an einem Tag gab es zuletzt im September 2022. Union und SPD haben sich auf ein riesiges Finanzpaket verständigt. Um mehr Geld in die Verteidigung Deutschlands stecken zu können, soll die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse schon in den kommenden Tagen gelockert werden. Außerdem ist ein 500 Milliarden Euro schwerer Sondertopf zur Modernisierung der Infrastruktur geplant.
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FF: Der Artikel suggeriert, dass der Anstieg der Renditen deutscher Staatsanleihen etwas Positives sei ("Milliarden-Geldregen").
Tatsächlich haben die Anleihen einen fixen Coupon. Wenn die Renditen deutlich steigen, bedeutet dies, dass der KURS der Anleihen deutlich gefallen ist.
Und das ist kein Grund zur Freude, sondern sogar ein Warnsignal. Denn es lässt nur den Schluss zu, dass institutionelle Anleger massenhaft deutsche Staatsanleihen abstoßen, weil ihnen die enorme Neuverschuldung zur Aufrüstung und die neuerliche Aufweichung der Maastricht-Kriterien spanisch (bzw. griechisch) vorkommen.
Diese Analyse wurde am 05.03.2025 um 08:12 Uhr erstellt.
Datum: 04.03.2025; Quelle: stock3; Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung
Die DAX-Bären konterten gestern den bullishen Ausbruch des Vortages mit einem dynamischen Abverkauf, der die Notierung deutlich zurück in die vorausgegangene Handelsspanne bis auf 22.320 Punkte drückte.
Nächste Unterstützungen:
Nächste Widerstände:
Der Index näherte sich damit dem Konsolidierungstief vom 21. Februar an. Der übergeordnete Aufwärtstrend bleibt intakt. Das bullishe Anschlusssignal des Vortages wurde jedoch negiert. Die vorbörsliche Indikation und die auf Basis des Stundencharts überverkauften Indikatoren lassen erwarten, dass der heutige frühe Handel eine Erholungsrally sehen wird. Nächste potenzielle Hürden und Rallyziele lassen sich bei 22.553/22.554 Punkten, 22.698 Punkten, 22.814-22.833 Punkten und 22.931/22.935 Punkten ausmachen. Ein Stundenschluss oberhalb der letztgenannten Zone würde das kurzfristige Chartbild deutlicher aufhellen mit nächsten Zielen bei 23.072-23.097 Punkten und 23.308 Punkten (Rekordhoch). Unterhalb von 22.935 Punkten bleibt derzeit die Wahrscheinlichkeit eines neuerlichen Schwächeanfalls mit neuen Korrekturtiefs erhöht. Bearishe Anschlusssignale entstünden unterhalb von 22.320 Punkten sowie unter dem kritischen Support bei 22.194-22.226 Punkten. In diesem Fall liegen mögliche nächste Auffangbereiche bei 22.128 Punkten und 21.972 Punkten."
"Schwankungen nehmen massiv zu - auch heute?
Der DAX® notiert unterhalb des Niveaus vom vergangenen Freitag. Dazwischen liegt ein Sprung um 800 Punkte nach oben sowie ein scharfer „U-Turn“ in die entgegengesetzte Richtung. Entsprechend besaß das 20. Allzeithoch in diesem Jahr (23.308 Punkte) lediglich eine geringe Halbwertszeit. Neben diesem Fehlausbruch sorgen die enormen Kursbewegungen der letzten beiden Handelstage für einen faden Beigeschmack. Parallel dazu sollten Anlegerinnen und Anleger den Blick auf die Indikatoren (z. B. RSI, MACD) als Mahnung verstehen. Beide Indikatoren bestätigen das erneute Rekordlevel nicht mehr, wodurch eine negative Divergenz entsteht. Statt ein neues Einstiegssignal zu generieren, ist der Trendfolger jüngst zudem an seiner Signallinie gescheitert. Auf dieses Verhaltensmuster folgte in der Vergangenheit oftmals eine weitere Kursschwäche. Deshalb sollten Anlegerinnen und Anleger die verbliebene Aufwärtskurslücke von Mitte Februar (untere Gapkante bei 22.194 Punkten) beachten. Ein Schließen des beschriebenen Gaps definieren wir als Signal für einen größeren Korrekturimpuls. Heute dürfte sich der DAX® mit einem Sprung nach Norden von dieser Bastion absetzen. Eine erhöhte Volatilität ist oftmals ein Indiz, dass der zugrundeliegende Trend einen gewissen Reifegrad erreicht hat."
DAX® (Daily)
Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
Quelle: DAX® - Schwankungen nehmen massiv zu - auch heute? | stock3
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