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"Aufgrund der Weigerung einiger Kunden in Europa, russisches Rohöl (der Sorte Ural) zu kaufen, ist Moskau gezwungen, sein Ural mit einem starken Abschlag auf den asiatischen Märkten zu verkaufen, wodurch es nicht in den vollen Genuss der derzeit hohen Preise am internationalen Ölmarkt kommt. Im August wurden zwar rekordhohe Spotgaspreise in Europa verzeichnet, doch konnten die Gasexporte Russlands, die einen geringeren Anteil im Haushalt ausmachen, die niedrigeren Öleinnahmen nicht kompensieren. Die staatliche Gazprom hat die Gasexporte nach Europa in diesem Sommer zudem erheblich gedrosselt.
Russlands Öl- und Gaseinnahmen, die mehr als ein Drittel des Staatshaushalts ausmachen, fielen im vergangenen Monat auf 671,9 Mrd. Rubel (umgerechnet 11,2 Mrd. Euro), und damit auf den niedrigsten Stand seit Juni 2021, wie aus aktuellen Daten des Finanzministeriums hervorgeht. Das ist ein Rückgang von fast 13 Prozent gegenüber Juli. Und von 3,4 Prozent zum Vorjahresmonat August 2021, obwohl die Ural-Rohölpreise in diesem Zeitraum um fast 10 Prozent gestiegen sind.
Ein weiterer Schlag in das finanzielle Kontor des Kremls könnte die geplante Preisdeckelung bringen, die die G7-Staatengruppe für russisches Rohöl und Ölprodukte einführen will. Präsident Wladimir Putin hat zwar betont, die Exporte in Länder, die eine solche Maßnahme einführen, zu stoppen, doch könnte die Preisobergrenze die Rabatte für die verbleibenden Käufer von russischem Brennstoff weiter erhöhen.
Der russische Staat wird nach den Worten von Ministerpräsident Michail Mischustin bis mindestens 2025 rote Zahlen schreiben - auch wegen der geringeren Einnahmen aus dem Verkauf von fossilen Brennstoffen. Für das kommende Jahr werde ein Haushaltsdefizit von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwartet, sagte Mischustin am Dienstag in einer im Fernsehen übertragenen Rede, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. 2024 soll es auf 1,7 Prozent und 2025 auf 0,7 Prozent sinken. Die Haushaltslücke werde hauptsächlich durch die Aufnahme von Krediten gedeckt.
Doch auch die Steuerseite soll Geld in die klammen Kassen spülen. Russland will seine Gas-Ausfuhrsteuern auf bis zu 50 Prozent erhöhen, wie das Blatt "Kommersant" am Dienstag berichtete. Im Gespräch seien Erhöhungen um insgesamt drei Bio. Rubel (rund 50 Mrd. Euro). Mit dem Geld soll das drohende Haushaltsloch gestopft werden.
Laut der Ratingagentur Scope droht der russischen Wirtschaft viele Jahre Ungemach. Der Kreml habe zwar die unerwartet hohen Exporteinnahmen dazu genutzt, um die unmittelbaren Folgen des Krieges und der westlichen Sanktionen auf die Binnenwirtschaft zu dämpfen, heißt es in einer Studie von vergangener Woche. „Aber die längerfristigen Aussichten haben sich verschlechtert", so Scope-Analyst Levon Kameryan. Die russische Wirtschaft werde daher voraussichtlich bis etwa 2030 brauchen, um wieder das Vorkriegsniveau erreichen. Bis Ende kommenden Jahres wird das Bruttoinlandsprodukt demnach um etwa acht Prozent unter dem Stand von 2021 liegen."
Brent Crude Öl
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Quelle: Russlands Energie-Einnahmen brechen ein. Kreml klagt über leere Kassen | GodmodeTrader
"Der angeschlagene Energiekonzern Uniper steht vor einer Mehrheitsübernahme durch den deutschen Staat. Das Unternehmen bestätigte am Dienstag Gespräche mit dem Mehrheitsaktionär Fortum und dem Bund über eine Änderung des Stabilisierungspaktes. Demnach sei nun eine Kapitalerhöhung von 8 Milliarden Euro unter Bezugsrechtsausschluss vor, die ausschließlich durch den Bund gezeichnet werden soll. Darüber hinaus soll der Bund die derzeit von Fortum gehaltenen Uniper-Aktien erwerben. Dadurch soll der Bund eine "signifikante Mehrheitsbeteiligung" an Uniper erhalten. Es wurde aber noch keine Vereinbarung final geschlossen."
Uniper SE
"Basiswert/ aktueller Kurs: DAX 12670
Vorbörse: ca. 12610
VDAX NEW: 26,94 % (zuvor 27,62 %)
aktuelle Widerstände: 12706/12749(PP) + 12937/12970 + 13030 + 13157(R3)/13198 + 13276/13278
aktuelle Unterstützungen: 12603/12588 + 12440/12390 + 12262(S3)/12245
Es hieß:"...Der DAX beginnt heute wahrscheinlich über 12850/12865 und hat die Chance, sofort bis 12927 (echter Gapanteil) oder 12957 (Schlusskurs-Gap) zu steigen.
Ab 12927/12957 sind schwächere DAX Stunden zu erwarten, die dann Rückläufe bis 12803 oder 12759(PP) beinhalten könnten...".
Der DAX stieg tatsächlich von 12850 bis 12937 und fiel dann bis 12638.#
Der DAX ist schon wieder sehr schwach, der zu starke Rücklauf vom gestrigen Tageshoch beweist es.
Nachbörslich waren sogar zeitweise Kurse unter 12600 zu sehen.
Deutschland: Die Steigerung der Erzeugerpreis (auf Jahressicht um sagenhafte +45,8 %, im Vergleich zum Vormonat um +7,9 %)
lastet schwer auf dem DAX.
USA: Heute steht vor allem der US FED Termin im Vordergrund, Höhepunkt 20:00/20:30 Uhr (CEST).
Wird das stramme Tempo der Zinserhöhung weiter durchgezogen, egal ob daraus eine Rezession resultiert?
DAX Chart:
Viel Erfolg an einem sicheren Ort! Rocco Gräfe "
Charts
BLAUE ROUTE wird favorisiert, hat die höchste Wahrscheinlichkeit
DAX Tageskerzenchart, XETRA, vereinfachte Darstellung
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Dax XETRA, Stundenkerzenchart
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Quelle: DAX - Tagesausblick: Schwacher DAX, Unterstützung 12600 wackelt | GodmodeTrader
"Der deutsche Staat übernimmt die Mehrheit beim angeschlagenen Energieunternehmen Uniper, der durch die ausbleibenden russischen Gaslieferungen in Bedrängnis geraten ist. Das bereits Ende Juli vereinbarte Stabilisierungspaket werde entsprechend abgeändert, teilte Uniper mit. Das Stabilisierungspaket umfasst nun eine Kapitalerhöhung in Höhe von 8 Milliarden Euro, die ausschließlich vom Bund gezeichnet wird und zu einer Beteiligung des Bundes an Uniper von rund 93 Prozent führt. Die neuen Aktien im Rahmen der Kapitalerhöhung werden zu einem Ausgabepreis von 1,70 Euro (Schlusskurs Dienstag: 4,176 Euro) unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre ausgegeben. Darüber hinaus soll der Bund die derzeit von Fortum gehaltenen Uniper-Aktien für 1,70 Euro erwerben, so dass der Bund anschließend 99 Prozent der Uniper-Aktien hält. Die staatliche KfW Bank wird Uniper Finanzmittel entsprechend ihrem Liquiditätsbedarf zur Verfügung stellen, einschließlich der Ablösung der derzeitigen Kreditlinie von Fortum, bestehend aus einem Gesellschafterdarlehen von 4 Milliarden Euro und einer Garantielinie von 4 Milliarden Euro. Uniper will im vierten Quartal eine außerordentliche Hauptversammlung abhalten, bei der die Aktionäre über die Stabilisierungsmaßnahmen abstimmen."
Uniper SE
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