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"Basiswert/ aktueller Kurs: DAX 13232 / Abendtief: 13097 / DAX Vorbörse ~13160
aktuelle Widerstände: 13230 + 13315 + 13444/13457(R3)/13480
aktuelle Unterstützungen: 13126 + 13008 + 12945 + 12831(Gap) + 12439(Jahrestief)
Fazit DAX : Es gibt mehr Abwärtsrisiken als Aufwärtschancen!
Allen Lesern wünsche ich viel Erfolg an einem sicheren Ort!
Ihr Rocco Gräfe "
Dax XETRA, Stundenkerzenchart
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US-Anleger spiel(t)en ein gefährliches Spiel
heute 07:57
Quelle: go.guidants.com
von
Sascha Huber
"Zuletzt wurden schlechte US-Konjunkturdaten ge- und gute US-Konjunkturdaten gekauft. Das wirkt auf den ersten Blick nicht sinnvoll. Die Logik dahinter: Wenn sich die US-Wirtschaft abschwächt, sinkt die Inflationsrate. Ergo muss die Fed wenig hawkish agieren, was für Assets wie Aktien gut ist.
S&P 5003.824,589 0,03 %0,9908:21:59 TTMzero Indikation
PayPal Holdings Inc.71,82 $-5,43 %-4,1228.06.2022 Nasdaq
S&P 500 - WKN: A0AET0 - ISIN: US78378X1072 - Kurs: 3.821,55 Pkt (S&P)
PayPal Holdings Inc. - WKN: A14R7U - ISIN: US70450Y1038 - Kurs: 71,820 $ (Nasdaq)
Diese Börsenlogik erscheint zunächst gar nicht so dumm. Es war/ist aber eine Wette. Denn die Idee kann nur dann aufgehen, wenn die Fed durch ihre Geldpolitik ein "Soft Landing" hinkriegt. Etwas, dass der US-Notenbank bis dato quasi noch nie gelungen ist. Zuletzt haben es Alan Greenspan (brachte die "Dotcom Bubble" zum platzen) und Ben Bernanke (brachte die Immobilienblase zum platzen, was als Subprime bzw. Finanzkrise bekannt wurde) versucht.
Warum dies nun ausgerechnet Jerome Powell gelingen soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber man kann natürlich auf alles wetten. Alle 20 Jahre gewinnt schließlich der BVB mal bei Bayern München. Ausnahmen bestätigen eben die Regel.
Aber zurück zum Aktienmarkt. Die Fed ist weiter auf Zinserhöhungskurs. Auch wenn die Anleger zuletzt bemerkt haben, dass sie da vielleicht schon mehr Zinserhöhungen eingepreist haben als am Ende kommen werden. Was für eine leichte Entspannung sorgte. Die Leitzinsen sind aber nicht mehr das Problem, zumindest nicht meins. Denn die werden wohl am Ende des aktuellen Zyklus Anfang 2023 bei 4 % +/-0,5 % stehen. Das ist weit mehr als die Nullzinsen, die es "dank" Corona lange gab. Aber eigentlich immer noch nicht besonders hoch.
Das Problem bleibt ein anderes, nämlich Quantitative Tightening. Fakt ist, dass die Fed noch bis vor wenigen Monaten 120 Milliarden US-Dollar pro Monat in die Märkte gepumpt hat. Ja, wirklich, Monat für Monat. Aktuell zieht sie 47,5 Milliarden US-Dollar pro Monat ab. Ab September soll dies dann auf 95 Milliarden US-Dollar pro Monat verdoppelt werden. Ob ich irgendwo 120 Milliarden US-Dollar pro Monat hineinpumpe oder 95 Milliarden US-Dollar pro Monat absauge: die Differenz sind 215 Milliarden US-Dollar pro Monat.
Wie ein Aktienmarkt da nachhaltig steigen soll ? Das kann und wird nicht klappen. Aber warum kommt es dann immer wieder zu diesen starken Bärenmarktrallys?
S&P 500
Nun, auch das ist recht simpel erklärbar. Die Notenbanken, besonders die Fed, haben die Welt zuvor im Zuge der "Corona-Krise" mit Geld geflutet. Dieses Geld ist nicht weg, es hat im Zweifel nur ein anderer. Noch Anfang des Jahres lagen die Überschussreserven bei rund vier Billionen US-Dollar. Zuletzt dürften sie in Richtung drei Billionen US-Dollar gesunken sein. Man kann das teilweise auch an den Reverse Repos ablesen, siehe: fred.stlouisfed.org/series/RRPONTSYD
Wobei die zuletzt sogar auf neue Rekordhochs gestiegen sind. Allerdings sieht man sehr oft, dass sie genau dann etwas zurückgehen, wenn es am Aktienmarkt mal ein paar Tage steigt. Dazu muss man wissen: Grob vereinfacht sind die Reverse Repos Geld, dass Banken nicht benötigen und deshalb über Nacht bei der Fed abgeben. Sie stellen also nicht die gesamte Überschussliquidität dar, aber doch einen nicht unerheblichen Teil davon.
Langer Rede, kurzer Sinn: Anders als noch vor einigen Monaten kann man derzeit nicht mehr davon sprechen, dass es im Tech-Sektor keine günstigen Aktien mehr geben würde.
Aktien wie PayPal oder Zoom (wenngleich zuletzt schon wieder sehr stark hoch gelaufen, da wäre ein nochmaliger deutlicher Rücksetzer gut) könnte man theoretisch jetzt schon langfristig einsammeln. Vielleicht sogar auch schon eine Alphabet.
PayPal Holdings Inc.
Das Problem ist aber, dass wir übergeordnet noch in einem Bärenmarkt sind. In der Regel schaffen es nur sehr wenige Aktien, sich gegen diesen übergeordneten Trend zu stellen und wenigstens einigermaßen zu halten.
Wahrscheinlicher ist, dass es - genauso wie es zuvor eine Übertreibung nach oben gab - jetzt eine Übertreibung nach unten ("Untertreibung") geben wird. Meines Erachtens wird es noch etwas dauern, bis wir soweit sind. Aber auch nicht mehr ewig, das ist klar.
Kurzfristig gilt wohl: There is more pain to come. Mittelfristig aber werden wir wohl in absehbarer Zeit einen Sell Off sehen. Dieser wird die Schmerzen dann derart vergrößern, dass die meisten Anleger am liebsten kot... würden, wenn sie nur an Aktien denken. Genau dann aber ist der Kaufzeitpunkt gekommen."
go.guidants.com
"Wichtige Termine:
11:00 – EU: Wirtschaftsstimmung/Industrievertrauen/Dienstleistervertrauen Juni
14:00 – DE: Verbrauchervertrauen Juni (Vorabschätzung)
14:30 – US: BIP Q1 (endgültig)
Intraday Widerstände: 1,0555 + 1,0565 + 1,0572 + 1,0579 + 1,0599 + 1,0607 + 1,0611 + 1,0638 + 1,0654
Intraday Unterstützungen: 1,0494 + 1,0484 + 1,0468 + 1,0444 + 1,0397 + 1,0389
Rückblick: Kurzzeitig touchierte das Währungspaar im gestrigen Handel erneut die 1,06er-USD-Marke, worauf es jedoch zu direkten Verlusten kam. Somit konnten sich die Bullen erneut im entscheidenden Moment nicht durchsetzen und kein Buy-Signal auslösen.
Charttechnischer Ausblick: Das vierte Mal in Folge setzt die Gemeinschaftswährung nun schon an diesem „Bollwerk“ auf Stundenbasis zurück. Damit gilt der Kursbereich bei 1,0598 – 1,0611 USD mehr denn je als interessante Kaufzone, vorausgesetzt diese wird in Kürze wieder angelaufen. Durch die gestrigen Verluste muss sich allerdings nun zunächst neu orientiert werden. Als entscheidend gilt es dabei möglichst die Supports bei 1,0494 – 1,0484 USD und 1,0468 USD für erneute Käufe zu nutzen und nicht zu unterschreiten, da sich ansonsten das Blatt wieder zugunsten der Bären wendet. Bleiben die Euro-Bullen jedoch weiter fern, so wird durch einen Rückfall unter diese Supports die Shortseite wieder attraktiver gestaltet und mögliche Abwärtsziele wären bei 1,0444 sowie 1,0389 – 1,0397 USD auszumachen."
EUR/USD - Stundenchart
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EUR/USD - Tageschart
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Quelle: EUR/USD-Tagesausblick - Muss jetzt wieder umgedacht werden? | GodmodeTrader
"Platinpreis Widerstände: 948 + 988 + 1.023
Platinpreis Unterstützungen: 893 + 865 + 850
Rückblick: Nachdem die Hürde bei 1.023 USD für die Bullen doch eine Nummer zu groß war, setzte sich der übergeordnete Abwärtstrend bei Platin Anfang Juni fort und führte zunächst unter die markante Unterstützung bei 948 USD. Dem geradlinigen Einbruch und dem Verkaufssignal folgten eine volatile Seitwärtsphase und ein weiterer Verkaufsimpuls, der allerdings nur kurz unter das bisherige Jahrestief bei 902 USD reichte. Noch vor der Unterstützung bei 893 USD konnte sich Platin zuletzt wieder etwas erholen.
Charttechnischer Ausblick: Solange die Barrieren bei 932 und 948 USD nicht überwunden wurden, besteht wenig Anlass für Optimismus. Der intakte Abwärtstrend dürfte schon in Kürze wieder aufgenommen und der Kurs des Edelmetalls unter 893 USD bis 865 und 850 USD gedrückt werden. In diesem Bereich sollte es allerdings zu einer Bodenbildung kommen, die auch eine weitere Verkaufswelle bis 822 USD verhindern dürfte.
Gelingt den Käufern dagegen das Kunststück, die 948-USD-Marke zu durchbrechen, wäre ein erstes Kaufsignal aktiv und zumindest ein Anstieg bis 988 USD wieder möglich. Darüber könnte man später sogar das Ende des Abwärtstrends ins Auge fassen und mit einem erneuten Anstieg auf 1.023 USD rechnen."
Platin Chartanalyse (Tageschart)
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Quelle: PLATIN - Abwärtstrend vor Beschleunigung? | GodmodeTrader
"Der Materialmangel in der deutschen Industrie wird nach Erwartungen der Unternehmen mindestens noch 10 Monate anhalten, wie aus einer Umfrage des ifo Instituts hervorgeht.Zugleich klagten 74,1 Prozent der Firmen im Juni über Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen. Im Mai waren es 77,2 Prozent. „Die erhoffte Entspannung in den Lieferketten verschiebt sich immer weiter nach hinten“, sagt der Leiter der ifo Umfragen, Klaus Wohlrabe. „Lieferengpässe gehören für viele Unternehmen inzwischen leider zum Alltag.“ In den Schlüsselbranchen der deutschen Industrie bleibt der Anteil der Unternehmen mit Lieferproblemen laut ifo Institut sehr hoch. In der Elektroindustrie, dem Maschinenbau und der Automobilbranche berichteten jeweils rund 90 Prozent der Unternehmen, dass sie nicht alle Materialien und Vorprodukte bekommen. „Keine Branche geht davon aus, dass sich die Lieferprobleme in diesem Jahr auflösen werden. Am kürzesten ist die erwartete Dauer der Lieferprobleme mit 7,2 Monaten in der Metallerzeugung und -bearbeitung, am längsten in der Getränkeindustrie mit 13,1 Monaten“, so die Ökonomen.
Stuttgart mit + 31,18 longlastig.
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