"Der Corona-Lockdown hat den realen Pro-Kopf-Konsum in der Eurozone stärker einbrechen lassen als jemals zuvor seit Beginn der Erhebung im Jahr 1999. Im ersten Quartal 2020 sank der preis- und saisonbereinigte Pro-Kopf-Konsum um 3,0 Prozent, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mitteilte. Im vierten Quartal 2019 war ein Rückgang um 0,4 Prozent verzeichnet worden. Das reale Pro-Kopf-Einkommen stieg im ersten Quartal um 1,1 Prozent, nach einem Rückgang um 1,1 Prozent im Vorquartal.
Die Arbeitslosenquote in Spanien ist im zweiten Quartal auf 15,3 Prozent gestiegen, von 14,4 Prozent im ersten Quartal. Die Volkswirte der Banken hatten allerdings mit einem noch stärkeren Anstieg auf 16,6 Prozent gerechnet.
Die Banken in der Eurozone sollen nach dem Willen der Europäischen Zentralbank (EZB) bis zum 1. Januar 2021 möglichst auf Dividendenzahlungen sowie Aktienrückkäufe verzichten. Dadurch sollen die Banken mögliche Verluste als Folge der Corona-Pandemie besser verkraften können. Zudem sollen die Banken nach dem Willen der EZB ihre Kapital- und Liquiditätspuffer vorwiegend für die Kreditvergabe und weniger für Zahlungen an Anteilseigner verwenden. Zuvor hatte die EZB an die Banken bereits appelliert, bis 1. Oktober auf Dividendenzahlungen zu verzichten.
Die Republikaner im US-Senat schlagen ein weiteres Corona-Hilfspaket im Umfang von rund einer Billion US-Dollar vor. Das Paket enthält Einmalzahlungen in Höhe von 1200 US-Dollar für "die meisten" erwachsenen Amerikaner. Die zum Monatsende auslaufende zusätzliche Arbeitslosenunterstützung in Höhe von 600 Dollar pro Woche soll hingegen gesenkt werden. Die Republikaner schlagen Ersatzzahlungen in Höhe von 70 Prozent des letzten Lohns vor. Die Demokraten befürworten ein deutlich größeres Hilfspaket im Umfang von rund drei Billionen Dollar."
Quelle: www.godmode-trader.de


