„Die Industriekonjunktur entwickelt sich weiterhin schleppend; der Gegenwind von der Auslandsnachfrage bleibt spürbar. Die aktuelle Datenlage lässt auch eine ruhigere Gangart im Dienstleistungsbereich erwarten. Damit deutet sich für das zweite Quartal eine schwache konjunkturelle Grundtendenz an.
Die Produktion in der Industrie ist im Mai moderat gestiegen, während die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe kräftig gesunken sind. Das Baugewerbe verzeichnete ebenfalls spürbare Einbußen.
Stützend wirken die steigenden Einkommen der privaten Haushalte und die fiskalpolitischen Impulse.
Am Arbeitsmarkt macht sich die schwächere Konjunktur allmählich bemerkbar: Der Beschäftigungsaufbau setzt sich mit gedrosselter Dynamik fort. Die Arbeitslosigkeit stagnierte im Juni.“
Besonders der letzte Absatz läßt aufhorchen: der im Grunde seit Anfang 2018 begonnene Abschwung der vorherigen Hochkonjunktur der deutschen Wirtschaft kommt nun also auch zunehmend am deutschen Arbeitsmarkt an – was einmal mehr den nachlaufenden Charaker des Arbeitsmarkts unterstreich. Auch das zuvor völlig heiß gelaufene Baugewerbe laut Wirtschaftsministerium mit ersten Bremsspuren

