Angesichts der unklaren Lage beim Brexit erwägen immer mehr deutsche Unternehmen, der Insel den Rücken zu kehren, wie aus einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervorgeht. Demnach plant nahezu jedes achte Unternehmen der Befragten 1.500 Firmen mit Geschäft im Vereinigten Königreich, seine Investitionen auf andere Märkte zu verlagern - größtenteils nach Deutschland und in andere EU-Länder. Anfang 2018 hatte nur jeder zwölfte Betrieb von entsprechenden Vorhaben berichtet. „Der Brexit ist bereits jetzt eine hohe Belastung für die deutschen Unternehmen", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. Handel und Investitionen befänden sich seit dem Brexit-Referendum auf einem gewissen Rückzug.
Die Umsätze der US-Einzelhändler sind im Dezember um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet. Wie das US-Handelsministerium weiter berichtete, sanken die Umsätze ohne Kfz sogar um 1,8 Prozent.
Kurz vor einem auslaufenden Ultimatum im Handelskonflikt haben die USA und China neue Gespräche aufgenommen. Chinas Vize-Premierminister Liu He begrüßte in Peking den US-Handelsbeauftragten Lighthizer und US-Finanzminister Mnuchin. Zwei Tage lang soll diskutiert werden, ob ein Ergebnis präsentiert werden kann, ist weiter fraglich.
Quelle: www.godmode-trader.de