Der schwache Jahresauftakt hat dem Euro gegenüber dem US-Dollar fast die Stimmung vermasselt. Zum Glück aus Sicht der Einheitswährung konnte allerdings die entscheidende Kreuzunterstützung aus dem Aufwärtstrend seit Juli 2012 (akt. bei 1,2995 USD) und dem alten Baissetrend seit Mai 2011 (akt. bei 1,2972 USD) verteidigt werden, was die kurzfristigen Abwärtsrisiken reduziert, wie HSBC-Trinkaus&Burkhardt-Analyst Thomas Amend in „Der Markt heute“ schreibt. Auf dem erneuten Weg nach Norden gelte es nun, das Verlaufshoch vom 17. September 2012 bei 1,3174 USD zu überwinden, um die nächsten Widerstände ins Visier nehmen zu können. Dazu gehöre neben dem Hoch vom 19. Dezember 2012 bei 1,3311 USD vor allem das Jahreshoch 2012 bei 1,3489 USD, heißt es. „Dagegen muss auf der Unterseite die Haltezone aus den angeführten Trendlinien weiter im Blick behalten werden. Ein Abrutschen unter diese Marke würde ein schnelles Wiedersehen mit der 200-Tages-Linie (akt. bei 1,2782 USD) nahelegen. Die technischen Indikatoren zeigen Stabilisierungstendenzen ohne bisher jedoch mit neuen Einstiegssignalen zu glänzen. Dennoch können Euro-Bullen wieder etwas positiver in die Zukunft schauen. Zu Hilfe kommt den Optimisten übergeordnet dabei das typische Ablaufmuster eines „3er-Jahres“, wonach die Einheitswährung in der Regel bis Ende Mai gegenüber der US-Valuta präferiert wird“, so Amend.
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