2005


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Libuda:

2005

 
05.01.05 10:38


Vom mit Abstand treffsichersten Bankvolkswirt der letzten beiden Jahre:

Handelsblatt Nr. 003 vom 05.01.05 Seite 26

STIMME AUS NEW YORK
Handelsblatt Nr. 003 vom 05.01.05 Seite 26

STIMME AUS NEW YORK Positive US-Daten Von JOHN LIPSKY

Das Wachstum des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) wird 2005 im dritten Jahr in Folge über dem Mittel der Prognosen liegen, die Inflation wird geringer ausfallen als erwartet. Das haben die jüngsten US-Konjunkturdaten bestätigt. Wir rechnen damit, dass das Wachstum des BIP höher ausfällt als im vergangenen Jahr.

Die Kerninflation wird eine stetige bis rückläufige Entwicklung nehmen. Falls das zutrifft, bleiben die Aussichten für die US-Finanzmärkte positiv. Für den Dollar bestehen nur geringe Abwertungsrisiken.

Da die Rohölpreise und damit auch die Preise für andere Rohstoffe in den kommenden Monaten vermutlich fallen, wird die Kaufkraft der Verbraucher gestärkt. Gleichzeitig schränkt der Rückgang der Arbeitslosenquote den Lohnzuwachs ein. Deshalb wird das Wachstum 2005 mit einer gleichbleibenden bis geringeren Inflation einhergehen.

Trotz erwarteter Zinserhöhungen durch die Fed bleiben die Prognosen für Kreditspannen günstig. Die stabile bis rückläufige Kerninflation dürfte den Aufwärtsdruck auf die Renditen langlaufender Anleihen eingrenzen. Beim Gewinnwachstum wird sich das hohe Tempo der letzten zwei Jahre nicht fortsetzen. Die Gewinnspannen könnten aber neue Rekordhöhen erreichen. Dies stützt die Aktien- und Anleihen im Unternehmensbereich.

John Lipsky Chefökonom JP Morgan Securities

Positive

US-Daten

Von JOHN LIPSKY





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IDTE:

wenn man jedes jahr das gleihce sagt, liegt

 
05.01.05 10:42
man automatisch irgendwann mal daneben.

dieses jahr ist es soweit!
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Libuda:

Vor uns die guten Jahre

 
05.01.05 11:13
Wenn die Bedingungsanalyse ähnlich ist, was offensichtlich der Fall zu sein scheint, kommt man zu gleichen Ergebnissen. Im Gegensatz zu dem Chor der Katastropheten hat Lipsky das alles schon im Frühjahr 2003 angeführt und damit seine Kunden im Gegensatz z.B. zu Montier von Dresdner Keinworth Wasserstein, Roach von Morgan Stanley, Jan Hatzius von Goldman Sachs (die allerdings mit vielen Zungen sprechen) und den Katatropheten von Merrill Lynch, die es glücklicherweise aufgegeben haben, in Deutschland Privatkunden an der Nase herumzuführen, Kapitalverdoppelungen gebracht, statt der Ausbuchung wertloser Puts bei den Katastropheten.

Noch wichtiger ist aber der langfristige Trend, der durch das Produktivitätswachstum bestimmt wird. Hier hält das höchste Wachstum seit über 50 Jahren an. Die FED von New York hat gerade ihre Prognose für die kommende Dekade (!!!!!)  von 2,2 auf 2,6% erhöht. Zusammen mit dem in den USA immer noch vorhandenen Bevölkerungswachstum ergibt sich damit ein Trendwachstum von knapp 4%.
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