man derzeit überall liest (auch hier bei ariva heute wieder in einem Artikel), dass der Totalausfall von DAZN dazu führen könnte, dass es keinen Bieterwettkampf mehr gibt und man das Ziel zumindest die 4,4 Mrd € Erlös aus der Rechtevergabe von der letzten Ausschreibung nicht erreichen könnte.
Ich seh das zwar anders, aber das ist halt seit Tagen ständig in den Medien.
https://www.ariva.de/news/...zieht-vor-gericht-und-droht-mit-11225844Zitat:
Nun aber droht der Liga auch im Falle eines juristischen Sieges gegen DAZN ein weiteres Problem. Denn das Unternehmen würde sich dem Vernehmen nach in diesem Fall komplett aus der Bundesliga-Ausschreibung zurückziehen, weil das Verhalten der DFL völlig irrational und intransparent sei.
Der Verlust der Bundesliga, die DAZN auch in der kommenden Saison noch freitags und sonntags zeigen darf, würde das Unternehmen schmerzen. Aber der kostenpflichtige Internet-Sender hat zumindest bis 2027 umfassende TV-Rechte für die Champions League sowie für andere Fußball-Ligen, darunter die spanische La Liga und die italienische Serie A.
Für die DFL wäre der Ausstieg von DAZN aus dem Bieterverfahren ein deutlich größeres Problem. Bei der Auktion der weiteren Pakete würde ein finanzstarker Konkurrent fehlen, der im Wettbieten die Preise in die Höhe treiben kann. Ob die Liga dann - wie bei der bislang letzten TV-Rechte-Ausschreibung - 4,4 Milliarden Euro für vier Jahre erlösen kann, erscheint fraglich.
the harder we fight the higher the wall