Ich habe noch eine Frage im Nachgang zu der ziemlich peinlichen Vorstellung von Günni und Schüttel in der Pressekonferenz, wo sie die Erklärungen (?) für den Gewinneinbruch bekanntgegeben haben.
Da war ja davon die Rede, dass vollkommen unvorhersehbar der Kleidungsmarkt zusammengebrochen sei und deshalb leider einige kaum erwähnenswerte Verluste bei der "Perle" Birkart (Deutsche Kleiderspedition) entstanden seien.
Nachdem ich mal herzhaft darüber gelacht hatte, dass dies den armen Günni anscheinend "unvorbereitet" getroffen hat, ist mir wieder aufgefallen, dass Thiel doch im letzten Jahr zusammen mit Burger King auch einen großen Vertrag mit einem Möbelhersteller gemeldet hat. Außerdem soll einer der Großaufträge, um die Thiel im Moment kämpft, aus dem Bereich "Möbel" kommen.
Jetzt kam heute im Radio aber die Meldung, dass nach der Euro-Bargeldeinführung die Konsumenten vor allem bei langlebigen Gütern, z.B. Möbeln, in den Käuferstreik getreten sind.
Wer weiß denn was über den/die Möbel-Kunden von Thiel? Wie weit sind die denn von dem Umsatzeinbruch bei Möbeln getroffen worden? Nicht, dass uns hier zur Präsentation der Quartalszahlen am 22. August ein weiterer "unvorhersehbarer" Gewinneinbruch vom hochkompetenten Thiel-Management präsentiert wird (aus dem Vertrag mit Schieder), mit dem dann die noch erwarteten EBIT-Millionen in ein fettes Minus vor Zinsen und Steuern verwandelt werden, ergänzt durch ein "glänzendes Neugeschäft" mit einem weiteren Möbelhändler, der dann auch nur einen Bruchteil dessen umsetzt, was er vor einigen Monaten noch bei Aufnahme der Vertragsverhandlungen mit Thiel dachte...
Gurkenkönig