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Meldung des Tages: Ein Gold-Asset in der Champions League der Geologie – Erstklassige Lage im „Land der Giganten“
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thefan1:

Balda

 
13.03.08 09:11
ist absolut am Arsch. Vor kurzem für 10 € noch ne KE gemacht und
heute schon wieder Minus 11% auf 1,92€. Aktie wurde grade vom Handel ausgesetzt.
Dort fliegen die 100.000 Pakete...ein wahnsinn.  
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biergott:

FRN 10,46 Euro, neues Jahrestief

 
13.03.08 09:16
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thefan1:

NordLB bleibt auf Balda Aktien sitzen

2
13.03.08 09:17
Balda kommt nicht zur Ruhe: Ein Investor, der die Nord/LB beauftragt hatte, 15,5 Prozent der Anteile an dem westfälischen Handyzulieferer zu kaufen, will der Bank die Aktien nun nicht abnehmen. Es soll sich nach Informationen aus Finanzkreisen um die strauchelnde Beteiligungsgesellschaft Vatas handeln.
Der Kurs der -Aktie stürzte in der Folge am Mittwoch um 29 Prozent ab. Die Nord/LB hatte im Dezember zudem 13,1 Prozent am Pflegeheimbetreiber Curanum und 20,2 Prozent am IT-Unternehmen Euromicron erworben. Auch diese Aktien will der vermeintliche Investor nicht mehr haben. "Ziel ist weiterhin, dass der Kunde die Aktien abnimmt", sagte ein Banksprecher. Die Gespräche seien aber fruchtlos geblieben. Vorsorglich hat das Geldinstitut eine Rückstellung von 82,5 Mio. Euro gebildet.

Unklar blieb, wie der Auftrag an die Bank zustande gekommen ist. Offenbar hatte der Investor die Kauforder im Dezember nur mündlich erteilt und sieht sich nun nicht in der Pflicht, das Aktienpaket zum damaligen Preis abzunehmen. Das wäre ein offenkundig schlechtes Geschäft: Seit Jahresende hat die Balda-Aktie 76,4 Prozent an Wert verloren. Der Banksprecher betonte, es habe zuvor keine Probleme mit dem Kunden gegeben.
Vatas, im Besitz des britischen Fonds Sapinda, zeigt wenig Expertise bei seinen Engagements in Deutschland: So hat Vatas im Mai 2007 vom US-Finanzinvestor TPC knapp 19 Prozent der Anteile am Mobilfunk- und DSL-Anbieter Freenet übernommen - für geschätzte 420 Mio. Euro. Das Aktienpaket hat seither 43 Prozent an Wert verloren. Als Fehlinvestition erweist sich auch das Engagement bei Air Berlin: Seit Jahresbeginn büßte die Aktie 37 Prozent ein.

Geführt wird das Investmentvehikel von Lars Windhorst. Der einst von Politik und Medien gefeierte Jungmanager hatte vor seinem Einstieg bei Vatas nahezu alle seine Firmen in die Pleite geführt und 2004 schließlich private Insolvenz angemeldet. Nach einem Urteil des Amtgerichts Berlin-Charlottenburg muss er seinen Gläubigern von den 81 Mio. Euro Schulden aber nur 1,55 Mio. Euro zurückzahlen.

Angesichts der Vorgeschichte des Vatas-Chefs sehe die Bank "ziemlich dumm" aus, räumte ein Nord/LB-Manager hinter vorgehaltener Hand ein. Vatas äußerte sich nicht.

Alle Rechte vorbehalten. © Financial Times Deutschland
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zwilling07:

Versatel-Chef entwirft neuen Telecom-Giganten

2
13.03.08 09:39
12.03.2008 19:27  

Versatel-Chef entwirft neuen Telecom-Giganten  

Harter Wettbewerb, sinkende Verbraucherpreise und das stellenweise belustigende Gezänk zwischen Ex-Monopolist Telekom und dessen junger Konkurrenz haben den deutschen Telekommunikationsmarkt in den vergangenen Jahren in Bewegung gehalten. Jetzt, so sind sich Branchenkenner einig, stehen die Zeichen auf Konsolidierung. An Übernahmefantasien und möglichen Fusionsszenarien besteht kein Mangel. Während Arcor/Vodafone und Telefonica/O2 allgemein zu den Überlebenden der kommenden Konsolidierungswelle gezählt werden, ranken sich die Spekulationen um United Internet, traditionell größter Reseller von Internetanschlüssen der Telekom und die Nummer Zwei am Markt, auf der einen Seite und Netzbetreiber wie Freenet und Versatel auf der anderen.

Peer Knauer, Chef des ehemaligen Regionalcarriers Versatel, entwirft im Gespräch mit der Financial Times Deutschland (FTD) einen neuen TK-Riesen, der dem übermächtigen Bonner Konzern künftig Paroli bieten könne: ein Konglomerat aus United Internet, Telefonica, Freenet und Versatel. Dass Knauer sich alle Optionen offen hält, ist kein Geheimnis mehr. Mehr Kunden seien mit einer Übernahme möglicherweise billiger zu haben als durch organisches Wachstum, hatte Knauer bei der Bekanntgabe des Geschäftsabschlusses 2007 erklärt und nun gegenüber der FTD bekräftigt.

Freenet steht inzwischen wieder zum Verkauf, nachdem die Übernahme durch ein Konsortium von United Internet und dem Mobilfunkprovider Drillisch Ende vergangenen Jahres geplatzt war. Für Versatel würde die Übernahme von Freenet durchaus einen Sinn ergeben. Die Netze ergänzen sich und ein paar DSL-Kunden – immerhin knapp 1,3 Millionen – werfen die Hamburger auch in die Waagschale. Zusammen mit der United Internet AG, die sowohl an Versatel als auch an Freenet beteiligt ist, und dem Netz der Telefonica könne man "ein Gegengewicht zur Telekom und Vodafone-Arcor setzen", meint Knauer

Die Übernahme des Freenet-DSL-Geschäfts wird kein Pappenstiel für Versatel. Knauer rechnet mit einem Preis zwischen 400 und 600 Euro pro Kunde. Rund 780 Millionen Euro könnte Freenet also kosten. Finanzieren will Knauer das mit einer Kapitalerhöhung. Da sei er "relativ entspannt", wichtige Großaktionäre würden diese Pläne mittragen. Damit meint er wohl Hauptanteilseigner Apax und auch United Internet. Die Montabaurer hätten signalisiert, Pläne des Versatel-Managements nicht zu torpedieren, sagt Knauer in der FTD. United Internet hält sich bedeckt und damit verschiedene Optionen offen. So könnten die Montabaurer selbst bei Freenet zuschlagen. Unklar ist auch, ob United sein DSL-Geschäft in den von Knauer skizzierten Verbund einbringen möchte.

Unterdessen will Versatel weiter in den Netzausbau investieren. Knauer möchte den Ausbau von Glasfaserleitungen in die Haushalte vorantreiben und sich so gegenüber dem Telekom-VDSL einen Bandbreitenvorteil verschaffen. Darüber hinaus könne er sich vorstellen, auch Kabelnetzbetreiber der Netzebene 4 (Kundenanschlüsse) zu übernehmen. Eine Absage erteilte der Versatel-Chef den Spekulationen um eine mögliche Übernahme der QSC AG. (vbr/c't)


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biergott:

wenn ich lese

3
13.03.08 09:44
"Versatel entwirft im Gespräch mit der Financial Times Deutschland (FTD) einen neuen TK-Riesen" wird mir schlecht...!!  ;)
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Franke:

wer hier was wirft

4
13.03.08 09:47
entscheidet dommi...sonst niemand. bin mal gespannt, welche rolle drillisch spielt.
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hopi:

MöpMöp

 
13.03.08 09:47
sollten wir bisher nicht weiter aufgestockt haben,
sind wir dann aber erst bei 28,04%

h.
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zwilling07:

also bis zu 780 Mio. für DSL von Freenet

3
13.03.08 09:56
von mir aus auch nur 600 Mio.

Diese könnten dann ausgeschüttet werden und wir würden knapp 80 Mio. erhalten. Freenet-Kurs würde nach Ausschüttung um ca. 6 Euros fallen, also nach derzeitiger Rechnung ca. 4,50 Euro; dann könnten wir mit den 80 Mio. weitere 18 Mio. Freenet-Aktien kaufen.

oder
es könnte mit 600 Mio. auch ein Übernahmeangebot an Dri gemacht werden zu gut 11 Euros.  
Antworten
hopi:

Komisch

 
13.03.08 09:57
plötzlich scheinen die, die konsolidieren wollen,
immer mehr zu werden ...

h.
Antworten
zwilling07:

hopi

 
13.03.08 10:03
langsam kommt der Plan nach außen zum Vorschein. Nachdem so viele Konzerne an der Konsolidierung beteiligt sein werden, dauert das ganz auch sein Zeit. Gut Ding braucht Weile!

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thefan1:

Ich habe

10
13.03.08 10:07
bei den Aussagen des Versatel Chefs so den Anschein als ob er die Aktie von Freenet
stützen bzw. Beflügeln will. Solche Aussagen zu Kaufpreisen bzw. was ein Kunde Wert ist macht doch kein Mensch der den DSL Bereich kaufen will. Da stapelt man doch eher tief.Und dazu gleich noch hinterher geschoben das die Kunden die man alleine gewinnen müsste heute schon fast 800€ kosten. Das stinkt doch alles zum Himmel.

In Wahrheit wird der Dommi im Hintergrund Stimmung machen und Versatel auf die Füße treten, wenn die auf einmal die große Klappe haben und zum Messias der Konsolidierung werden wollen. Ohne UI würde Versatel heute bei 6,50€ im Kurs stehen und da würde Herr Knauer bestimmt nicht so entspannt glauben das die Großaktionäre hier eine KE mittragen. Dommi die Sau hat überall seine Finger drin und bestimmt wer hier was macht und kein anderer.
Antworten
TecNicker:

Arcor und United Internet

7
13.03.08 11:01
Moin Freunde...
Also Dommi legt richtig los. Hat wohl gute Argumente.

gesehen bei: www.finanznachrichten.de/...chten-2008-03/artikel-10335994.asp

Vodafone-Tochter Arcor kooperiert mit United Internet

ESCHBORN (dpa-AFX) - Der Internetdienstleister United Internet  (News/Aktienkurs) wird künftig auf das DSL-Netz des Rivalen Arcor zurückgreifen. Arcor werde Breitbandanschlüsse für den United-Internet-Ableger 1&1 liefern, teilte die zur Vodafone-Gruppe   gehörende Arcor am Donnerstag in Eschborn mit. Mit der Kooperation will die Gesellschaft ihre Infrastruktur besser auslasten und neue Erlösquellen erschließen./mur/

Gruss vom TecNicker
stay looong
Antworten
Franke:

wieder ein puzzleteil..

 
13.03.08 11:06
..is wohl nicht mehr so gut zu sprechen auf telecom...ggg...irgend wie werden hier auch noch die vv von freenet noch ins spiel gebracht. das ist doch auch ein sahnestückchen von freenet...und gerade bei so einen großen zusammenschluß könnten dies ideal genutzt werden.
Antworten
Lireking:

dommi soll endlich mal anfangen was

2
13.03.08 11:15
zu kaufen und nicht immer nur da ne Kooperation und da ein paar % Aktien. Verdammter Taktierer ! Was ist übrigens aus der geilen Kooperation mit uns geworden. Seit der Ankündigung im letzten Jahr hat man nichts mehr gehört, wird doch wohl nicht abgeblasen worden sein !

gruss lire
Antworten
biergott:

nee, dann

 
13.03.08 11:19
hätten sie´s gemeldet, Lire!  ;)

Wär aber wirklich schön mal was davon zu hören. Aber anscheinend wird momentan komplett die Klappe gehalten...
Antworten
Franke:

mal kucken

 
13.03.08 11:20
wann und wie hoch die KE bei versatel ausfällt...dürfte wohl um die 20 Euro sein. wird ja wie verrückt gehalten.
Antworten
steffen71200:

die profis

5
13.03.08 14:04
News

DJ ANALYSE/CBCM bevorzugt freenet und United Internet
VWD

 
===
freenet
Einstufung: Bestätigt Buy
Kursziel:   Gesenkt auf 15,50 (18,50) EUR

United Internet
Einstufung: Bestätigt Buy
Kursziel:   Gesenkt auf 18 (19,50) EUR

Versatel
Einstufung: Bestätigt Sell
Kursziel:   Gesenkt auf 17 (18) EUR
===

freenet und United Internet sind aus Sicht der Analysten der Commerzbank Corporates & Marktes (CBCM) die bevorzugten Telekomwerte. freenet sei als Übernahmeziel attraktiv und ein potenzieller Verkauf der Breitbandsparte werde die Gewinne antreiben. United Internet ist für die Analysten wegen der DSL-Sparte interessant. Die Erträge aus dem diversifizierten Geschäftsmodell des Konzerns würden immer noch unterschätzt werden.

  DJG/ncs/ros


(END) Dow Jones Newswires

March 13, 2008 08:45 ET (12:45 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.
 
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Quelle: VWD   13.03.2008 13:45:00

Antworten
Pekingente:

Sollte UI den

 
13.03.08 14:06
DSL-Anteil direkt von Freenet erwerben oder indirekt über Versatel, ist dann MSP nicht überflüssig geworden?
Antworten
steffen71200:

UI, dies und das

4
13.03.08 14:15
United Internet übt sich in Zurückhaltung
Donnerstag, 13.03.2008 13:24

(IT-Times) Bedingt durch die jüngsten Börsenturbulenzen sind auch die Aktien der beiden Übernahmekandidaten freenet AG und Versatel zuletzt wieder deutlich gesunken. Insbesondere freenet-Aktien brachen zuletzt deutlich ein, nachdem sowohl Arcor als auch die Telecom Italia-Tochter Hansenet im Bezug auf die freenet DSL-Sparte abgewunken haben.

Auch United Internet AG (WKN: 508903) äußerte sich zuletzt zurückhaltend, was den Kauf weiterer freenet-Anteile anbelangt. Aufgrund mangelnder Transparenz der DSL-Sparte wolle man sich mit dem Kauf weiterer freenet-Anteile zurückhalten, hieß es Ende Februar. Das Verhalten von United Internet dürfte jedoch mehr taktisches Kalkül sein. Denn Anfang März legte freenet detaillierte Zahlen zu seinem DSL-Geschäft vor. So kletterte die Zahl der DSL-Kunden im Jahresverlauf um 280.000 Teilnehmer auf 1,28 Mio. Breitbandkunden. Damit behauptete freenet eigenen Angaben nach einen Marktanteil von rund sieben Prozent.

United Internet kontrolliert etwa 16 Prozent des Breitbandmarktes in Deutschland und würde durch die Übernahme von freenet seine Position gegenüber der Telekom deutlich stärken, die das DSL-Neukundengeschäft mit einem Marktanteil von 45 Prozent weiterhin kontrolliert.

Der jüngste Schwächeanfall von freenet an der Börse dürfte United Internet daher ganz gelegen kommen, denn von der bevorstehenden Konsolidierung im deutschen Breitbandmarkt führt ohnehin kaum mehr ein Weg vorbei. Lediglich die Frage, wann und wer übernimmt die freenet DSL-Sparte, bleibt bislang noch unbeantwortet. Die derzeit an den Tag gelegte taktische Zurückhaltung könnte für United Internet daher durchaus aufgehen.

Wachstumsfantasie Auslandsgeschäft
An anderer Stelle ist hingegen weniger taktieren und Zurückhaltung gefragt. Während das DSL-Geschäft hier zu Lande nur wenig Wachstumsfantasie aufgrund der stetig sinkenden Margen birgt, gilt das Auslandsgeschäft als eigentliches Wachstumsfeld, auf dem sich United Internet noch bewehren muss.

Nachdem man zuletzt in Spanien expandierte, versucht das Unternehmen derzeit mit seinem Email-Service GMX nunmehr auch in Großbritannien und in den USA Fuß zu fassen. Hier ist United Internet allerdings vergleichsweise spät dran. Vor allem Internet-Größen wie Yahoo und Microsoft dominieren hier den Portal-Markt für kostenlosen Email-Zugang, so dass die Latte für United Internet in diesem Bereich sehr hoch ist. Besser sind dagegen die Chancen im Web Hosting-Geschäft, nachdem United Internet die britische Fasthosts übernommen hat…

Kurzportrait
United Internet ist ein Internet Service Provider mit Sitz in Montabaur. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Internet-Anwendungen und technische Mehrwert-Produkten an Privatkunden und kleine oder mittelständische Unternehmen. Dabei ist United Internet in drei Geschäftsfelder gegliedert: Produkte und Online-Marketing. Die Sparte Outsourcing wurde mit dem Verkauf von twenty4help aufgelöst. Anfang 2008 gründete United Internet mit der Creative Campaigns & Crossmedia eine neue Beratungseinheit.

Die Anwendungen und technischen Mehrwerte des Unternehmens basieren auf eigenen Produkten und im eigenen Haus entwickelter Software. Das Endverbraucher-orientierte Segment Produkte ist das Kerngeschäft und erwirtschaftet die Mehrheit des Umsatzes. Hier vermarktet die Gesellschaft Internet-Mehrwertdienste und -zugänge über die Marken GMX, WEB.DE, 1&1 sowie Schlund + Partner an private und gewerbliche Kunden. Die Internetzugänge werden als Reseller-Verträge der Deutsche Telekom AG an den Mann gebracht. Im Geschäftsfeld Online-Marketing offeriert United Internet beispielsweise Domain-Marketing über Sedo und Affiliate-Marketing über affilinet. Zur Marketing-Sparte gehört auch der Werbevermarkter AdLINK (84,32 Prozent).

1988 wurde United Internet unter dem Namen 1&1 gegründet. Zunächst tritt die Gesellschaft hauptsächlich als -Vermarkter von kleinen Softwareanbietern auf. 1996 hat die 1&1-Gruppe schon fünf Tochtergesellschaften, die sich auf Segmente in den Bereichen Online- und Multimedia konzentrieren. Mit der Deregulierung des Telekommunikationsmarktes und dem Aufkommen des Internets eröffnen sich neue Geschäftsmöglichkeiten. 1997 werden die ersten Internetzugänge vermarktet, ein Jahr später folgt der Börsengang. Kurze Zeit später steigt 1&1 bei dem Internetprovider Schlund & Partner ein, das Unternehmen wird später vollständig übernommen. Hierdurch kann der Geschäftskundemarkt erschlossen werden. Noch vor der Jahrtausendwende gründet 1&1 mit anderen Partnern den e-Mail-Dienst GMX. Zudem werden kleinere Unternehmen aufgekauft. 2000 erfolgt die Umbenennung in United Internet. Nach dem Ende des Dot.com-Booms muss das Unternehmen neu ausgerichtet werden und bereinigt das Portfolio. Ab 2001 verstärkt sich United Internet wieder, die Beteiligungen an 1&1, GMX, Schlund+Partner sowie twenty4help werden auf 100 Prozent aufgestockt. Die twenthy4help AG wurde inzwischen wieder verkauft. In 2006 schluckte United Internet den britischen Web-Hoster Fasthosts Internet. Auf der Portal-Seite übernahm United Internet das Geschäft von Web.de. Ende 2007 beteiligt sich United Internet mit 9,68 Prozent an Drillisch. Zudem hält United Internet inzwischen 25 Prozent der Anteile an freenet. Darüber hinaus erwarb United Internet weitere Anteile an dem Festnetzanbieter Versatel (25,05 Prozent). Anfang 2008 beteiligte sich United Internet mit 48,65 Prozent an der Medienholding virtual minds AG (Adition).

Zahlen
Laut United Internet blickt das Unternehmen auf das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte zurück. So setzte United Internet Im Geschäftsjahr 2007 mit 1,487 Mrd. Euro 26,7 Prozent mehr um als im Geschäftsjahr 2006. Allein im vierten Quartal 2007 legte der Umsatz um 25,7 Prozent zu und bezifferte sich auf 414,3 Mio. Euro.
Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen hingegen sprang im vierten Quartal 2007 von 44 Mio. Euro in 2006 um 66,6 Prozent auf 73,3 Mio. Euro. Das EBT betrug im vierten Quartal 2007 52,5 Mio. Euro oder 69,9 Prozent mehr als 2006. Pro Aktie verdiente United Internet im vierten Quartal 2007 88,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor oder 0,17 Euro.

Im Gesamtjahr 2007 kletterte das EBITDA um 39,6 Prozent von 221,2 Mio. Euro auf 308,8 Mio. Euro. Vor Steuern (EBT) verdiente United Internet 234,5 Mio. Euro oder 36,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Jedoch enthalte das EBT verschiedene Einmaleffekte in Höhe von zwei Mio. Euro. Pro Aktie blieben 0,64 Euro in den Kassen zurück. 52,4 Prozent mehr, verglichen mit den 0,42 Euro Gewinn pro Aktie im Geschäftsjahr 2006.

Die Zahl der Kundenverträge stieg im Jahresverlauf von 6,31 Millionen Kunden Ende 2006 auf 7,23 Millionen Kunden Ende 2007. Der Zuwachs war dabei in allen Bereichen nahezu gleich stark. Am meisten Kunden verzeichnete United Internet nach wie vor beim Webhosting, hier zählte das Unternehmen 3,21 Millionen Kunden.

Markt und Wettbewerb
Das Geschäft mit Hochgeschwindigkeits-Internetzugängen wächst in Deutschland kontinuierlich. Viele Anbieter stürzen sich auf diesen Wachstumsmarkt und verschärfen den Preiskampf. Aber die Aussichten sind günstig. Nach einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikationsdienste (WIK) soll die DSL-Penetration deutscher Haushalte bis 2010 auf 56 Prozent steigen, 2015 werde dieser Wert bei 72 Prozent liegen. Hinzu kommt der Vormarsch der Internettelefonie, die das Festnetz bis 2020 verdrängt haben soll. United Internet konkurriert in Sachen Breitband-Zugangsservices unter anderem mit T-Online, Arcor, freenet und Hansenet über die Marke Alice. Bei den Geschäftskunden, wo sich United Internet auf kleinere und mittlere Unternehmen konzentriert, steht die Gesellschaft zusätzlich mit Telefonica Deutschland und Colt Telecom, QSC und MCI (Verizon Deutschland) im Wettbewerb.

www.it-times.de/news/nachricht/datum////...=6&cHash=baacd4d4f8


schon allerhand was UI so an beteiligungen hält! der stratege weiss wozu, unterschätzen? no no!

s.










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steffen71200:

FNT rt 10.20 TT 10,09

 
13.03.08 14:54
Antworten
thefan1:

Warte mal den

 
13.03.08 15:12
Schluss bei uns heute ab...wird wohl noch unter 4 Euro gehen...so wie
sich die Lage entwickelt. Freenet ist schon jetzt böse !  
Antworten
steffen71200:

mir wurscht!

3
13.03.08 15:14
Antworten
zwilling07:

witziges Orderbuch

3
13.03.08 16:50
die großen ins bid, die kleinen ins ask :-)

4.535 4,150 4,170 811
3.319 4,100 4,180 129
7.509 4,080 4,190 800
5.000 4,070 4,200 1.800
8.000 4,060 4,210 100
2.000 4,040 4,220 100
7.200 4,020 4,230 100
2.000 4,000 4,240 100
3.537 3,980 4,250 100
2.710 3,950 4,260 100
Antworten
steffen71200:

...ne ich lass es....

 
13.03.08 17:23
Antworten
thefan1:

Steffen

 
13.03.08 17:48
man sieht doch das der ganze Quatsch im Oderbuch nichts zu sagen hat.
Das war doch letztes Jahr nicht anders. Da wurden immer mal 5 Stück Orders
durchgeführt, dann standen auch mal wieder lustige Zahlen im OB. Das scheint einfach jemanden Spaß zu machen. Ein Profi lässt sich auf solche Spielchen jedenfalls nicht ein.
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