Da muss ich dir vollkommen Recht geben. Die Vorleserei hat mich auch sehr gestört. Gerade bei den Aktionären, quasi meinen Arbeitgebern, will ich das Unternehmen doch gut verkaufen.
Gestern beim einschlummern hab ich mir nochmals alles durch den Kopf gehen lassen. Da fiel mir auch der Satz ein vonwegen Aktienrückkauf für mögliche Auszahlung der Aktionäre im Falle einer Übernahme. D.h. sie planen die Aktien jetzt günstig zu kaufen, weil sie wissen, dass der Kurs in Zukunft stärker als der Markt steigen wird (so wächst das Geld schneller als auf dem Konto). Wenn man das Rückkaufprogramm so wertet, macht es auf jeden Fall Sinn, weiter zu investieren, weil das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist.
Dann aber weiss ich nicht, warum so eine hohe Dividende gezahlt wird. Paschalis sieht die Dividende übrigens als "Dankeschön für das Vertrauen". Wenn wirklich Übernahmen geplant sein sollten, dann wäre es mir persönlich lieber, dass das Geld im Unternehmen, was ja schneller als der Markt wachsen soll, bleibt, was natürlich auch den Wert des Geldes steigert (wie beim Rückkauf schon gesagt). Aber was nützt mir das Geld auf dem Konto, wo es im moment mit 3% wächst. Ich glaube, dass niemand in Drillisch investiert, weil er sein Geld konservativ anlegen will. Drillisch ist ein Wachstumsunternehmen! Da muss inverstiert und nicht ausgeschüttet werden. Gut, das ist jetzt meine Meinung. Andere Aktionäre werden das sicherlich etwas anders sehen. Ich bin da eher für eine aggressivere Unternehmenspolitik eben wegen dem Wachstumsargument. Das habe ich auch einer Mitarbeiterin gesagt, die im Backoffice gesessen hat. Sie meinte dann dem Sinn nach, dass es Geschmacksache sein, aber was soll sie auch sonst sagen.
Außerdem hätte sich im Falle einer Aquisition das Parkplatzproblem eh gelöst. Dann wäre der Raum nämlich zu klein und wir müssten zwangsläufig einen anderen Raum suchen.