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Die Aktie von Saint Gobain gehört heute mit einem Kurssturz von 3,51 Prozent zu den Papieren mit den größten Kursverlusten des Tages. Das Wertpapier notierte zuletzt bei 84,00 Euro. Damit steht die Aktie deutlich schlechter da als der Gesamtmarkt, gemessen am Euro Stoxx 50 (Euro Stoxx 50). Der Vergleichsindex notiert derzeit bei 6.022 Punkten. Das entspricht einem Plus von 0,10 Prozent gegenüber der letzten Notierung des vorigen Handelstages. Ein neues Allzeittief müssen Inhaber von der Aktie von Saint Gobain noch nicht fürchten: Den bisherigen Tiefststand von 16,48 Euro erreichte das Papier am 19. März 2020.
Die Compagnie de Saint-Gobain S.A. entwickelt, produziert und vertreibt zusammen mit ihren Tochtergesellschaften weltweit Materialien und Lösungen für den Bau- und Industriemarkt. Das Unternehmen ist in fünf Segmenten tätig: Hochwertige Lösungen Außerdem bietet das Unternehmen Decken unter den Marken Ecophon, CertainTeed, Eurocoustic, Gyptone, Gabelex, Sonex und Vinh Tuong an. Die Compagnie de Saint-Gobain S.A. wurde 1665 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Courbevoie, Frankreich. Zuletzt hat Saint Gobain einen Jahresüberschuss von 2,93 Mrd. € in den Büchern stehen. Das Unternehmen hatte Waren und Dienstleistungen im Wert von 46,57 Mrd. € umgesetzt.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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| Fallender Kurs |
Put
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Die Saint Gobain-Aktie wird von mehreren Analysten beobachtet.
Deutsche Bank Research hat die Einstufung für Saint-Gobain auf "Hold" mit einem Kursziel von 93 Euro belassen. Der Trend beim Umsatz auf vergleichbarer Basis dürfte sich im vierten Quartal für den Baustoffkonzern im Vergleich zum dritten marginal gebessert haben, schrieb Jon Bell in seinem am Montag vorliegenden Ausblick auf den Quartalsbericht. Die Währungsentwicklung sei ungünstig gewesen, wenn auch nicht ganz so wie noch im dritten Quartal.
Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Saint-Gobain nach einem Gespräch mit dem Finanzchef auf "Overweight" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. In den USA rechneten die Franzosen weiter mit schwachem Neubaugeschäft, während in Europa eine gute Dynamik zu erkennen sei mit ermutigenden Frühindikatoren in Südeuropa, schrieb Elodie Rall in einer am Freitag vorliegenden Studie.
Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.
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