Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
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Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Beben in Budapest

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Viktor Orban aus dem Amt gejagt


Für den US-Vizepräsidenten JD Vance brachte das Wochenende ein doppeltes Debakel: Die Verhandlungen mit dem Iran scheiterten, und seine Wahlkampf-Unterstützung für Ungarns antieuropäisch eingestellten Ministerpräsidenten Viktor Orban erwies sich als fruchtlos, wenn nicht kontraproduktiv. Die Parlamentswahlen brachten der Oppositionspartei Tisza einen Erdrutschsieg, sie kann voraussichtlich mit einer Zweidrittelmehrheit der Sitze viele Regeln, mit denen die Vorgängerregierung ihre Herrschaft zementiert hat, kippen. Auch deren Manipulation der Wahlkreiszuschnitte ging nach hinten los: Tisza gewann 93 der 106 Direktmandate. Damit verliert Russland seinen wichtigsten Einflussagenten im Europäischen Rat, der regelmäßig die Unterstützung der Ukraine sabotierte. Ungarn kann im Gegenzug auf die Freigabe blockierter EU-Gelder hoffen, sofern die Rechtstaatlichkeit wiederhergestellt wird. Wahlverlierer Orban gab die Niederlage zu, wodurch die Gefahr einer Hängepartie gebannt ist. Die Rückabwicklung der von ihm installierten illiberalen Demokratie wird allerdings Jahre in Anspruch nehmen.

Scheitern in Islamabad

Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über einen dauerhaften Waffenstillstand endeten am Sonntagmorgen mit einem Fehlschlag. Offenbar scheiterten die Gespräche an der Frage des iranischen Kernwaffenprogramms. Das Weiße Haus steht damit vor einer schwierigen Entscheidung: Eine Wiederaufnahme der Angriffe oder ein schmachvoller Rückzug. Donald Trump entschied sich für eine neue Variante: Die USA drohen zwar mit neuen Militärschlägen, aber wollen zunächst ihrerseits die Straße von Hormus sperren, um auch den Iran von Öleinnahmen abzuklemmen. Die Rohstoffmärkte reagierten unmittelbar mit steigenden Notierungen, denn die Versorgungsprobleme dürften sich nun verschärfen.

Wall Street am Freitag stabil


Am Freitag hatten die US-Inflationszahlen bereits die Auswirkungen der Krise zutage gefördert: Die Konsumentenpreise sind im März um 0,9 % zum Vormonat gestiegen. Die niedrige Kerninflationsrate dürfte die US-Notenbank allerdings ermutigen, durch den ölpreisbedingten Anstieg der Inflation hindurchzuschauen, auch wenn der letzte derartige Versuch nach der Pandemie gründlich in die Hose gegangen ist. Die Verbraucher lassen sich von der Kernrate nicht beirren: Der Vertrauensindex der Universität Michigan stürzte auf ein Rekordtief. Die Kurse an der Wall Street hielten sich in diesem Umfeld, gestützt durch gute Zahlen aus der Halbleiterbranche, stabil. Dies wirkte sich auch in Europa aus: Top-Gewinner im Euro Stoxx 50 war am Freitag der Chipfabrik-Ausrüster ASML

Berichtssaison vor dem Start


In der neuen Handelswoche dürfte der erneute Ölpreisanstieg den Marktteilnehmern zu denken geben. Schon vor dem Scheitern der USA-Iran-Verhandlungen hatte die Sentix-Umfrage eine deutliche Eintrübung der mittelfristigen Aktienmarkt-Einschätzung zutage gefördert. Die Wahrnehmung der Krise verschiebt sich anscheinend in Richtung hartnäckigerer Folgen, und aus Sentiment-Sicht lässt sich dies in wachsende Verkaufsbereitschaft übersetzen. Eine umfassende Einschätzung der ökonomischen Kriegsfolgen liefert morgen der IWF mit seinem neuesten Global Economic Outlook. Bereits heute startet mit den Zahlen von Goldman Sachs die Berichtssaison zum ersten Quartal. Auch hier gilt es, auf die Ausblicke zu achten.


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