- Die Kurse deutscher Staatsanleihen fielen um 0,03 Prozent.
- Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 2,74 %.
- Robuste US-Konjunkturdaten belasteten die Anleihen.
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Zuletzt hatten die als sicher geltenden Staatspapiere von der Unsicherheit der Anleger an den europäischen Aktienmärkten profitiert. Dort sorgte nun ein positiver Stimmungsumschwung an der Wall Street wieder für etwas bessere Stimmung, sodass diese festverzinslichen Anleihen zur Wochenmitte weniger gefragt waren.
Etwas belastet wurden die Anleihen durch robuste Konjunkturdaten aus den USA. So war die Industrieproduktion im Januar stärker gestiegen als erwartet. Das Produktionswachstum sei in den vergangenen sechs Monate allerdings vor allem durch Investitionen in künstliche Intelligenz und die Luft- und Raumfahrttechnik angetrieben worden, schreibt Oliver Allen von Pantheon Economics. In anderen Bereichen habe es nur geringe Zuwächse gegeben. Auch Zahlen aus der Bauwirtschaft fielen besser als von Analysten prognostiziert aus.
Spekulationen über eine vorzeitige Amtsaufgabe von EZB-Präsidentin Christine Lagarde bewegten den Markt nicht. Laut einem Bericht der "Financial Times" wolle Lagarde noch vor der französischen Präsidentschaftswahl, die im April 2027 stattfinden soll, die Europäische Zentralbank (EZB) verlassen. Hintergrund sind offenbar Sorgen, dass nach den Wahlen in Frankreich Rechtspopulisten großen Einfluss haben könnten und die Neubesetzung der EZB-Spitze komplizierter werden könnte.
Eine Sprecherin der Notenbank in Frankfurt teilte auf Anfrage mit: "Präsidentin Lagarde konzentriert sich voll und ganz auf ihre Aufgabe und hat noch keine Entscheidung über das Ende ihrer Amtszeit getroffen." Die Formulierung weicht von früheren Aussagen der EZB ab: Noch im vergangenen Jahr hieß es, Lagarde sei "entschlossen, ihre Amtszeit zu Ende zu führen". Marktbewegend war die Meldung jedoch nicht, da zunächst keine Auswirkungen auf die Geldpolitik erwartet werden./jsl/he
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