- Die Kurse deutscher Staatsanleihen blieben stabil.
- Der Euro-Bund-Future stieg um 0,02 Prozent.
- Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe betrug 2,74 Prozent.
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US-Präsident Donald Trump hat im Streit um seine aggressive Zollpolitik eine Niederlage vor dem Supreme Court kassiert. Das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten entschied, dass er seine Befugnisse überschritten hat, als er umfangreiche Zölle gegen Dutzende Handelspartner verhängte. Verfassungswidrig sei der Bezug auf ein Notstandsgesetz. Betroffen war der Zollentscheidung war auch die EU. Die Entscheidung fiel mit einer deutlichen Mehrheit.
Damit kehrt die Unsicherheit zurück, wie es mit den Zöllen weitergeht. "Wir halten es für sehr unwahrscheinlich, dass die Zölle nun wegfallen. Im Gegenteil: Faktisch dürfte sich kaum etwas ändern", kommentierte Sandra Ebner, Volkswirtin bei Union Investment. "Denn US-Präsident Donald Trump verfügt über eine Vielzahl an Möglichkeiten, den Druck auf die Handelspartner hochzuhalten." Möglich sei die Einführung von temporären Zöllen. Die Kursausschläge hielten sich daher in Grenzen.
Verbesserte Konjunkturdaten aus dem Euroraum sorgten auch kaum für Bewegung. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex hat sich im Februar überraschend deutlich aufgehellt. "Das sieht doch gut aus!", schrieb Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank und fuhr fort: "Der konjunkturelle Frühling ist bereits angebrochen."/jsl/he
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