Devisen: Eurokurs legt etwas zu

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Mittwoch zugelegt und sich etwas von seinen Vortagsverlusten erholt. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1624 US-Dollar gehandelt. Zuvor war sie noch unter 1,16 Dollar (Dollarkurs) gefallen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1600 (Dienstag: 1,1620) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8620 (0,8605) Euro.

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Hinweis

Die am Nachmittag merklich gefallenen Ölpreise stützten den Euro am Nachmittag. Der US-Dollar war daher weniger als Weltleitwährung gefragt. Der Iran-Krieg und die Ölpreise bleiben an den Märkten die dominierenden Themen. Noch ist eine nachhaltige Öffnung der Straße von Hormus nicht in Sicht.

Die Inflationssorgen an den Anleihemärkten sind zuletzt gestiegen. In Deutschland sind die Erzeugerpreise im April wegen der Folgen des Iran-Kriegs so stark gestiegen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Der Anstieg fiel kräftiger aus als von Volkswirten erwartet. In der Eurozone war die Inflationsrate im April laut einer zweiten Schätzung auf 3,0 Prozent gestiegen. Die EZB strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Die Erwartung, dass die EZB im Mai die Leitzinsen anheben dürfte, hat zuletzt deutlichere Verluste beim Euro verhindert.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86555 (0,86671) britische Pfund, 184,48 (184,89) japanische Yen und 0,9165 (0,9150) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.532 Dollar. Das waren 49 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he

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