- Der Euro wurde am Freitag bei 1,1673 US-Dollar gehandelt.
- Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1699 Dollar fest.
- Die Inflation in Japan stieg im Juli um 1,8 Prozent.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Der Euro steht so vor einem deutlichen Wochengewinn. Am Montag hatte der Euro noch unter 1,16 Dollar notiert. Am Mittwoch hatte das US-Finanzministerium angekündigt, die Rückkäufe langlaufender Anleihen auszuweiten. Dies hatte den Dollar unter Druck gesetzt und dem Euro im Gegenzug Auftrieb verliehen. Am Donnerstag hatte US-Finanzminister Scott Bessent angekündigt, dass die Käufe auch höher als zuvor angekündigt ausfallen könnten. "Zu wissen, dass das US-Finanzministerium bereit ist, in den Markt einzugreifen und dabei auch einen schwächeren US-Dollar in Kauf nimmt, ist aber nun ein weiteres strukturelles Risiko für den US-Dollar", kommentierte Devisenexperte Volkmar Baur von der Commerzbank (Commerzbank Aktie).
Die am Vormittag veröffentlichten Konjunkturdaten bewegten den Devisenmarkt kaum. Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich im August trotz des anhaltenden Iran-Kriegs den dritten Monat in Folge verbessert. Gestützt wurde der Indikator durch den verbesserten Wert in der Industrie. Dieser erreichte den höchsten Stand seit viereinhalb Jahren. Der Wert im Dienstleistungssektor stagnierte hingegen. "Dank optimistischer Auftragsbeurteilung, auch aus dem Ausland, dürfte die Talsohle nun durchschritten sein", sagte Felicitas Henze, Volkswirtin bei der Deutschen Bank über die Verbesserung in der Industrie. Die Stimmung im Dienstleistungsindikator könnte durch die hohen Öl- und Gaspreise und damit verbundene Inflationssorgen belastet worden sein.
Unterdessen reagierte der japanische Yen am Freitag kaum auf neue Preisdaten aus Japan. Im Juli war die Inflation wegen erhöhter Energiepreise gestiegen, was für eine Zinserhöhung durch die japanische Notenbank im September spricht. Die Verbraucherpreise ohne Berücksichtigung von frischen Lebensmitteln legten im Jahresvergleich um 1,8 Prozent zu, was aber am Markt so erwartet worden war.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85670 (0,85725) britische Pfund, 185,66 (185,45) japanische Yen und 0,9353 (0,9333) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.583 Dollar. Das waren rund 67 Dollar mehr als am Vortag./jsl/he
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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