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Devisen: Euro leidet unter überraschend deutlich gesunkener Inflation

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro ist am Dienstag von Inflationsdaten aus der Eurozone belastet worden. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung in New York 1,1372 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1386 (Montag: 1,1419) Dollar (Dollarkurs) festgesetzt und der Dollar damit 0,8782 (0,8757) Euro gekostet.

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Die Inflation in der Eurozone ist im Mai unter den Zielwert der EZB von 2,0 Prozent gefallen. Die Rate sank von 2,2 Prozent im Vormonat auf 1,9 Prozent und damit stärker als von Volkswirten erwartet.

"Letzte Zweifel an einer Leitzinssenkung der EZB in dieser Woche sind ausgeräumt", sagte KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher. "Ob die EZB danach erneut den Zinssatz reduzieren wird, hängt entscheidend davon ab, wie sich der Zollkonflikt mit den USA entwickelt." Die EZB wird an diesem Donnerstag über ihre Leitzinsen entscheiden. Es wird eine Senkung um 0,25 Prozentpunkte erwartet.

Schwache Konjunkturdaten aus den USA belasteten den Dollar kaum. So sind die Industrieaufträge im April stärker als erwartet gefallen. Vor allem gesunkene Aufträge für Transportgüter belasteten./jsl/gl/men


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