Devisen: Euro gibt zum US-Dollar etwas nach - EZB-Zinserhöhung im Fokus

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NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Donnerstag etwas nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde in New York zuletzt zu 1,1615 US-Dollar gehandelt, nachdem über Nacht noch Kurse von bis zu 1,1640 Dollar (Dollarkurs) gezahlt wurden. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs zwischenzeitlich auf 1,1616 (Mittwoch: 1,1652) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8608 Euro.

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Die EZB hat zum zweiten Mal in diesem Jahr die Leitzinsen angehoben. "Der Konflikt im Nahen Osten erzeugt weiterhin Inflationsdruck, und die Inflation dürfte für einen längeren Zeitraum deutlich über unserem Zielwert bleiben", erklärte EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Der Ausblick sei "nach wie vor mit hoher Unsicherheit behaftet".

Die Entscheidung war erwartet worden und sorgte daher nicht für starke Ausschläge. "Vor dem Hintergrund des andauernden Konflikts am Persischen Golf bleiben die Energiepreise hoch", schreibt Dekabank-Chefvolkswirt Ulrich Kater. Am Kapitalmarkt hat man sich darauf eingestellt, dass die Inflationsgefahren nicht so leicht verschwinden.

Bevor die US-Notenbank Fed am kommenden Mittwoch ihre Zinsentscheidung veröffentlichen wird, dürften am Freitag noch die anstehenden Verbraucherpreise aus den USA für den Monat August entscheidend für den Devisenmarkt werden. Der Markt ist immer noch gespalten und preist eine Chance für eine Zinserhöhung zu rund 70 Prozent ein. Die im August deutlich gestiegenen Erzeugerpreise und die stark steigenden Energiepreise sprechen tendenziell für eine Leitzinsanhebung./jsl/tih/nas

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