Die Menge gestakter ETH erreicht ein Rekordhoch. Zugleich sorgen ETF-Zuflüsse und institutionelles Interesse für neuen Optimismus unter Anlegern.
Laut Onchain-Daten von CryptoQuant sind derzeit 29 Prozent des Ethereum-Gesamtangebots gestakt. Das entspricht 35,35 Millionen ETH – ein neues Allzeithoch für die größte Proof-of-Stake-Blockchain nach Marktkapitalisierung.
Der Meilenstein kommt zu einer Zeit, in der Hoffnung auf ein Ethereum-Comeback keimt. ETH fiel infolge des Handelskriegs unter Donald Trump auf ein Jahrestief bei etwa 1.300 US-Dollar – verzeichnet seither jedoch einen deutlichen Aufschwung.
Grund für den neuen Optimismus unter Anlegern ist neben einigen technischen Neuerungen die Tatsache, dass institutionelle Anleger den Coin ins Auge fassen könnten.
So ist die Menge an ETH, die von Walen gehalten wird, kürzlich rasant gestiegen.
Die Ethereum-ETFs erlebten zudem kürzlich eine 19-tägige Zuflussserie, die mehr als eine Milliarde US-Dollar umfasste.
Der rasante Anstieg des Staking dürfte damit erklärbar sein, dass Anleger in den nächsten Wochen mit einer Genehmigung von ETH-Staking-ETFs rechnen. Diese gelten als potenzieller Kurs-Katalysator. Denn anders als bei Bitcoin erzielen ETH-ETF-Anleger darüber eine fortlaufende Rendite, die der aktuellen Staking-Belohnung von rund 3 Prozent entspricht.
Daten von Staking Rewards zufolge, konnte sich Ethereum ebenfalls wieder an die Spitze der Staking-Blockchains vorarbeiten. Im April hatte die Chain den Posten kurzzeitig an Solana abgegeben.
Hartgesottene ETH-Anleger scheinen also weiterhin überzeugt. Denn laut CryptoQuant hat die Anzahl an ETH, die von “Akkumulations-Adressen” gehalten wird, ebenfalls ein neues Allzeithoch erreicht. Dabei handelt es sich um Wallets, von denen noch nie ETH abgezogen wurde.
Die gößten Proof-of-Stake-Blockchains | Quelle: stakingrewards.com
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