Ethereum als Reserve: Nasdaq-Konzern startet Krypto-Offensive
SharpLink Gaming hat für fast eine halbe Milliarde US-Dollar Ethereum gekauft – und will ETH künftig als zentrales Reserve-Asset nutzen.
Die Ethereum-Blockchain erhält prominente Unterstützung. Der Nasdaq-notierte Marketing-Dienstleister SharpLink Gaming hat insgesamt 176.271 ETH im Gegenwert von 462,9 Millionen US-Dollar erworben.
Damit ist SharpLink laut eigener Aussage nun der größte börsennotierte Ethereum-Halter weltweit und setzt ein deutliches Zeichen für institutionelles Vertrauen in das Netzwerk.
“Wir glauben, dass Ethereum die grundlegende Infrastruktur für digitale Anwendungen und Finanzsysteme der Zukunft ist” sagt SharpLink-CEO Rob Phythian in der Pressemitteilung.
Die gekauften ETH wurden in zwei Phasen erworben, teils über eine Kapitalerhöhung (“PIPE”), teils über eine sogenannte ATM-Emission. Rund 95 Prozent der ETH-Bestände sind laut SharpLink bereits aktiv im Einsatz: Sie werden in Staking- und Liquid-Staking-Protokolle eingebunden, um einerseits Netzwerksicherheit zu gewährleisten und andererseits native Erträge zu generieren.
Mit dem Schritt will SharpLink eine neue Treasury-Strategie etablieren: ETH als primäres Reserve-Asset. Ziel sei es, den eigenen Aktionären eine wirtschaftliche Beteiligung an Ethereum zu bieten – mit Staking-Erträgen als zusätzlichem Bonus.
“SharpLinks kühne ETH-Strategie ist ein innovativer Meilenstein für die institutionelle Adoption von Ethereum” kommentiert Ethereum-Mitgründer Joseph Lubin, der auch als Aufsichtsratsvorsitzender von SharpLink fungiert.
Lubin betont die politische Relevanz des Zeitpunkts: In den USA stehe die Verabschiedung weitreichender Stablecoin- und Krypto-Gesetze bevor – ein potenzieller Katalysator für Ethereum und den gesamten Markt für digitale Assets.
SharpLink will sich frühzeitig positionieren – sowohl in der Technologie, als auch mit einem klaren Narrativ: Ethereum ist kein spekulativer Token, sondern programmierbares, renditebringendes digitales Kapital. Durch die Beteiligung an der Staking-Infrastruktur sieht sich das Unternehmen nicht nur als Investor, sondern als aktiver Teilnehmer am Netzwerkbetrieb.
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