DAMA 2: Deutsche Bank startet RWA-Projekt auf Ethereum
Mit DAMA 2 bringt die Deutsche Bank eine RWA-Plattform für digitale Assets, Fonds und Stablecoins – regulatorisch konform und skalierbar.
Die Deutsche Bank treibt die Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWAs) voran. Gemeinsam mit Memento Blockchain und Axelar Network wurde am 18. Juni das Projekt DAMA 2 vorgestellt – eine Ethereum-basierte Infrastruktur, die Fonds, Stablecoins und andere digitale Vermögenswerte institutionstauglich machen soll.
Der Fokus ist eine regulierungskonforme Tokenausgabe, einfache Bedienbarkeit und sichere Verteilung auf mehreren Blockchains. Herzstück ist ein benutzerfreundliches App-Interface mit integriertem Appstore für Smart Contracts.
So sollen Asset Manager, Investmentberater und Fondsanbieter künftig ohne tiefe Blockchain-Kenntnisse digitale Assets ausgeben, verwalten und vertreiben können.
Zentraler Bestandteil ist zudem eine Layer-2-Umgebung auf Ethereum, die mit Zero-Knowledge-Technologie von zkSync arbeitet. Die sogenannte Memento ZK Chain erlaubt private, institutionsgerechte Transaktionen mit Zugangskontrolle und Compliance-Funktionen. Über das Axelar-Netzwerk wird DAMA 2 zudem multichain-fähig und ermöglicht Cross-Chain-Verwaltung und -Distribution.
“DAMA 2 zeigt, wie sich öffentliche Blockchains weiterentwickelt haben, um den regulatorischen Anforderungen und die operative Resilienz institutioneller Akteure zu erfüllen”, erklärt Boon-Hiong Chan, Innovationsleiter bei der Deutschen Bank.
Das Projekt zielt auf eine neue Investoren-Generation ab: Laut Litepaper werden bis 2045 rund 84 Billionen US-Dollar an Vermögen auf digitalaffine Erben übertragen – eine Zielgruppe, die laut Studien fünfmal häufiger Krypto-Assets hält als Babyboomer.
“Die Tokenisierung verlässt das Experimentierstadium. Doch Probleme wie fragmentierte Liquidität und Komplexität behindern den Markteintritt”, so Sergey Gorbunov, CEO von Interop Labs und Mitgründer von Axelar. “DAMA 2 bietet Institutionen einen regulatorisch abgesicherten Zugang zum Digital-Asset-Sektor – skalierbar und ohne Einschränkungen über alle Blockchains hinweg.”
Der Start des Projekts ist laut den Projektpartnern für die zweite Jahreshälfte 2025 geplant. Derzeit läuft eine Evaluierungs- und Entwicklungsphase mit verschiedenen institutionellen Partnern. Die Projektstruktur baut auf bisherigen DAMA-Initiativen auf, die bereits in der Vergangenheit Innovationspreise erhielten.
Mit DAMA 2 will die Deutsche Bank zeigen, dass Blockchain-Innovation und regulatorische Sicherheit keine Gegensätze sein müssen – und gleichzeitig den Zugang zu digitalem Asset Management für traditionelle Finanzakteure erleichtern.
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