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Bitmine kauft 71.179 ETH und baut Ethereum-Reserve weiter aus

Bitmine dreht bei Ethereum weiter auf und baut seine Bestände in rasantem Tempo aus. Warum der Konzern nicht nur auf den ETH-Kurs setzt, sondern parallel ein milliardenschweres Staking-Modell hochzieht.

Bitmine Immersion Technologies hat seine Ethereum-Bestände in der vergangenen Woche erneut kräftig aufgestockt. Wie das Unternehmen in einer Erklärung mitteilte, kauft Bitmine 71.179 ETH und hält damit nun insgesamt 4.732.082 Ether. Beim angesetzten Kurs von 2.005 US-Dollar je ETH entspricht das einem Bestand von rund 9,5 Milliarden US-Dollar.

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Damit festigt Bitmine seine Rolle als größte Ethereum-Treasury der Welt. Nach Unternehmensangaben entspricht der Bestand inzwischen 3,92 Prozent des gesamten ETH-Angebots. Hinter der Strategie steht Fundstrat-Gründer Tom Lee, der als Chairman von Bitmine weiter auf eine Erholung von Ethereum setzt. Laut Lee befinde sich ETH in den letzten Phasen eines “Mini-Krypto-Winters”.

Bitmine setzt auch auf Staking

Bitmine treibt auch seine Staking-Offensive voran. Zum Stichtag am 29. März hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 3,1 Millionen ETH gestakt. Das entspricht beim verwendeten Referenzkurs rund 6,3 Milliarden US-Dollar. Die annualisierten Staking-Erlöse beziffert Bitmine aktuell auf 177 Millionen US-Dollar. Mit MAVAN hat das Unternehmen zudem gerade eine eigene institutionelle Staking-Plattform gestartet, die künftig auch externe Investoren bedienen soll.

Auffällig ist auch die Geschwindigkeit, mit der Bitmine seine Ethereum-Reserve ausbaut. Allein in den vergangenen fünf Wochen kaufte das Unternehmen laut eigener Übersicht deutlich über 300.000 ETH hinzu. Gleichzeitig sitzt Bitmine nach eigenen Angaben auf 961 Millionen US-Dollar Cash und hält neben Ether auch 197 Bitcoin sowie Beteiligungen an Beast Industries und Eightco.

Tom Lee verbindet den aggressiven ETH-Ausbau auch mit einem makroökonomischen Narrativ. Krypto und insbesondere Ethereum hätten sich seit Beginn des Iran-Kriegs besser geschlagen als viele klassische Risikoanlagen. Zugleich verweist Lee auf die zuletzt steigende inverse Korrelation zwischen Ölpreis und Krypto. Drehe der Ölmarkt, könnte das aus seiner Sicht auch das Ende des aktuellen Gegenwinds für ETH markieren.

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