„Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von SharpLink und markiert eine Expansion über unser Kerngeschäft hinaus”, lässt sich Rob Phythian, Gründer und CEO von SharpLink, in einer Pressemitteilung zitieren. Das Unternehmen ist eines der ersten, das ein Teil seiner Bilanzmittel in Ethereum umschichtet. Laut Sharplink werde “ETH als primäre Treasury-Reserve des Unternehmens dienen”.
Als “strategischen Berater” holt sich SharpLink Consensys ins Boot. Das 2014 gegründete Software-Unternehmen, das unter die Wallet Metamask entwickelt hat, ist maßgeblich für die technische Infrastruktur des Ethereum-Netzwerks mitverantwortlich. Mit Sharplink wolle man die “Chancen von Ethereum an die öffentlichen Märkte” bringen, teilte CEO und Ethereum-Mitgründer Joseph Lubin mit.
SharpLink Gaming ist eines der ersten börsennotierten Unternehmen, das eine Ethereum-Reserve einrichtet. Im März gab das ebenfalls an der NASDAQ gelistete Biotech-Unternehmen BioNexus Gene Lab Corp. bereits eine auf Ether konzentrierte Treasury-Strategie bekannt. Mit über 800 Millionen US-Dollar ist auch die Investmentfirma Abraxas Capital Management in Ether investiert.
Als Reserve-Asset etabliert hat sich dagegen inzwischen bereits Bitcoin. Prominentestes Beispiel ist das von Michael Saylor gegründete Software-Unternehmen (Micro)Strategy, das inzwischen 580.250 Bitcoin für 64 Milliarden US-Dollar hält. Dem Modell folgen mittlerweile eine Reihe weiterer Unternehmen. Darunter der von Twitter-Gründer Jack Dorsey geleitete Zahlungsdienstleister Block, das japanische Bitcoin-Treasury-Unternehmen Metaplanet, diverse Mining-Unternehmen sowie die Meme-Aktie schlechthin: Gamestop. Auch Autobauer Tesla hält nach wie vor Bitcoin.
Die Ankündigung einer Ether-Reserve wurde von Investoren wohlwollend aufgenommen. Der Aktienkurs von SharpLink Gaming liegt im vorbörslichen Handel satte 430 Prozent im Plus. Etwas verhaltener reagierte dagegen der Ether-Kurs. Bei einem Kursniveau von 2.640 US-Dollar hat die zweitgrößte Kryptowährung im Vergleich zur Vorwoche rund fünf Prozent zugelegt.
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