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Equinor Aktie

Aktie
WKN:  675213 ISIN:  NO0010096985 US-Symbol:  STOHF Branche:  Erdöl, Erdgas u. nicht erneuerbare Brennstoffe Land:  Norwegen
21,09 €
-0,33 €
-1,54%
11:42:46 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
53,34 Mrd. €
Streubesitz
14,54%
KGV
8,78
Dividende
0,37 $
Dividendenrendite
1,48%
neu: Nachhaltigkeits-Score
70 %
Index-Zuordnung
-
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Equinor Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Equinor ASA ist ein integrierter, international ausgerichteter Energiekonzern mit Schwerpunkt auf der Förderung und Vermarktung von Erdöl, Erdgas und zunehmend erneuerbaren Energien. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stavanger, Norwegen, zählt zu den führenden Öl- und Gasproduzenten auf dem norwegischen Kontinentalschelf und baut parallel eine bedeutende Position im globalen Offshore-Wind-Sektor auf. Für Anleger steht Equinor sinnbildlich für ein energiezyklisches Investment mit staatlichem Ankeraktionär, robuster Asset-Basis und schrittweiser Transformation in Richtung dekarbonisierte Energieversorgung.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Equinor operiert als vertikal integrierter Energieproduzent über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Im Upstream-Segment identifiziert, erschließt und produziert das Unternehmen konventionelle Offshore-Öl- und Gasvorkommen, ergänzt um einzelne Onshore-Engagements. Midstream-Aktivitäten umfassen Transport, Verarbeitung und Speicherung von Gas sowie die Optimierung der physisch-finanziellen Gasströme, insbesondere in Europa. Im Downstream- und Handelsbereich fokussiert sich Equinor auf die Vermarktung von Rohöl, raffinierten Produkten, Erdgas, LNG sowie Strom aus erneuerbaren Quellen. Die kommerzielle Logik beruht auf Kapitaldisziplin, langfristigen Lieferverträgen mit Industriekunden und Versorgern, aktiver Portfolio-Optimierung sowie der Nutzung eigener Infrastruktur, etwa Pipelines und Offshore-Plattformen. Der Konzern verfolgt eine Strategie, die Cashflows aus fossilen Aktivitäten zum teilweisen Kapitalstock für den Ausbau erneuerbarer Energien und kohlenstoffarmer Lösungen nutzt.

Mission und strategische Leitplanken

Die Mission von Equinor ist auf eine sichere, wettbewerbsfähige und schrittweise klimafreundlichere Energieversorgung ausgerichtet. Das Unternehmen beschreibt seinen Anspruch darin, Energie in Form von Öl, Gas und Strom bereitzustellen, gleichzeitig aber den eigenen CO₂-Fußabdruck zu reduzieren und technologische Lösungen für eine emissionsärmere Industrie zu entwickeln. Die strategischen Leitplanken lauten im Kern: Sicherheit und Integrität der Anlagen, langfristige Wertschöpfung vor kurzfristigem Volumenwachstum, fokussierter Kapitaleinsatz in kostengünstige Ressourcen, konsequente Dekarbonisierung der eigenen Produktion sowie Ausbau erneuerbarer und kohlenstoffarmer Geschäftsbereiche. Die Ausrichtung dient dazu, Versorgungssicherheit in Europa und ausgewählten Weltregionen zu gewährleisten, während sich die globalen Energiemärkte strukturell in Richtung Klimaneutralität verändern.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Equinor erstreckt sich über mehrere Energieträger und Dienstleistungen:
  • Förderung und Vermarktung von Rohöl und Kondensaten aus Offshore-Feldern, vor allem auf dem norwegischen Kontinentalschelf, aber auch international
  • Erdgaslieferungen über ein engmaschiges Pipeline-Netz nach Kontinentaleuropa und Großbritannien sowie über LNG-Strukturen
  • Elektrische Energie aus Offshore-Windparks und anderen erneuerbaren Projekten, die in regionale Netze eingespeist oder per langfristigen Stromabnahmeverträgen vermarktet wird
  • Kommerzielle Handels- und Optimierungsdienstleistungen für Öl, Gas, LNG und Strom inklusive Risiko- und Portfolio-Management
  • Lösungen im Bereich Carbon Capture and Storage (CCS) sowie technische Expertise zur Emissionsreduktion in industriellen Wertschöpfungsketten
Darüber hinaus bietet Equinor Ingenieur- und Projektkompetenz für komplexe Offshore-Entwicklungen und arbeitet mit Partnern bei großskaligen Infrastrukturprojekten zusammen.

Business Units und Segmentstruktur

Equinor gliedert sein Geschäft in mehrere Segmente, die im Wesentlichen funktional und regional ausgerichtet sind. Zentrale Bereiche umfassen:
  • Produktion & Entwicklung Norwegen: Kernsegment mit hoher Förderstabilität, effizienten Offshore-Plattformen und etablierter Infrastruktur
  • Internationale Exploration & Produktion: Aktivitäten in ausgewählten Regionen mit Fokus auf Offshore-Förderung und erprobten Rechtsrahmen
  • Marketing, Midstream & Processing: Handel, Gasvermarktung, Logistik, Raffinerie- und Verarbeitungsanlagen sowie kommerzielle Optimierung
  • Renewables: Entwicklung, Bau und Betrieb von Offshore-Windparks sowie Beteiligung an weiteren erneuerbaren Projekten und kohlenstoffarmen Lösungen
Diese Struktur ermöglicht eine differenzierte Steuerung von Risiko, Kapitaleinsatz und Renditeprofil über fossile, gasbasierte und erneuerbare Wertschöpfungsstufen hinweg.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Equinor verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben interpretiert werden können. Das Unternehmen profitiert von jahrzehntelanger Offshore-Expertise in rauen Umgebungen der Nordsee und Norwegischen See, kombiniert mit tiefem Know-how in Unterwasser-Technologie, Sicherheitsstandards und Projektmanagement. Eigentums- und Betreiberrollen bei Schlüssel-Infrastrukturen, darunter Plattformen, Pipelines und Verarbeitungsanlagen, schaffen Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber. Der norwegische Staat als Mehrheitsaktionär wirkt als Stabilitätsanker, insbesondere in Phasen erhöhter Marktvolatilität oder geopolitischer Spannungen. Gleichzeitig bietet die starke Position im europäischen Gasmarkt, gestützt auf langjährige Lieferbeziehungen und Vertragsstrukturen, einen relativen Preissetzungsspielraum und eine verlässliche Nachfragebasis. Die zunehmende Präsenz im Offshore-Wind-Sektor, verbunden mit Offshore-Kompetenz aus dem Öl- und Gasgeschäft, verschafft Equinor einen Technologie- und Erfahrungsvorsprung gegenüber reinen Newcomern in dieser Branche.

Wettbewerbsumfeld

Equinor konkurriert im Öl- und Gassegment mit integrierten Energiekonzernen und spezialisierten E&P-Gesellschaften. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem internationale Majors wie Shell, BP, TotalEnergies, ExxonMobil und Chevron sowie regionale Player mit Fokus auf Nordsee-Assets. Im europäischen Gasgeschäft steht Equinor zudem in einem indirekten Wettbewerb zu Importströmen aus Nordafrika, dem Nahen Osten und den USA (LNG). Im Bereich erneuerbare Energien und Offshore-Wind trifft das Unternehmen auf spezialisierte Entwickler und Versorger, darunter Ørsted, RWE, Iberdrola und andere Infrastrukturinvestoren. Der Wettbewerb ist durch starke regulatorische Einflüsse, Auktionsverfahren, langfristige Stromabnahmeverträge und intensiven Kapitalbedarf gekennzeichnet. Differenzierung entsteht weniger über das einzelne Produkt Öl oder Strom, sondern über Kostenstruktur, Projektqualität, CO₂-Intensität, Verlässlichkeit und regulatorische Compliance.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Equinor agiert in einem Spannungsfeld aus staatlicher Mehrheitsbeteiligung, Kapitalmarktanforderungen und energiewirtschaftlicher Strukturwende. Die Unternehmensführung betont Finanzdisziplin, striktes Projekt-Controlling und die Priorisierung von Projekten mit niedrigen Break-even-Kosten. Governance-Strukturen orientieren sich an internationalen Corporate-Governance-Standards, kombiniert mit norwegischen Regularien und der Rolle des Staates als dominierendem Anteilseigner. Strategisch verfolgt das Management eine schrittweise Verschiebung des Portfolios weg von besonders CO₂-intensiven Projekten hin zu gaslastigen und erneuerbaren Aktivitäten. Kernpunkte sind: Optimierung bestehender Öl- und Gasfelder, Reduktion von Emissionen in der eigenen Produktion, Ausbau von Offshore-Wind und CCS, selektive internationale Expansion in politisch kalkulierbaren Jurisdiktionen sowie ein ausbalanciertes Kapitalallokationsmodell zwischen Reinvestitionen, Bilanzstärkung und Ausschüttungen an Aktionäre.

Branchen- und Regionsanalyse

Equinor ist in einer zyklischen, kapitalintensiven Branche tätig, die stark von globalen Rohstoffpreisen, geopolitischer Lage und Energiepolitik beeinflusst wird. Der Öl- und Gasmarkt unterliegt konjunkturellen Nachfragezyklen, strukturellen Dekarbonisierungstrends und politisch motivierten Eingriffen, etwa Emissionszertifikaten, Förderverboten oder Offshore-Regelwerken. Gleichzeitig nimmt Europas Abhängigkeit von sicheren Gaslieferungen eine zentrale Rolle in der Energieversorgung ein, was dem norwegischen Gas mit stabilen politischen Rahmenbedingungen eine erhöhte strategische Bedeutung verleiht. Regional liegt der Schwerpunkt der Produktion zwar weiterhin auf Norwegen und der Nordsee, doch ist Equinor auch in weiteren Offshore-Regionen aktiv, um Reservenbasis und Cashflows zu diversifizieren. Im Bereich erneuerbare Energien konkurriert das Unternehmen vor allem in Europa, Nordamerika und ausgewählten asiatischen Märkten um Flächen, Netzanschlüsse und Fördermechanismen. Die langfristige Entwicklung wird von der Geschwindigkeit der Energiewende, der Investitionsbereitschaft in Netze und Speicher sowie der CO₂-Bepreisung in den Kernmärkten geprägt.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Equinor entstand aus der ehemaligen Statoil, die als staatliches norwegisches Ölunternehmen gegründet wurde, um die Offshore-Ressourcen des Landes zu erschließen und für die Volkswirtschaft nutzbar zu machen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich Statoil von einem reinen nationalen Förderunternehmen zu einem internationalen Energieproduzenten mit Beteiligungen an diversen Offshore-Projekten weltweit. Die schrittweise Teil-Privatisierung und Börsennotierung führten zu einer stärkeren Kapitalmarktorientierung, während der norwegische Staat Mehrheitsaktionär blieb. Ein wesentlicher Meilenstein war die Umbenennung in Equinor, die den strategischen Schwenk von einem klassischen Ölkonzern hin zu einem breiter aufgestellten Energieunternehmen symbolisieren sollte. Diese Neupositionierung ging mit verstärkten Investitionen in Offshore-Wind, CCS-Projekte und Dekarbonisierung der bestehenden Öl- und Gasproduktion einher. Historisch profitierte Equinor von der systematischen Erschließung des norwegischen Kontinentalschelfs, hohen technischen Standards und einem verlässlichen regulatorischen Umfeld, was den Aufbau einer starken Marktstellung im internationalen Energiesektor ermöglichte.

Sonstige Besonderheiten und ESG-Aspekte

Equinor hebt die Reduktion seiner operativen Emissionen, die Elektrifizierung von Offshore-Plattformen sowie den Ausbau von CCS- und Wasserstoffprojekten als zentrale Elemente seiner ESG-Strategie hervor. Der Konzern ist tief mit dem norwegischen Staatsfonds-Ökosystem verwoben, was Einfluss auf Transparenz, Berichterstattung und Nachhaltigkeitsziele hat. Gleichzeitig steht das Unternehmen, wie die gesamte Branche, wegen Umweltrisiken, potenzieller Unfälle und langfristiger Klimafolgen unter kritischer Beobachtung von Investoren, NGOs und Regulatoren. Besondere Bedeutung kommt der Rolle von Equinor als verlässlichem Gaslieferanten für Europa zu, insbesondere vor dem Hintergrund geopolitischer Verwerfungen und Debatten um Versorgungssicherheit. Die Fähigkeit, gleichzeitig hohe Sicherheitsstandards, stabile Lieferketten und sukzessive Dekarbonisierung zu gewährleisten, zählt zu den Kernerwartungen an das Unternehmen.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Investoren bietet Equinor mehrere potenzielle Chancen.
  • Die starke Position auf dem norwegischen Kontinentalschelf in Kombination mit etablierten Gas-Lieferbeziehungen nach Europa schafft planbare, durch Verträge und Infrastruktur abgesicherte Cashflows.
  • Der norwegische Staat als Mehrheitsaktionär kann Stabilität in der Unternehmensführung fördern und extreme strategische Ausschläge begrenzen.
  • Die Kombination aus etabliertem Öl- und Gasgeschäft mit wachsendem Engagement in Offshore-Wind, CCS und anderen kohlenstoffarmen Technologien eröffnet das Potenzial für einen geordneten Übergang in ein dekarbonisierendes Energiesystem.
  • Die ausgeprägte Offshore-Kompetenz und der Zugang zu hochwertigen Ressourcen können über den Zyklus hinweg zu strukturellen Kostenvorteilen führen.
Für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont kann Equinor damit ein Instrument sein, um am Energie- und Infrastrukturthema teilzuhaben, ohne ausschließlich auf junge, risikoreichere Erneuerbare-Energie-Player angewiesen zu sein.

Risiken und Unsicherheiten eines Investments

Ein Engagement in Equinor ist jedoch mit signifikanten Risiken verbunden, die konservative Anleger berücksichtigen sollten.
  • Die Ertragslage bleibt stark abhängig von Öl- und Gaspreisen, die von geopolitischen Spannungen, Nachfragezyklen, OPEC-Politik und technologischen Veränderungen beeinflusst werden.
  • Regulatorische Risiken durch strengere Klimaauflagen, CO₂-Bepreisung, Förderbeschränkungen oder Auflagen für Offshore-Wind und CCS können die Profitabilität von Projekten und den Wert von Reserven belasten.
  • Kapitalintensive Großprojekte im Offshore-Bereich bergen Ausführungs- und Kostenrisiken, etwa durch Verzögerungen, technische Komplikationen oder höhere Finanzierungskosten.
  • Der Transformationspfad hin zu erneuerbaren Energien und kohlenstoffarmen Technologien könnte sich als komplexer, teurer oder langsamer erweisen als geplant, was das Renditeprofil und den strategischen Kurs beeinflusst.
  • Reputations- und ESG-Risiken im Kontext von Klimaklagen, Umweltvorfällen oder gesellschaftlichem Druck auf fossile Unternehmen können sich mittelbar auf Bewertung und Finanzierungskonditionen auswirken.
Konservative Anleger sollten diese Chancen und Risiken im Kontext ihrer individuellen Risikotragfähigkeit, Diversifikationsstrategie und Zeithorizonte sorgfältig abwägen, ohne sich auf implizite Garantien durch den Staat oder vergangene Ertragsmuster zu verlassen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 21,09 € / 21,14 €
Spread +0,24%
Schluss Vortag 21,42 €
Gehandelte Stücke 41.769
Tagesvolumen Vortag 3.879.443 €
Tagestief 20,91 €
Tageshoch 21,27 €
52W-Tief 18,87 €
52W-Hoch 25,00 €
Jahrestief 19,55 €
Jahreshoch 21,52 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Equinor ASA hat in den letzten zwei Tagen eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit einem führenden Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien angekündigt, um innovative Lösungen für nachhaltige Energiequellen zu entwickeln.
  • Das Unternehmen plant, seine Investitionen in grüne Wasserstoffprojekte auszubauen, um die Anforderungen der Klimaziele zu erfüllen und seine Marktposition zu stärken.
  • Analysten loben die neuen Strategien von Equinor, die darauf abzielen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und gleichzeitig die Rentabilität zu erhöhen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 102.502 kr
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 30.927 kr
Jahresüberschuss in Mio. 30.986 kr
Umsatz je Aktie 37,04 kr
Gewinn je Aktie 3,18 kr
Gewinnrendite +73,18%
Umsatzrendite +8,59%
Return on Investment +23,63%
Marktkapitalisierung in Mio. 65.390 kr
KGV (Kurs/Gewinn) 7,43
KBV (Kurs/Buchwert) 1,54
KUV (Kurs/Umsatz) 0,64
Eigenkapitalrendite +20,80%
Eigenkapitalquote +32,29%
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Derivate

Anlageprodukte (13)
Discount-Zertifikate 13
Hebelprodukte (16)
Optionsscheine 16
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Stabilität der Dividende 0,72 (max 1,00)
Jährlicher 33,6% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 8,45% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 83,4% (auf den Gewinn/FFO)
quote 67,5% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -17,07%

Dividenden Historie

Datum Dividende
13.11.2025 0,37 $ (0,32 €)
18.08.2025 0,37 $ (0,32 €)
15.05.2025 3,86 NOK (0,33 €)
13.02.2025 0,70 $ (0,67 €)
15.11.2024 0,35 $ (0,33 €)
15.08.2024 0,35 $ (0,32 €)
14.05.2024 0,35 $ (0,32 €)
13.02.2024 0,90 $ (0,84 €)
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 21,14 € +0,57%
21,02 € 08:10
Frankfurt 21,00 € -3,05%
21,66 € 11:05
Hamburg 21,20 € -1,40%
21,50 € 08:01
Hannover 21,20 € -1,07%
21,43 € 08:01
München 21,29 € -0,51%
21,40 € 08:10
Stuttgart 21,09 € -1,22%
21,35 € 11:18
L&S RT 21,10 € -1,40%
21,40 € 11:42
Nasdaq OTC Other 25,00 $ +3,02%
24,266 $ 14.01.26
Tradegate 21,09 € -1,54%
21,42 € 11:42
Quotrix 21,14 € -0,98%
21,35 € 09:44
Gettex 21,13 € -1,08%
21,36 € 11:37
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
14.01.26 21,49 2,80 M
13.01.26 21,06 9,11 M
12.01.26 20,48 2,23 M
09.01.26 20,20 1,87 M
08.01.26 20,28 2,56 M
07.01.26 19,82 3,29 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 19,82 € +8,43%
1 Monat 19,63 € +9,48%
6 Monate 22,81 € -5,79%
1 Jahr 24,81 € -13,38%
5 Jahre 16,18 € +32,82%

Unternehmensprofil Equinor ASA

Equinor ASA ist ein integrierter, international ausgerichteter Energiekonzern mit Schwerpunkt auf der Förderung und Vermarktung von Erdöl, Erdgas und zunehmend erneuerbaren Energien. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stavanger, Norwegen, zählt zu den führenden Öl- und Gasproduzenten auf dem norwegischen Kontinentalschelf und baut parallel eine bedeutende Position im globalen Offshore-Wind-Sektor auf. Für Anleger steht Equinor sinnbildlich für ein energiezyklisches Investment mit staatlichem Ankeraktionär, robuster Asset-Basis und schrittweiser Transformation in Richtung dekarbonisierte Energieversorgung.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Equinor operiert als vertikal integrierter Energieproduzent über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Im Upstream-Segment identifiziert, erschließt und produziert das Unternehmen konventionelle Offshore-Öl- und Gasvorkommen, ergänzt um einzelne Onshore-Engagements. Midstream-Aktivitäten umfassen Transport, Verarbeitung und Speicherung von Gas sowie die Optimierung der physisch-finanziellen Gasströme, insbesondere in Europa. Im Downstream- und Handelsbereich fokussiert sich Equinor auf die Vermarktung von Rohöl, raffinierten Produkten, Erdgas, LNG sowie Strom aus erneuerbaren Quellen. Die kommerzielle Logik beruht auf Kapitaldisziplin, langfristigen Lieferverträgen mit Industriekunden und Versorgern, aktiver Portfolio-Optimierung sowie der Nutzung eigener Infrastruktur, etwa Pipelines und Offshore-Plattformen. Der Konzern verfolgt eine Strategie, die Cashflows aus fossilen Aktivitäten zum teilweisen Kapitalstock für den Ausbau erneuerbarer Energien und kohlenstoffarmer Lösungen nutzt.

Mission und strategische Leitplanken

Die Mission von Equinor ist auf eine sichere, wettbewerbsfähige und schrittweise klimafreundlichere Energieversorgung ausgerichtet. Das Unternehmen beschreibt seinen Anspruch darin, Energie in Form von Öl, Gas und Strom bereitzustellen, gleichzeitig aber den eigenen CO₂-Fußabdruck zu reduzieren und technologische Lösungen für eine emissionsärmere Industrie zu entwickeln. Die strategischen Leitplanken lauten im Kern: Sicherheit und Integrität der Anlagen, langfristige Wertschöpfung vor kurzfristigem Volumenwachstum, fokussierter Kapitaleinsatz in kostengünstige Ressourcen, konsequente Dekarbonisierung der eigenen Produktion sowie Ausbau erneuerbarer und kohlenstoffarmer Geschäftsbereiche. Die Ausrichtung dient dazu, Versorgungssicherheit in Europa und ausgewählten Weltregionen zu gewährleisten, während sich die globalen Energiemärkte strukturell in Richtung Klimaneutralität verändern.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Equinor erstreckt sich über mehrere Energieträger und Dienstleistungen:
  • Förderung und Vermarktung von Rohöl und Kondensaten aus Offshore-Feldern, vor allem auf dem norwegischen Kontinentalschelf, aber auch international
  • Erdgaslieferungen über ein engmaschiges Pipeline-Netz nach Kontinentaleuropa und Großbritannien sowie über LNG-Strukturen
  • Elektrische Energie aus Offshore-Windparks und anderen erneuerbaren Projekten, die in regionale Netze eingespeist oder per langfristigen Stromabnahmeverträgen vermarktet wird
  • Kommerzielle Handels- und Optimierungsdienstleistungen für Öl, Gas, LNG und Strom inklusive Risiko- und Portfolio-Management
  • Lösungen im Bereich Carbon Capture and Storage (CCS) sowie technische Expertise zur Emissionsreduktion in industriellen Wertschöpfungsketten
Darüber hinaus bietet Equinor Ingenieur- und Projektkompetenz für komplexe Offshore-Entwicklungen und arbeitet mit Partnern bei großskaligen Infrastrukturprojekten zusammen.

Business Units und Segmentstruktur

Equinor gliedert sein Geschäft in mehrere Segmente, die im Wesentlichen funktional und regional ausgerichtet sind. Zentrale Bereiche umfassen:
  • Produktion & Entwicklung Norwegen: Kernsegment mit hoher Förderstabilität, effizienten Offshore-Plattformen und etablierter Infrastruktur
  • Internationale Exploration & Produktion: Aktivitäten in ausgewählten Regionen mit Fokus auf Offshore-Förderung und erprobten Rechtsrahmen
  • Marketing, Midstream & Processing: Handel, Gasvermarktung, Logistik, Raffinerie- und Verarbeitungsanlagen sowie kommerzielle Optimierung
  • Renewables: Entwicklung, Bau und Betrieb von Offshore-Windparks sowie Beteiligung an weiteren erneuerbaren Projekten und kohlenstoffarmen Lösungen
Diese Struktur ermöglicht eine differenzierte Steuerung von Risiko, Kapitaleinsatz und Renditeprofil über fossile, gasbasierte und erneuerbare Wertschöpfungsstufen hinweg.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Equinor verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben interpretiert werden können. Das Unternehmen profitiert von jahrzehntelanger Offshore-Expertise in rauen Umgebungen der Nordsee und Norwegischen See, kombiniert mit tiefem Know-how in Unterwasser-Technologie, Sicherheitsstandards und Projektmanagement. Eigentums- und Betreiberrollen bei Schlüssel-Infrastrukturen, darunter Plattformen, Pipelines und Verarbeitungsanlagen, schaffen Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber. Der norwegische Staat als Mehrheitsaktionär wirkt als Stabilitätsanker, insbesondere in Phasen erhöhter Marktvolatilität oder geopolitischer Spannungen. Gleichzeitig bietet die starke Position im europäischen Gasmarkt, gestützt auf langjährige Lieferbeziehungen und Vertragsstrukturen, einen relativen Preissetzungsspielraum und eine verlässliche Nachfragebasis. Die zunehmende Präsenz im Offshore-Wind-Sektor, verbunden mit Offshore-Kompetenz aus dem Öl- und Gasgeschäft, verschafft Equinor einen Technologie- und Erfahrungsvorsprung gegenüber reinen Newcomern in dieser Branche.

Wettbewerbsumfeld

Equinor konkurriert im Öl- und Gassegment mit integrierten Energiekonzernen und spezialisierten E&P-Gesellschaften. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem internationale Majors wie Shell, BP, TotalEnergies, ExxonMobil und Chevron sowie regionale Player mit Fokus auf Nordsee-Assets. Im europäischen Gasgeschäft steht Equinor zudem in einem indirekten Wettbewerb zu Importströmen aus Nordafrika, dem Nahen Osten und den USA (LNG). Im Bereich erneuerbare Energien und Offshore-Wind trifft das Unternehmen auf spezialisierte Entwickler und Versorger, darunter Ørsted, RWE, Iberdrola und andere Infrastrukturinvestoren. Der Wettbewerb ist durch starke regulatorische Einflüsse, Auktionsverfahren, langfristige Stromabnahmeverträge und intensiven Kapitalbedarf gekennzeichnet. Differenzierung entsteht weniger über das einzelne Produkt Öl oder Strom, sondern über Kostenstruktur, Projektqualität, CO₂-Intensität, Verlässlichkeit und regulatorische Compliance.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Equinor agiert in einem Spannungsfeld aus staatlicher Mehrheitsbeteiligung, Kapitalmarktanforderungen und energiewirtschaftlicher Strukturwende. Die Unternehmensführung betont Finanzdisziplin, striktes Projekt-Controlling und die Priorisierung von Projekten mit niedrigen Break-even-Kosten. Governance-Strukturen orientieren sich an internationalen Corporate-Governance-Standards, kombiniert mit norwegischen Regularien und der Rolle des Staates als dominierendem Anteilseigner. Strategisch verfolgt das Management eine schrittweise Verschiebung des Portfolios weg von besonders CO₂-intensiven Projekten hin zu gaslastigen und erneuerbaren Aktivitäten. Kernpunkte sind: Optimierung bestehender Öl- und Gasfelder, Reduktion von Emissionen in der eigenen Produktion, Ausbau von Offshore-Wind und CCS, selektive internationale Expansion in politisch kalkulierbaren Jurisdiktionen sowie ein ausbalanciertes Kapitalallokationsmodell zwischen Reinvestitionen, Bilanzstärkung und Ausschüttungen an Aktionäre.

Branchen- und Regionsanalyse

Equinor ist in einer zyklischen, kapitalintensiven Branche tätig, die stark von globalen Rohstoffpreisen, geopolitischer Lage und Energiepolitik beeinflusst wird. Der Öl- und Gasmarkt unterliegt konjunkturellen Nachfragezyklen, strukturellen Dekarbonisierungstrends und politisch motivierten Eingriffen, etwa Emissionszertifikaten, Förderverboten oder Offshore-Regelwerken. Gleichzeitig nimmt Europas Abhängigkeit von sicheren Gaslieferungen eine zentrale Rolle in der Energieversorgung ein, was dem norwegischen Gas mit stabilen politischen Rahmenbedingungen eine erhöhte strategische Bedeutung verleiht. Regional liegt der Schwerpunkt der Produktion zwar weiterhin auf Norwegen und der Nordsee, doch ist Equinor auch in weiteren Offshore-Regionen aktiv, um Reservenbasis und Cashflows zu diversifizieren. Im Bereich erneuerbare Energien konkurriert das Unternehmen vor allem in Europa, Nordamerika und ausgewählten asiatischen Märkten um Flächen, Netzanschlüsse und Fördermechanismen. Die langfristige Entwicklung wird von der Geschwindigkeit der Energiewende, der Investitionsbereitschaft in Netze und Speicher sowie der CO₂-Bepreisung in den Kernmärkten geprägt.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Equinor entstand aus der ehemaligen Statoil, die als staatliches norwegisches Ölunternehmen gegründet wurde, um die Offshore-Ressourcen des Landes zu erschließen und für die Volkswirtschaft nutzbar zu machen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich Statoil von einem reinen nationalen Förderunternehmen zu einem internationalen Energieproduzenten mit Beteiligungen an diversen Offshore-Projekten weltweit. Die schrittweise Teil-Privatisierung und Börsennotierung führten zu einer stärkeren Kapitalmarktorientierung, während der norwegische Staat Mehrheitsaktionär blieb. Ein wesentlicher Meilenstein war die Umbenennung in Equinor, die den strategischen Schwenk von einem klassischen Ölkonzern hin zu einem breiter aufgestellten Energieunternehmen symbolisieren sollte. Diese Neupositionierung ging mit verstärkten Investitionen in Offshore-Wind, CCS-Projekte und Dekarbonisierung der bestehenden Öl- und Gasproduktion einher. Historisch profitierte Equinor von der systematischen Erschließung des norwegischen Kontinentalschelfs, hohen technischen Standards und einem verlässlichen regulatorischen Umfeld, was den Aufbau einer starken Marktstellung im internationalen Energiesektor ermöglichte.

Sonstige Besonderheiten und ESG-Aspekte

Equinor hebt die Reduktion seiner operativen Emissionen, die Elektrifizierung von Offshore-Plattformen sowie den Ausbau von CCS- und Wasserstoffprojekten als zentrale Elemente seiner ESG-Strategie hervor. Der Konzern ist tief mit dem norwegischen Staatsfonds-Ökosystem verwoben, was Einfluss auf Transparenz, Berichterstattung und Nachhaltigkeitsziele hat. Gleichzeitig steht das Unternehmen, wie die gesamte Branche, wegen Umweltrisiken, potenzieller Unfälle und langfristiger Klimafolgen unter kritischer Beobachtung von Investoren, NGOs und Regulatoren. Besondere Bedeutung kommt der Rolle von Equinor als verlässlichem Gaslieferanten für Europa zu, insbesondere vor dem Hintergrund geopolitischer Verwerfungen und Debatten um Versorgungssicherheit. Die Fähigkeit, gleichzeitig hohe Sicherheitsstandards, stabile Lieferketten und sukzessive Dekarbonisierung zu gewährleisten, zählt zu den Kernerwartungen an das Unternehmen.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Investoren bietet Equinor mehrere potenzielle Chancen.
  • Die starke Position auf dem norwegischen Kontinentalschelf in Kombination mit etablierten Gas-Lieferbeziehungen nach Europa schafft planbare, durch Verträge und Infrastruktur abgesicherte Cashflows.
  • Der norwegische Staat als Mehrheitsaktionär kann Stabilität in der Unternehmensführung fördern und extreme strategische Ausschläge begrenzen.
  • Die Kombination aus etabliertem Öl- und Gasgeschäft mit wachsendem Engagement in Offshore-Wind, CCS und anderen kohlenstoffarmen Technologien eröffnet das Potenzial für einen geordneten Übergang in ein dekarbonisierendes Energiesystem.
  • Die ausgeprägte Offshore-Kompetenz und der Zugang zu hochwertigen Ressourcen können über den Zyklus hinweg zu strukturellen Kostenvorteilen führen.
Für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont kann Equinor damit ein Instrument sein, um am Energie- und Infrastrukturthema teilzuhaben, ohne ausschließlich auf junge, risikoreichere Erneuerbare-Energie-Player angewiesen zu sein.

Risiken und Unsicherheiten eines Investments

Ein Engagement in Equinor ist jedoch mit signifikanten Risiken verbunden, die konservative Anleger berücksichtigen sollten.
  • Die Ertragslage bleibt stark abhängig von Öl- und Gaspreisen, die von geopolitischen Spannungen, Nachfragezyklen, OPEC-Politik und technologischen Veränderungen beeinflusst werden.
  • Regulatorische Risiken durch strengere Klimaauflagen, CO₂-Bepreisung, Förderbeschränkungen oder Auflagen für Offshore-Wind und CCS können die Profitabilität von Projekten und den Wert von Reserven belasten.
  • Kapitalintensive Großprojekte im Offshore-Bereich bergen Ausführungs- und Kostenrisiken, etwa durch Verzögerungen, technische Komplikationen oder höhere Finanzierungskosten.
  • Der Transformationspfad hin zu erneuerbaren Energien und kohlenstoffarmen Technologien könnte sich als komplexer, teurer oder langsamer erweisen als geplant, was das Renditeprofil und den strategischen Kurs beeinflusst.
  • Reputations- und ESG-Risiken im Kontext von Klimaklagen, Umweltvorfällen oder gesellschaftlichem Druck auf fossile Unternehmen können sich mittelbar auf Bewertung und Finanzierungskonditionen auswirken.
Konservative Anleger sollten diese Chancen und Risiken im Kontext ihrer individuellen Risikotragfähigkeit, Diversifikationsstrategie und Zeithorizonte sorgfältig abwägen, ohne sich auf implizite Garantien durch den Staat oder vergangene Ertragsmuster zu verlassen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 53,34 Mrd. €
Aktienanzahl 2,73 Mrd.
Streubesitz 14,54%
Währung EUR
Land Norwegen
Sektor Energie
Branche Erdöl, Erdgas u. nicht erneuerbare Brennstoffe
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+85,46% Weitere
+14,54% Streubesitz

Community-Beiträge zu Equinor ASA

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge kritisieren häufig die Unternehmensführung und die strategische Ausrichtung auf erneuerbare Projekte, nennen gescheiterte oder problematische Windprojekte — insbesondere das Empire-Wind-Projekt mit BOEM-Stopp und späterer Entwicklung — sowie operative Fehlentscheidungen als Erklärungen für die Kursunderperformance.
  • Gleichzeitig werden positive Faktoren wie eine stabile Dividende, umfangreiche Aktienrückkäufe, ein grosser Zahlungseingang aus Brasilien und neue Gaslieferverträge neben dem Plan für 250 neue Bohrungen angeführt, die von Teilnehmern sowohl als Stabilitätsfaktoren als auch als Risiken (fossiler Fokus, mögliche Abschreibungen und Finanzierungsbelastungen) bewertet werden.
  • Makro- und geopolitische Einflüsse (Nahost-Konflikt, mögliche Reduktion russischer Gaslieferungen, Ölpreisschwankungen) sowie Vergleiche mit norwegischen Alternativen (Aker BP, Var Energi) führen zu unterschiedlichen Handelsentscheidungen — von Zukäufen und Call-Positionen bis zu Umschichtungen oder Verkäufen — und prägen überwiegend eine zurückhaltende bis negative kurzfristige Stimmung.
Hinweis
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AxelFL
Investitionen "Plan for 250 New Wells"
Der Kurs steigt im Verhältnis zu anderen Werten kaum. Könnte ein Grund sein: Equinor Bets on Long Fossil Fuel Demand with Plan for 250 New Wells ... "The Norwegian energy company plans to invest around 60 billion Norwegian crowns ($5.86 billion) annually over the next decade to maintain production levels on Norway's ageing continental shelf, CEO Anders Opedal told an energy conference." https://www.oedigital.com/news/532854-equinor-bets-on-long-fossil-fuel-demand-with-plan-for-250-new-wells Andere Unternehmen mit bestehenden Reserven sind dann m.E. interessanter. Ich werde verkaufen.
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AxelFL
Gasvertrag
Equinor signs 10-year agreement for gas supplies into the Czech Republic https://www.equinor.com/news/20251121-signs-10-year-agreement-gas-supplies-czech-republic
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Fu Hu
Am meisten profitiert der Kurs gerade vom
Nahost Konflikt bzw. dem daraus resultierenden Ölpreis. Bin mal mit ein paar Call Scheinen 350NOK bis Dezember 2025 dabei. Kann mir gut vorstellen, dass wir hier noch eine Weile steigende Kurse sehen werden. Schon interessant, dass ein gewisser Präsident ja Öl / Rohstoffpreise günstig halten wollte und nun doch das Gegenteil erwirkt. Mir scheint als weis er selber nicht, was seine Handlungen für Auswirkungen haben.
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AKTIENPROFI1990
Verstehe die Kritik am Kursverlauf
absolut nicht, es sei denn man hat zu den ATH Kursen vor 3 Jahren gekauft. Das dies mit dem Ausbruch des Krieges zwischen der Ukraine und Russland entstanden ist dürfte jedem klar gewesen sein. Seitdem wurden Rekordgewinne erzielt und Rekord Dividenden ausgeschüttet. Wer hier so wie du angibst seit Jahren dabei ist und die Dividenden mit eingerechnet abkassiert hat, kann hier gar nicht im Minus sein. Es sei denn, der EK liegt bei über 30€ was denke ich bei niemanden der Fall sein dürfte. Das Unternehmen hält weiterhin am Aktienrückkaufprogramm fest und der Kurs geht nicht tiefer als 21€ trotz schwachen Ölpreis. Es ist und bleibt eine Cash Maschine die Chancen auf höhere Kurse um die 24€ sind für mich klarer als Kurse unter 20€.
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saluki
Kursentwicklung Equinor
Ich bin hier seit ein paar Jahren stark investiert. Top Dividende, super Aussichten für die Zukunft und günstige Bewertung. Das hat mich damals bewegt, diese Aktie zu kaufen und immer wieder aufzustocken. Inzwischen kann ich nur den Kopf schütteln. Bis auf die Dividende, läuft hier nichts. Ich machte mir einen Vergleich der Kursentwicklung bei den führenden Öl- und Gasunternehmen (1 Monat und 1 Jahr). Equinor ist mit Abstand die schlechteste Firma in der Branche. Katastrophale Entscheidungen, wie die Beteiligung bei Oersted, sind hier nur der Beweis. Sonderdividende zu streichen und gleichzeitig Anteile an Oersted zu kaufen (bei fast AZH), zeigen hier entweder die Inkompetenz der GF, oder ein ideologisches Denken, wie bei den Grünen. Wie kann man eine Beteiligung blind aufstocken (ohne die Bücher zu prüfen) und paar Wochen später kommt die Gewinnwarnung von Oersted? Dazu kommen Unsummen an Geld für erneuerbaren Energien in der ganzen Welt, die mehr als fragwürdig erscheinen. Equinor ist einfach zu klein um die ganze Welt zu erobern. Das kapieren aber die Verantwortlichen scheinbar nicht und leiden an Größenwahn. Ich hoffe, dass sich der Kurs wenigstens teilweise etwas erholt und ich kann hier meine Anteile stark reduzieren und in andere Unternehmer in der Branche umschichten. Ein Teil bleibt trotzdem noch liegen. Die Hoffnung stirbt am Letzten.
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Envision
Das
oben sieht nach der klassischen Pusher Kampagne für Micro Stocks aus, die angeblich kurz vor einem Durchbruch stehen, das gibts seit ich an der Börse bin, die Themen wechseln immer durch, Goldminen, Lithium, Uran etc... da versuchen meist Haie mit fast wertlos gekauften Microsstocks nach dem greater Fool Prinzip abzusahnen, erzählen fantastisch klingende oft ausgeklügelte Stories - sehe das schon seit mindestens 25 Jahren, eher Finger weg.
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Envision
Naja,
europäischer Gaspreis TTF Feb25 aktuell = 54! Euro, Feb24 24 Euro - Speicher auf absoluten Tiefstand für "nach Ukraine Invasion" Maßstäbe, Future Kurve über Sommer Refill Season aktuell auch sehr teuer. Dürften nun einige - deutlich bessere - Quartale mit Potential für Sonderdividende folgen.
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Armasar
Wie befürchtet Örsted wird zum Klotz am Bein
https://finance.yahoo.com/news/trump-temporarily-halts-leasing-permitting-031642477.html US Windkraftprojekte werden von europäischen Versorgern nun abgeschrieben, in einem höheren Ausmaß als Analysten dies erwartet hatten. Ds kann sich auch wieder beruhigen wenn bereits genehmigte Bauvorhaben umgesetzt werden. Aber für die hochverschuldete Örsted wird es ohne Kapitalzuschüsse nicht gehen.
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Gresset
Finanzamt
Gab es bei meinem Finanzamt zum Download auf der Homepage...Sollte nach Posteingang eine Woche später mit Stempel zurück sein. https://www.finanzamt.bayern.de/Informationen/Formulare/Auslandssachverhalte/Ansaessigkeitsbescheinigungen_nach_Doppelbesteuerungsabkommen/Antrag-auf-Erteilung-einer-Ansaessigkeitsbescheinigung.pdf Die Norweger sind (im Wiederholfall) recht schnell mit der Auszahlung 8.Jan. -> 6.Feb.
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recorder85
Altinn Formblatt
Hat jemand Erfahrung mit der Steuerrückerstattung per Altinn ? Bei mir ist ein "certificate of residence" gefordert. Welches Formblatt habt ihr hier verwendet ? Danke im Voraus und beste Grüße
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logall
news
http://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/gut-fuer-equinor-schlecht-fuer-basf-20353242.html?feed=ariva
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Der Connaisseur
eur
Bin heute wieder eingestiegen und halte Equinor für eine langfristige Öl/Energie-Beimischung im Depot.
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Häufig gestellte Fragen zur Equinor Aktie und zum Equinor Kurs

Der aktuelle Kurs der Equinor Aktie liegt bei 21,09 €.

Für 1.000€ kann man sich 47,42 Equinor Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Equinor Aktie lautet STOHF.

Die 1 Monats-Performance der Equinor Aktie beträgt aktuell 9,48%.

Die 1 Jahres-Performance der Equinor Aktie beträgt aktuell -13,38%.

Der Aktienkurs der Equinor Aktie liegt aktuell bei 21,09 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 9,48% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Equinor eine Wertentwicklung von 7,69% aus und über 6 Monate sind es -5,79%.

Das 52-Wochen-Hoch der Equinor Aktie liegt bei 25,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Equinor Aktie liegt bei 18,87 €.

Das Allzeithoch von Equinor liegt bei 42,59 €.

Das Allzeittief von Equinor liegt bei 7,83 €.

Die Volatilität der Equinor Aktie liegt derzeit bei 31,80%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Equinor in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 53,34 Mrd. €

Insgesamt sind 2.767,3 Mio Equinor Aktien im Umlauf.

Am 10.05.2006 gab es einen Split im Verhältnis 1:5.

Am 10.05.2006 gab es einen Split im Verhältnis 1:5.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Equinor bei 70%. Erfahre hier mehr

Equinor hat seinen Hauptsitz in Norwegen.


Das KGV der Equinor Aktie beträgt 8,78.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Equinor betrug 102,5 Mrd NOK.

Die nächsten Termine von Equinor sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Equinor zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 13.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,37 $ (0,32 €) gezahlt.

Zuletzt hat Equinor am 13.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,37 $ (0,32 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,48%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Equinor wurde am 13.11.2025 in Höhe von 0,37 $ (0,32 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,48%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 13.11.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,37 $ (0,32 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.