Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
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Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Waffenruhe beflügelt Aktienmärkte

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Erleichterung an den Aktienmärkten


Die Ankündigung des zweiwöchigen Waffenstillstandes im Krieg der USA und Israels gegen den Iran sorgte für Erleichterung an den Finanzmärkten. Der Preis für Öl der Nordseesorte Brent rutschte gestern unter 92 US-Dollar je Fass, was dem tiefsten Stand seit Mitte März entspricht. Zwar zogen die Notierungen für Rohöl im Tagesverlauf wieder etwas an, verharrten aber unter 100 US-Dollar je Fass. Der deutsche Aktienindex DAX machte gleich zum Handelsstart einen ordentlichen Satz über die Marke von 24.000 Punkten. Letztendlich beschloss der DAX den Handel mit einem Plus von gut 5 %. Auch die US-Aktienmärkte legten zu.

Rally am Rentenmarkt

Am Rentenmarkt kam es gestern angesichts fallender Ölpreise und damit sinkender Inflationssorgen zu einer kräftigen Rally. Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen fielen auf den tiefsten Stand seit Mitte März, die Pendants für zweijährige Laufzeiten sanken ebenfalls deutlich. Spekulationen auf Zinssenkungen der US-Notenbank im weiteren Jahresverlauf gewannen wieder an Fahrt, wurden aber durch die Unsicherheit über das künftige Ölpreisniveau gedämpft. Auch die Bundrenditen gingen merklich zurück. Laut dem gestern veröffentlichten Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung vertrat eine wachsende Anzahl der Währungshüter die Auffassung, dass bei einem länger anhaltenden Konflikt im Nahen Osten Zinserhöhungen notwendig werden könnten.

US-Dollar schwächelt


In den vergangenen Wochen war die US-Währung als sicherer Hafen an den Devisenmärkten begehrt gewesen, zumal die USA Nettoexporteur von Rohöl sind. Zudem wird der Ölhandel vorwiegend in US-Dollar abgewickelt. Die steigenden Ölpreise seit Beginn des Iran-Kriegs sorgten so ebenfalls für eine höhere Nachfrage nach dem Dollar. Die Ankündigung der Waffenruhe brachte den US-Dollar gestern spürbar unter Druck. Der Greenback notierte gegenüber dem Euro so schwach wie zuletzt Anfang März. Auch gegenüber einer Reihe anderer Währungen wie dem britischen Pfund, dem Schweizer Franken oder dem japanischen Yen verlor der US-Dollar an Wert. Die wiederkehrende Risikofreude sorgte zudem für kräftige Gewinne von Währungen wie dem ungarischen Forint gegenüber dem US-Dollar.

Iran-Konflikt bleibt im Fokus


Die bange Frage, ob der Waffenstillstand von allen Seiten eingehalten wird, steht heute im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Viele Punkte sind vor dem Beginn der konkreten Verhandlungen ungeklärt. So ist die von den USA geforderte Öffnung der für den Rohstoffhandel wichtigen Straße von Hormus nicht umgesetzt. Der Iran verweist auf die anhaltenden israelischen Angriffe auf den Libanon. Entsprechend könnte die Euphorie an den Finanzmärkten schnell wieder ausgebremst werden. Der Ölpreis zog bereits etwas an. Die Stimmung an den Aktienmärkten in Asien war heute Morgen gedämpft. Makrodaten werden am heutigen Handelstag einmal mehr eine Randnotiz sein. Am ehesten dürfte die PCE Kernrate Beachtung finden, da diese das bevorzugte Inflationsmaß der Federal Reserve ist.


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