DEUTSCHLAND: - DÄMPFER ERWARTET - Nach dem jüngsten Stabilisierungsversuch im Dax zeichnet sich am Freitag wieder ein Dämpfer ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zweieinhalb Stunden vor dem regulären Xetra-Start 0,3 Prozent tiefer auf 24.407 Punkte. Tags zuvor war der Dax zwischenzeitlich bereits auf fast 24.272 Punkte gesackt, fing sich aber knapp über dem Jahrestief. Im nachbörslichen Handel zeigt sich mit dem zweistelligen Kursrutsch bei Amazon nun aber, wie hartnäckig gerade die KI-Sorgen der Anleger sind. Der Handelsriese will in diesem Jahr rund 200 Milliarden US-Dollar unter anderem in KI, Chips, Robotik und Satelliten stecken.
USA: - SCHWACH - Technologieaktien in den USA haben am Donnerstag erneut einen schweren Stand gehabt. Dieses Mal zogen ihre Verluste zudem auch den überwiegend mit Standardwerten bestückten Wall-Street-Index Dow Jones Industrial nach unten. Der Dow büßte 1,20 Prozent auf 48.908,72 Zähler ein, hatte allerdings am Dienstag ein Rekordhoch erreicht. Die Verunsicherung rund um Aktien mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI) setzte sich fort. Verstärkt wurde sie durch die Ankündigung weiterer massiver Investitionen der Google-Mutter Alphabet im Wettlauf der KI-Entwickler. Im Fokus standen obendrein erneut schwache Daten vom Arbeitsmarkt.
ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben am Freitag unterschiedliche Richtungen eingeschlagen. Die schwache Verfassung der US-Aktienmärkte mit schwächelnden Technologiewerten drückte auch in Asien auf die Stimmung der Anleger. Der CSI-300-Index der chinesischen Festlandbörsen gab zuletzt um 0,2 Prozent nach und der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong fiele um rund ein Prozent. Der japanische Leitindex Nikkei 225 legte hingegen um 0,6 Prozent zu.
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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